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Majjhima Nikāya 114 Mittlere Lehrreden 114

Sevitabbāsevitabbasutta Was gepflegt werden soll und was nicht gepflegt werden soll

Evaṁ me sutaṁ—So habe ich es gehört:

ekaṁ samayaṁ bhagavā sāvatthiyaṁ viharati jetavane anāthapiṇḍikassa ārāme. Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika.

Tatra kho bhagavā bhikkhū āmantesi: Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen:

“bhikkhavo”ti. „Mönche und Nonnen!“

“Bhadante”ti te bhikkhū bhagavato paccassosuṁ. „Ehrwürdiger Herr“, antworteten sie.

Bhagavā etadavoca: Der Buddha sagte:

“sevitabbāsevitabbaṁ vo, bhikkhave, dhammapariyāyaṁ desessāmi. „Mönche und Nonnen, ich will euch eine Lehrdarlegung geben über das, was gepflegt werden soll, und das, was nicht gepflegt werden soll.

Taṁ suṇātha, sādhukaṁ manasi karotha, bhāsissāmī”ti. Hört zu und gebraucht den Geist gut, ich werde sprechen.“

“Evaṁ, bhante”ti kho te bhikkhū bhagavato paccassosuṁ. „Ja, Herr“, antworteten sie.

Bhagavā etadavoca: Der Buddha sagte:

“Kāyasamācārampāhaṁ, bhikkhave, duvidhena vadāmi—„Mönche und Nonnen, ich sage, es gibt zwei Arten von körperlichem Verhalten:

sevitabbampi, asevitabbampi; das, das gepflegt werden soll, und das, das nicht gepflegt werden soll.

tañca aññamaññaṁ kāyasamācāraṁ. Und beide sind körperliches Verhalten.

Vacīsamācārampāhaṁ, bhikkhave, duvidhena vadāmi—Ich sage, es gibt zwei Arten von sprachlichem Verhalten:

sevitabbampi, asevitabbampi; das, das gepflegt werden soll, und das, das nicht gepflegt werden soll.

tañca aññamaññaṁ vacīsamācāraṁ. Und beide sind sprachliches Verhalten.

Manosamācārampāhaṁ, bhikkhave, duvidhena vadāmi—Ich sage, es gibt zwei Arten von geistigem Verhalten:

sevitabbampi, asevitabbampi; das, das gepflegt werden soll, und das, das nicht gepflegt werden soll.

tañca aññamaññaṁ manosamācāraṁ. Und beide sind geistiges Verhalten.

Cittuppādampāhaṁ, bhikkhave, duvidhena vadāmi—Ich sage, es gibt zwei Arten des Erscheinens von Gedanken:

sevitabbampi, asevitabbampi; das, das gepflegt werden soll, und das, das nicht gepflegt werden soll.

tañca aññamaññaṁ cittuppādaṁ. Und beide sind Erscheinen von Gedanken.

Saññāpaṭilābhampāhaṁ, bhikkhave, duvidhena vadāmi—Ich sage, es gibt zwei Arten des Erwerbs von Wahrnehmungen:

sevitabbampi, asevitabbampi; der, der gepflegt werden soll, und der, der nicht gepflegt werden soll.

tañca aññamaññaṁ saññāpaṭilābhaṁ. Und beide sind Erwerb von Wahrnehmungen.

Diṭṭhipaṭilābhampāhaṁ, bhikkhave, duvidhena vadāmi—Ich sage, es gibt zwei Arten des Erwerbs von Ansichten:

sevitabbampi, asevitabbampi; der, der gepflegt werden soll, und der, der nicht gepflegt werden soll.

tañca aññamaññaṁ diṭṭhipaṭilābhaṁ. Und beide sind Erwerb von Ansichten.

Attabhāvapaṭilābhampāhaṁ, bhikkhave, duvidhena vadāmi—Ich sage, es gibt zwei Arten der Verkörperung:

sevitabbampi, asevitabbampi; die, die gepflegt werden soll, und die, die nicht gepflegt werden soll.

tañca aññamaññaṁ attabhāvapaṭilābhan”ti. Und beide sind Verkörperungen.“

Evaṁ vutte āyasmā sāriputto bhagavantaṁ etadavoca: Als der Buddha geendet hatte, sagte der Ehrwürdige Sāriputta zu ihm:

“imassa kho ahaṁ, bhante, bhagavatā saṅkhittena bhāsitassa, vitthārena atthaṁ avibhattassa, evaṁ vitthārena atthaṁ ājānāmi. „Herr, so verstehe ich die ausführliche Bedeutung dieser kurzen Aussage des Buddha:

‘Kāyasamācārampāhaṁ, bhikkhave, duvidhena vadāmi—‚Ich sage, es gibt zwei Arten von körperlichem Verhalten:

sevitabbampi, asevitabbampi; das, das gepflegt werden soll, und das, das nicht gepflegt werden soll.

tañca aññamaññaṁ kāyasamācāran’ti—Und beide sind körperliches Verhalten.‘

iti kho panetaṁ vuttaṁ bhagavatā. Das hat der Buddha gesagt,

Kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? aber inwiefern hat er es gesagt?

Yathārūpaṁ, bhante, kāyasamācāraṁ sevato akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti, evarūpo kāyasamācāro na sevitabbo; Die Art von körperlichem Verhalten, durch das, wenn es gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften anwachsen und taugliche Eigenschaften verkümmern, soll man nicht pflegen.

yathārūpañca kho, bhante, kāyasamācāraṁ sevato akusalā dhammā parihāyanti, kusalā dhammā abhivaḍḍhanti, evarūpo kāyasamācāro sevitabbo. Die Art von körperlichem Verhalten, durch das, wenn es gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften verkümmern und taugliche Eigenschaften anwachsen, soll man pflegen.

Kathaṁrūpaṁ, bhante, kāyasamācāraṁ sevato akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti? Und durch welche Art von körperlichem Verhalten wachsen untaugliche Eigenschaften an, und taugliche Eigenschaften verkümmern?

Idha, bhante, ekacco pāṇātipātī hoti luddo lohitapāṇi hatappahate niviṭṭho adayāpanno pāṇabhūtesu; Da tötet jemand lebende Geschöpfe. Er ist unbarmherzig, hat Blut an den Händen, ein abgebrühter Mörder, mitleidlos gegenüber allen Lebewesen.

adinnādāyī kho pana hoti, yaṁ taṁ parassa paravittūpakaraṇaṁ gāmagataṁ vā araññagataṁ vā taṁ adinnaṁ theyyasaṅkhātaṁ ādātā hoti; Er stiehlt. In diebischer Absicht nimmt er Vermögen und Besitz anderer aus einem Dorf oder aus der Wildnis.

kāmesumicchācārī kho pana hoti, yā tā māturakkhitā piturakkhitā mātāpiturakkhitā bhāturakkhitā bhaginirakkhitā ñātirakkhitā gottarakkhitā dhammarakkhitā sassāmikā saparidaṇḍā antamaso mālāguḷaparikkhittāpi tathārūpāsu cārittaṁ āpajjitā hoti—Er begeht sexuelle Verfehlungen. Er hat Geschlechtsverkehr mit Frauen, die unter dem Schutz der Mutter, des Vaters, von Mutter und Vater, des Bruders, der Schwester, von Verwandten oder des Stammes stehen. Er hat Geschlechtsverkehr mit einer Frau, die unter dem Schutz des rechten Grundsatzes steht, die einen Ehemann hat oder bei der ein Übergriff gesetzlich strafbar ist, bis hin zu einer, die als Zeichen der Verlobung bekränzt wurde.

evarūpaṁ, bhante, kāyasamācāraṁ sevato akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti. Das ist die Art von körperlichem Verhalten, durch das, wenn es gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften anwachsen und taugliche Eigenschaften verkümmern.

Kathaṁrūpaṁ, bhante, kāyasamācāraṁ sevato akusalā dhammā parihāyanti, kusalā dhammā abhivaḍḍhanti? Und durch welche Art von körperlichem Verhalten verkümmern untaugliche Eigenschaften, und taugliche Eigenschaften wachsen an?

Idha, bhante, ekacco pāṇātipātaṁ pahāya pāṇātipātā paṭivirato hoti nihitadaṇḍo nihitasattho, lajjī dayāpanno sabbapāṇabhūtahitānukampī viharati; Da gibt jemand das Töten lebender Geschöpfe auf und tötet nicht mehr. Er verzichtet auf Stock und Schwert. Er ist einfühlsam und gütig und lebt voller Anteilnahme für alle Lebewesen.

adinnādānaṁ pahāya adinnādānā paṭivirato hoti, yaṁ taṁ parassa paravittūpakaraṇaṁ gāmagataṁ vā araññagataṁ vā taṁ nādinnaṁ theyyasaṅkhātaṁ ādātā hoti; Er gibt das Stehlen auf und stiehlt nicht mehr. Er nimmt nicht in diebischer Absicht Vermögen oder Besitz anderer aus einem Dorf oder aus der Wildnis.

kāmesumicchācāraṁ pahāya kāmesumicchācārā paṭivirato hoti, yā tā māturakkhitā piturakkhitā mātāpiturakkhitā bhāturakkhitā bhaginirakkhitā ñātirakkhitā gottarakkhitā dhammarakkhitā sassāmikā saparidaṇḍā antamaso mālāguḷaparikkhittāpi tathārūpāsu na cārittaṁ āpajjitā hoti—Er gibt das Begehen sexueller Verfehlungen auf und begeht keine sexuellen Verfehlungen mehr. Er hat keinen Geschlechtsverkehr mit Frauen, die unter dem Schutz der Mutter, des Vaters, von Mutter und Vater, des Bruders, der Schwester, von Verwandten oder des Stammes stehen. Er hat keinen Geschlechtsverkehr mit einer Frau, die unter dem Schutz des rechten Grundsatzes steht, die einen Ehemann hat oder bei der ein Übergriff gesetzlich strafbar ist, bis hin zu einer, die als Zeichen der Verlobung bekränzt wurde.

evarūpaṁ, bhante, kāyasamācāraṁ sevato akusalā dhammā parihāyanti, kusalā dhammā abhivaḍḍhanti. Das ist die Art von körperlichem Verhalten, durch das, wenn es gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften verkümmern und taugliche Eigenschaften anwachsen.

‘Kāyasamācārampāhaṁ, bhikkhave, duvidhena vadāmi—‚Ich sage, es gibt zwei Arten von körperlichem Verhalten:

sevitabbampi, asevitabbampi; das, das gepflegt werden soll, und das, das nicht gepflegt werden soll.

tañca aññamaññaṁ kāyasamācāran’ti—Und beide sind körperliches Verhalten.‘

iti yaṁ taṁ vuttaṁ bhagavatā idametaṁ paṭicca vuttaṁ. Das hat der Buddha gesagt, und insofern hat er es gesagt.

‘Vacīsamācārampāhaṁ, bhikkhave, duvidhena vadāmi—‚Ich sage, es gibt zwei Arten von sprachlichem Verhalten:

sevitabbampi, asevitabbampi; das, das gepflegt werden soll, und das, das nicht gepflegt werden soll.

tañca aññamaññaṁ vacīsamācāran’ti—Und beide sind sprachliches Verhalten.‘

iti kho panetaṁ vuttaṁ bhagavatā. Das hat der Buddha gesagt,

Kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? aber inwiefern hat er es gesagt?

Yathārūpaṁ, bhante, vacīsamācāraṁ sevato akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti, evarūpo vacīsamācāro na sevitabbo; Die Art von sprachlichem Verhalten, durch das, wenn es gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften anwachsen und taugliche Eigenschaften verkümmern, soll man nicht pflegen.

yathārūpañca kho, bhante, vacīsamācāraṁ sevato akusalā dhammā parihāyanti, kusalā dhammā abhivaḍḍhanti evarūpo vacīsamācāro sevitabbo. Die Art von sprachlichem Verhalten, durch das, wenn es gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften verkümmern und taugliche Eigenschaften anwachsen, soll man pflegen.

Kathaṁrūpaṁ, bhante, vacīsamācāraṁ sevato akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti? Und durch welche Art von sprachlichem Verhalten wachsen untaugliche Eigenschaften an, und taugliche Eigenschaften verkümmern?

Idha, bhante, ekacco musāvādī hoti. Sabhāgato vā parisāgato vā ñātimajjhagato vā pūgamajjhagato vā rājakulamajjhagato vā abhinīto sakkhipuṭṭho: ‘ehambho purisa, yaṁ jānāsi taṁ vadehī’ti so ajānaṁ vā āha: ‘jānāmī’ti, jānaṁ vā āha: ‘na jānāmī’ti; apassaṁ vā āha: ‘passāmī’ti, passaṁ vā āha: ‘na passāmī’ti—iti attahetu vā parahetu vā āmisakiñcikkhahetu vā sampajānamusā bhāsitā hoti; Da lügt jemand. Er wird vor eine Ratsversammlung geladen, vor eine Versammlung, einen Familienrat, eine Gilde oder an den königlichen Hof, und wird als Zeuge befragt: ‚Bitte, guter Mann, sag, was du weißt.‘ Ohne zu wissen, sagt er: ‚Ich weiß‘. Obwohl er weiß, sagt er: ‚Ich weiß nicht‘. Ohne zu sehen, sagt er: ‚Ich sehe‘. Obwohl er sieht, sagt er: ‚Ich sehe nicht‘. So lügt er wissentlich im eigenen Interesse, im Interesse anderer oder im Interesse einer banalen weltlichen Vergünstigung.

pisuṇavāco kho pana hoti, ito sutvā amutra akkhātā imesaṁ bhedāya, amutra vā sutvā imesaṁ akkhātā amūsaṁ bhedāya—iti samaggānaṁ vā bhettā, bhinnānaṁ vā anuppadātā, vaggārāmo, vaggarato, vagganandī, vaggakaraṇiṁ vācaṁ bhāsitā hoti; Er redet so, dass er andere entzweit. Was er hier gehört hat, sagt er dort, und was er dort gehört hat, sagt er hier, um Menschen zu entzweien. So entzweit er die Einträchtigen, fördert Spaltung, freut sich an Spaltung, liebt die Spaltung und spricht Worte, die Spaltung fördern.

pharusavāco kho pana hoti, yā sā vācā kaṇḍakā kakkasā pharusā parakaṭukā parābhisajjanī kodhasāmantā asamādhisaṁvattanikā, tathārūpiṁ vācaṁ bhāsitā hoti; Er redet hart. Er spricht Worte von der Art, die beißend, gehässig, verletzend, beleidigend ist, die an Zorn grenzt und nicht in die Versenkung führt.

samphappalāpī kho pana hoti akālavādī abhūtavādī anatthavādī adhammavādī avinayavādī, anidhānavatiṁ vācaṁ bhāsitā hoti akālena anapadesaṁ apariyantavatiṁ anatthasaṁhitaṁ—Er redet Unsinn. Seine Worte kommen zur falschen Zeit, sind unwahr, bedeutungslos, nicht im Einklang mit der Lehre und Schulung. Sie sind ohne Wert, kommen zur falschen Zeit, sind unbegründet, weitschweifig und nutzlos.

evarūpaṁ, bhante, vacīsamācāraṁ sevato akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti. Das ist die Art von sprachlichem Verhalten, durch das, wenn es gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften anwachsen und taugliche Eigenschaften verkümmern.

Kathaṁrūpaṁ, bhante, vacīsamācāraṁ sevato akusalā dhammā parihāyanti, kusalā dhammā abhivaḍḍhanti? Und durch welche Art von sprachlichem Verhalten verkümmern untaugliche Eigenschaften, und taugliche Eigenschaften wachsen an?

Idha, bhante, ekacco musāvādaṁ pahāya musāvādā paṭivirato hoti sabhāgato vā parisāgato vā ñātimajjhagato vā pūgamajjhagato vā rājakulamajjhagato vā abhinīto sakkhipuṭṭho: ‘ehambho purisa, yaṁ jānāsi taṁ vadehī’ti so ajānaṁ vā āha: ‘na jānāmī’ti, jānaṁ vā āha: ‘jānāmī’ti, apassaṁ vā āha: ‘na passāmī’ti, passaṁ vā āha: ‘passāmī’ti—iti attahetu vā parahetu vā āmisakiñcikkhahetu vā na sampajānamusā bhāsitā hoti; Da gibt jemand das Lügen auf und lügt nicht mehr. Er wird vor eine Ratsversammlung geladen, vor eine Versammlung, einen Familienrat, eine Gilde oder an den königlichen Hof, und wird als Zeuge befragt: ‚Bitte, guter Mann, sag, was du weißt.‘ Wenn er nicht weiß, sagt er: ‚Ich weiß nicht‘. Wenn er weiß, sagt er: ‚Ich weiß‘. Wenn er nicht sieht, sagt er: ‚Ich sehe nicht‘. Und wenn er sieht, sagt er: ‚Ich sehe‘. So lügt er nicht wissentlich, weder im eigenen Interesse noch im Interesse anderer noch im Interesse einer banalen weltlichen Vergünstigung.

pisuṇaṁ vācaṁ pahāya pisuṇāya vācāya paṭivirato hoti, ito sutvā na amutra akkhātā imesaṁ bhedāya, amutra vā sutvā na imesaṁ akkhātā amūsaṁ bhedāya—iti bhinnānaṁ vā sandhātā sahitānaṁ vā anuppadātā samaggārāmo samaggarato samagganandī samaggakaraṇiṁ vācaṁ bhāsitā hoti; Er gibt entzweiende Rede auf und entzweit niemanden mehr. Was er hier gehört hat, sagt er nicht dort, und was er dort gehört hat, nicht hier, um Menschen zu entzweien. Stattdessen versöhnt er die Uneinigen, fördert Einigkeit, freut sich an Eintracht, liebt die Eintracht und spricht Worte, die Eintracht fördern.

pharusaṁ vācaṁ pahāya pharusāya vācāya paṭivirato hoti, yā sā vācā nelā kaṇṇasukhā pemanīyā hadayaṅgamā porī bahujanakantā bahujanamanāpā tathārūpiṁ vācaṁ bhāsitā hoti; Er gibt harte Rede auf und redet nicht mehr hart. Seine Worte sind mild, dem Ohr gefällig, lieblich, zu Herzen gehend, höflich, vielen Menschen willkommen und angenehm.

samphappalāpaṁ pahāya samphappalāpā paṭivirato hoti kālavādī bhūtavādī atthavādī dhammavādī vinayavādī, nidhānavatiṁ vācaṁ bhāsitā hoti kālena sāpadesaṁ pariyantavatiṁ atthasaṁhitaṁ—Er gibt das Unsinnreden auf und redet keinen Unsinn mehr. Seine Worte kommen zur rechten Zeit, sind wahr, bedeutsam, im Einklang mit der Lehre und Schulung. Sie sind wertvoll, kommen zur rechten Zeit, sind begründet, treffend und nützlich.

evarūpaṁ, bhante, vacīsamācāraṁ sevato akusalā dhammā parihāyanti, kusalā dhammā abhivaḍḍhanti. Das ist die Art von sprachlichem Verhalten, durch das, wenn es gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften verkümmern und taugliche Eigenschaften anwachsen.

‘Vacīsamācārampāhaṁ, bhikkhave, duvidhena vadāmi—‚Ich sage, es gibt zwei Arten von sprachlichem Verhalten:

sevitabbampi, asevitabbampi; das, das gepflegt werden soll, und das, das nicht gepflegt werden soll.

tañca aññamaññaṁ vacīsamācāran’ti—Und beide sind sprachliches Verhalten.‘

iti yaṁ taṁ vuttaṁ bhagavatā idametaṁ paṭicca vuttaṁ. Das hat der Buddha gesagt, und insofern hat er es gesagt.

‘Manosamācārampāhaṁ, bhikkhave, duvidhena vadāmi—‚Ich sage, es gibt zwei Arten von geistigem Verhalten:

sevitabbampi, asevitabbampi; das, das gepflegt werden soll, und das, das nicht gepflegt werden soll.

tañca aññamaññaṁ manosamācāran’ti—Und beide sind geistiges Verhalten.‘

iti kho panetaṁ vuttaṁ bhagavatā. Das hat der Buddha gesagt,

Kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? aber inwiefern hat er es gesagt?

Yathārūpaṁ, bhante, manosamācāraṁ sevato akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti evarūpo manosamācāro na sevitabbo; Die Art von geistigem Verhalten, durch das, wenn es gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften anwachsen und taugliche Eigenschaften verkümmern, soll man nicht pflegen.

yathārūpañca kho, bhante, manosamācāraṁ sevato akusalā dhammā parihāyanti, kusalā dhammā abhivaḍḍhanti evarūpo manosamācāro sevitabbo. Die Art von geistigem Verhalten, durch das, wenn es gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften verkümmern und taugliche Eigenschaften anwachsen, soll man pflegen.

Kathaṁrūpaṁ, bhante, manosamācāraṁ sevato akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti? Und durch welche Art von geistigem Verhalten wachsen untaugliche Eigenschaften an, und taugliche Eigenschaften verkümmern?

Idha, bhante, ekacco abhijjhālu hoti, yaṁ taṁ parassa paravittūpakaraṇaṁ taṁ abhijjhātā hoti: ‘aho vata yaṁ parassa taṁ mamassā’ti; Da ist jemand begehrlich. Er begehrt Vermögen und Besitz anderer: ‚Ach, wenn doch nur ihr Besitz mir gehörte!‘

byāpannacitto kho pana hoti paduṭṭhamanasaṅkappo: ‘ime sattā haññantu vā vajjhantu vā ucchijjantu vā vinassantu vā mā vā ahesun’ti—Er hegt bösen Willen und gehässige Absicht: ‚Dass doch diese Lebewesen getötet, abgeschlachtet, geschlagen, zerstört oder vernichtet würden!‘

evarūpaṁ, bhante, manosamācāraṁ sevato akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti. Das ist die Art von geistigem Verhalten, durch das, wenn es gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften anwachsen und taugliche Eigenschaften verkümmern.

Kathaṁrūpaṁ, bhante, manosamācāraṁ sevato akusalā dhammā parihāyanti, kusalā dhammā abhivaḍḍhanti? Und durch welche Art von geistigem Verhalten verkümmern untaugliche Eigenschaften, und taugliche Eigenschaften wachsen an?

Idha, bhante, ekacco anabhijjhālu hoti, yaṁ taṁ parassa paravittūpakaraṇaṁ taṁ nābhijjhātā hoti: ‘aho vata yaṁ parassa taṁ mamassā’ti; Da ist jemand zufrieden. Er begehrt nicht Vermögen oder Besitz anderer: ‚Ach, wenn doch nur ihr Besitz mir gehörte!‘

abyāpannacitto kho pana hoti appaduṭṭhamanasaṅkappo: ‘ime sattā averā abyābajjhā anīghā sukhī attānaṁ pariharantū’ti—Er hat ein gütiges Herz und liebevolle Absicht: ‚Dass doch diese Lebewesen frei von Feindschaft und bösem Willen lebten, frei von Sorgen und glücklich!‘

evarūpaṁ, bhante, manosamācāraṁ sevato akusalā dhammā parihāyanti, kusalā dhammā abhivaḍḍhanti. Das ist die Art von geistigem Verhalten, durch das, wenn es gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften verkümmern und taugliche Eigenschaften anwachsen.

‘Manosamācārampāhaṁ, bhikkhave, duvidhena vadāmi—‚Ich sage, es gibt zwei Arten von geistigem Verhalten:

sevitabbampi, asevitabbampi; das, das gepflegt werden soll, und das, das nicht gepflegt werden soll.

tañca aññamaññaṁ manosamācāran’ti—Und beide sind geistiges Verhalten.‘

iti yaṁ taṁ vuttaṁ bhagavatā idametaṁ paṭicca vuttaṁ. Das hat der Buddha gesagt, und insofern hat er es gesagt.

‘Cittuppādampāhaṁ, bhikkhave, duvidhena vadāmi—‚Ich sage, es gibt zwei Arten des Erscheinens von Gedanken:

sevitabbampi, asevitabbampi; das, das gepflegt werden soll, und das, das nicht gepflegt werden soll.

tañca aññamaññaṁ cittuppādan’ti—Und beide sind Erscheinen von Gedanken.‘

iti kho panetaṁ vuttaṁ bhagavatā. Das hat der Buddha gesagt,

Kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? aber inwiefern hat er es gesagt?

Yathārūpaṁ, bhante, cittuppādaṁ sevato akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti evarūpo cittuppādo na sevitabbo; Die Art des Erscheinens von Gedanken, durch das, wenn es gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften anwachsen und taugliche Eigenschaften verkümmern, soll man nicht pflegen.

yathārūpañca kho, bhante, cittuppādaṁ sevato akusalā dhammā parihāyanti, kusalā dhammā abhivaḍḍhanti evarūpo cittuppādo sevitabbo. Die Art des Erscheinens von Gedanken, durch das, wenn es gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften verkümmern und taugliche Eigenschaften anwachsen, soll man pflegen.

Kathaṁrūpaṁ, bhante, cittuppādaṁ sevato akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti? Und durch welche Art des Erscheinens von Gedanken wachsen untaugliche Eigenschaften an, und taugliche Eigenschaften verkümmern?

Idha, bhante, ekacco abhijjhālu hoti, abhijjhāsahagatena cetasā viharati; Da ist jemand begehrlich und lebt mit einem Herzen voller Begehrlichkeit.

byāpādavā hoti, byāpādasahagatena cetasā viharati; Er ist böswillig und lebt mit einem Herzen voll bösen Willens.

vihesavā hoti, vihesāsahagatena cetasā viharati—Er ist grausam und lebt mit einem Herzen voller Grausamkeit.

evarūpaṁ, bhante, cittuppādaṁ sevato akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti. Das ist die Art des Erscheinens von Gedanken, durch das, wenn es gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften anwachsen und taugliche Eigenschaften verkümmern.

Kathaṁrūpaṁ, bhante, cittuppādaṁ sevato akusalā dhammā parihāyanti, kusalā dhammā abhivaḍḍhanti? Und durch welche Art des Erscheinens von Gedanken verkümmern untaugliche Eigenschaften, und taugliche Eigenschaften wachsen an?

Idha, bhante, ekacco anabhijjhālu hoti, anabhijjhāsahagatena cetasā viharati; Da ist jemand zufrieden und lebt mit einem Herzen voller Zufriedenheit.

abyāpādavā hoti, abyāpādasahagatena cetasā viharati; Er ist wohlwollend und lebt mit einem Herzen voller Wohlwollen.

avihesavā hoti, avihesāsahagatena cetasā viharati—Er ist mildherzig und lebt mit einem Herzen voller Mildherzigkeit.

evarūpaṁ, bhante, cittuppādaṁ sevato akusalā dhammā parihāyanti, kusalā dhammā abhivaḍḍhanti. Das ist die Art des Erscheinens von Gedanken, durch das, wenn es gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften verkümmern und taugliche Eigenschaften anwachsen.

‘Cittuppādampāhaṁ, bhikkhave, duvidhena vadāmi—‚Ich sage, es gibt zwei Arten des Erscheinens von Gedanken:

sevitabbampi, asevitabbampi; das, das gepflegt werden soll, und das, das nicht gepflegt werden soll.

tañca aññamaññaṁ cittuppādan’ti—Und beide sind Erscheinen von Gedanken.‘

iti yaṁ taṁ vuttaṁ bhagavatā idametaṁ paṭicca vuttaṁ. Das hat der Buddha gesagt, und insofern hat er es gesagt.

‘Saññāpaṭilābhampāhaṁ, bhikkhave, duvidhena vadāmi—‚Ich sage, es gibt zwei Arten des Erwerbs von Wahrnehmungen:

sevitabbampi, asevitabbampi; der, der gepflegt werden soll, und der, der nicht gepflegt werden soll.

tañca aññamaññaṁ saññāpaṭilābhan’ti—Und beide sind Erwerb von Wahrnehmungen.‘

iti kho panetaṁ vuttaṁ bhagavatā. Das hat der Buddha gesagt,

Kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? aber inwiefern hat er es gesagt?

Yathārūpaṁ, bhante, saññāpaṭilābhaṁ sevato akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti evarūpo saññāpaṭilābho na sevitabbo; Die Art des Erwerbs von Wahrnehmungen, durch den, wenn er gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften anwachsen und taugliche Eigenschaften verkümmern, soll man nicht pflegen.

yathārūpañca kho, bhante, saññāpaṭilābhaṁ sevato akusalā dhammā parihāyanti, kusalā dhammā abhivaḍḍhanti evarūpo saññāpaṭilābho sevitabbo. Die Art des Erwerbs von Wahrnehmungen, durch den, wenn er gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften verkümmern und taugliche Eigenschaften anwachsen, soll man pflegen.

Kathaṁrūpaṁ, bhante, saññāpaṭilābhaṁ sevato akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti? Und durch welche Art des Erwerbs von Wahrnehmungen wachsen untaugliche Eigenschaften an, und taugliche Eigenschaften verkümmern?

Idha, bhante, ekacco abhijjhālu hoti, abhijjhāsahagatāya saññāya viharati; Da ist jemand begehrlich und lebt mit einer Wahrnehmung voller Begehrlichkeit.

byāpādavā hoti, byāpādasahagatāya saññāya viharati; Er ist böswillig und lebt mit einer Wahrnehmung voll bösen Willens.

vihesavā hoti, vihesāsahagatāya saññāya viharati—Er ist grausam und lebt mit einer Wahrnehmung voller Grausamkeit.

evarūpaṁ, bhante, saññāpaṭilābhaṁ sevato akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti. Das ist die Art des Erwerbs von Wahrnehmungen, durch den, wenn er gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften anwachsen und taugliche Eigenschaften verkümmern.

Kathaṁrūpaṁ, bhante, saññāpaṭilābhaṁ sevato akusalā dhammā parihāyanti, kusalā dhammā abhivaḍḍhanti? Und durch welche Art des Erwerbs von Wahrnehmungen verkümmern untaugliche Eigenschaften, und taugliche Eigenschaften wachsen an?

Idha, bhante, ekacco anabhijjhālu hoti, anabhijjhāsahagatāya saññāya viharati; Da ist jemand zufrieden und lebt mit einer Wahrnehmung voller Zufriedenheit.

abyāpādavā hoti, abyāpādasahagatāya saññāya viharati; Er ist wohlwollend und lebt mit einer Wahrnehmung voller Wohlwollen.

avihesavā hoti, avihesāsahagatāya saññāya viharati—Er ist mildherzig und lebt mit einer Wahrnehmung voller Mildherzigkeit.

evarūpaṁ, bhante, saññāpaṭilābhaṁ sevato akusalā dhammā parihāyanti, kusalā dhammā abhivaḍḍhanti. Das ist die Art des Erwerbs von Wahrnehmungen, durch den, wenn er gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften verkümmern und taugliche Eigenschaften anwachsen.

‘Saññāpaṭilābhampāhaṁ, bhikkhave, duvidhena vadāmi—‚Ich sage, es gibt zwei Arten des Erwerbs von Wahrnehmungen:

sevitabbampi, asevitabbampi; der, der gepflegt werden soll, und der, der nicht gepflegt werden soll.

tañca aññamaññaṁ saññāpaṭilābhan’ti—Und beide sind Erwerb von Wahrnehmungen.‘

iti yaṁ taṁ vuttaṁ bhagavatā idametaṁ paṭicca vuttaṁ. Das hat der Buddha gesagt, und insofern hat er es gesagt.

‘Diṭṭhipaṭilābhampāhaṁ, bhikkhave, duvidhena vadāmi—‚Ich sage, es gibt zwei Arten des Erwerbs von Ansichten:

sevitabbampi, asevitabbampi; der, der gepflegt werden soll, und der, der nicht gepflegt werden soll.

tañca aññamaññaṁ diṭṭhipaṭilābhan’ti—Und beide sind Erwerb von Ansichten.‘

iti kho panetaṁ vuttaṁ bhagavatā. Das hat der Buddha gesagt,

Kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? aber inwiefern hat er es gesagt?

Yathārūpaṁ, bhante, diṭṭhipaṭilābhaṁ sevato akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti evarūpo diṭṭhipaṭilābho na sevitabbo; Die Art des Erwerbs von Ansichten, durch den, wenn er gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften anwachsen und taugliche Eigenschaften verkümmern, soll man nicht pflegen.

yathārūpañca kho, bhante, diṭṭhipaṭilābhaṁ sevato akusalā dhammā parihāyanti, kusalā dhammā abhivaḍḍhanti—evarūpo diṭṭhipaṭilābho sevitabbo. Die Art des Erwerbs von Ansichten, durch den, wenn er gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften verkümmern und taugliche Eigenschaften anwachsen, soll man pflegen.

Kathaṁrūpaṁ, bhante, diṭṭhipaṭilābhaṁ sevato akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti? Und durch welche Art des Erwerbs von Ansichten wachsen untaugliche Eigenschaften an, und taugliche Eigenschaften verkümmern?

Idha, bhante, ekacco evaṁdiṭṭhiko hoti: Da hat jemand eine solche Ansicht:

‘natthi dinnaṁ, natthi yiṭṭhaṁ, natthi hutaṁ, natthi sukatadukkaṭānaṁ kammānaṁ phalaṁ vipāko, natthi ayaṁ loko, natthi paro loko, natthi mātā, natthi pitā, natthi sattā opapātikā, natthi loke samaṇabrāhmaṇā sammaggatā sammāpaṭipannā ye imañca lokaṁ parañca lokaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā pavedentī’ti—‚Geben, Opfer oder Spenden haben keinen Sinn. Es gibt keine Frucht und kein Ergebnis von guten und schlechten Taten. Es gibt kein Leben nach dem Tod. So etwas wie Mutter und Vater oder Wesen, die durch unmittelbares Erscheinen wiedergeboren werden, gibt es nicht. Und es gibt keinen Asketen oder Brahmanen, der sich richtig benimmt, richtig übt, und der das Leben nach dem Tod erklärt, nachdem er es durch eigene Einsicht erkannt hat.‘

evarūpaṁ, bhante, diṭṭhipaṭilābhaṁ sevato akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti. Das ist die Art des Erwerbs von Ansichten, durch den, wenn er gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften anwachsen und taugliche Eigenschaften verkümmern.

Kathaṁrūpaṁ, bhante, diṭṭhipaṭilābhaṁ sevato akusalā dhammā parihāyanti, kusalā dhammā abhivaḍḍhanti? Und durch welche Art des Erwerbs von Ansichten verkümmern untaugliche Eigenschaften, und taugliche Eigenschaften wachsen an?

Idha, bhante, ekacco evaṁdiṭṭhiko hoti: Da hat jemand eine solche Ansicht:

‘atthi dinnaṁ, atthi yiṭṭhaṁ, atthi hutaṁ, atthi sukatadukkaṭānaṁ kammānaṁ phalaṁ vipāko, atthi ayaṁ loko, atthi paro loko, atthi mātā, atthi pitā, atthi sattā opapātikā, atthi loke samaṇabrāhmaṇā sammaggatā sammāpaṭipannā ye imañca lokaṁ parañca lokaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā pavedentī’ti—‚Geben, Opfer und Spenden sind sinnvoll. Es gibt eine Frucht und ein Ergebnis von guten und schlechten Taten. Es gibt ein Leben nach dem Tod. Es gibt so etwas wie Mutter und Vater oder Wesen, die durch unmittelbares Erscheinen wiedergeboren werden. Und es gibt Asketen und Brahmanen, die sich richtig benehmen, richtig üben, die das Leben nach dem Tod erklären, nachdem sie es durch eigene Einsicht erkannt haben.‘

evarūpaṁ, bhante, diṭṭhipaṭilābhaṁ sevato akusalā dhammā parihāyanti, kusalā dhammā abhivaḍḍhanti. Das ist die Art des Erwerbs von Ansichten, durch den, wenn er gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften verkümmern und taugliche Eigenschaften anwachsen.

‘Diṭṭhipaṭilābhampāhaṁ, bhikkhave, duvidhena vadāmi—‚Ich sage, es gibt zwei Arten des Erwerbs von Ansichten:

sevitabbampi, asevitabbampi; der, der gepflegt werden soll, und der, der nicht gepflegt werden soll.

tañca aññamaññaṁ diṭṭhipaṭilābhan’ti—Und beide sind Erwerb von Ansichten.‘

iti yaṁ taṁ vuttaṁ bhagavatā idametaṁ paṭicca vuttaṁ. Das hat der Buddha gesagt, und insofern hat er es gesagt.

‘Attabhāvapaṭilābhampāhaṁ, bhikkhave, duvidhena vadāmi—‚Ich sage, es gibt zwei Arten der Verkörperung:

sevitabbampi, asevitabbampi; die, die gepflegt werden soll, und die, die nicht gepflegt werden soll.

tañca aññamaññaṁ attabhāvapaṭilābhan’ti—Und beide sind Verkörperungen.‘

iti kho panetaṁ vuttaṁ bhagavatā. Das hat der Buddha gesagt,

Kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? aber inwiefern hat er es gesagt?

Yathārūpaṁ, bhante, attabhāvapaṭilābhaṁ sevato akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti—Eine Verkörperung, durch die, wenn sie gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften anwachsen und taugliche Eigenschaften verkümmern,

evarūpo attabhāvapaṭilābho na sevitabbo; soll man nicht pflegen.

yathārūpañca kho, bhante, attabhāvapaṭilābhaṁ sevato akusalā dhammā parihāyanti, kusalā dhammā abhivaḍḍhanti—Eine Verkörperung, durch die, wenn sie gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften verkümmern und taugliche Eigenschaften anwachsen,

evarūpo attabhāvapaṭilābho sevitabbo. soll man pflegen.

Kathaṁrūpaṁ, bhante, attabhāvapaṭilābhaṁ sevato akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti? Und durch welche Art der Verkörperung wachsen untaugliche Eigenschaften an, und taugliche Eigenschaften verkümmern?

Sabyābajjhaṁ, bhante, attabhāvapaṭilābhaṁ abhinibbattayato apariniṭṭhitabhāvāya akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti; Bei jemandem, der eine verletzende Verkörperung hervorbringt, die dem Zustand der Vollendung nicht dienlich ist, wachsen untaugliche Eigenschaften an, und taugliche Eigenschaften verkümmern.

abyābajjhaṁ, bhante, attabhāvapaṭilābhaṁ abhinibbattayato pariniṭṭhitabhāvāya akusalā dhammā parihāyanti, kusalā dhammā abhivaḍḍhanti. Und durch welche Art der Verkörperung verkümmern untaugliche Eigenschaften, und taugliche Eigenschaften wachsen an? Bei jemandem, der eine freundliche Verkörperung hervorbringt, die dem Zustand der Vollendung dienlich ist, verkümmern untaugliche Eigenschaften, und taugliche Eigenschaften wachsen an.

‘Attabhāvapaṭilābhampāhaṁ, bhikkhave, duvidhena vadāmi—‚Ich sage, es gibt zwei Arten der Verkörperung:

sevitabbampi, asevitabbampi; die, die gepflegt werden soll, und die, die nicht gepflegt werden soll.

tañca aññamaññaṁ attabhāvapaṭilābhan’ti—Und beide sind Verkörperungen.‘

iti yaṁ taṁ vuttaṁ bhagavatā idametaṁ paṭicca vuttaṁ. Das hat der Buddha gesagt, und insofern hat er es gesagt.

Imassa kho ahaṁ, bhante, bhagavatā saṅkhittena bhāsitassa, vitthārena atthaṁ avibhattassa, evaṁ vitthārena atthaṁ ājānāmī”ti. So, Herr, verstehe ich die ausführliche Bedeutung der kurzen Aussage des Buddha.“

“Sādhu sādhu, sāriputta. „Gut, gut, Sāriputta!

Sādhu kho tvaṁ, sāriputta, imassa mayā saṅkhittena bhāsitassa, vitthārena atthaṁ avibhattassa, evaṁ vitthārena atthaṁ ājānāsi. Es ist gut, dass du die ausführliche Bedeutung meiner kurzen Aussage so verstehst.

‘Kāyasamācārampāhaṁ, bhikkhave, duvidhena vadāmi—‚Ich sage, es gibt zwei Arten von körperlichem Verhalten:

sevitabbampi, asevitabbampi; das, das gepflegt werden soll, und das, das nicht gepflegt werden soll.

tañca aññamaññaṁ kāyasamācāran’ti—Und beide sind körperliches Verhalten.‘

iti kho panetaṁ vuttaṁ mayā. Das habe ich gesagt,

Kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? aber inwiefern habe ich es gesagt?

Yathārūpaṁ, sāriputta, kāyasamācāraṁ sevato akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti evarūpo kāyasamācāro na sevitabbo; Die Art von körperlichem Verhalten, durch das, wenn es gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften anwachsen und taugliche Eigenschaften verkümmern, soll man nicht pflegen.

yathārūpañca kho, sāriputta, kāyasamācāraṁ sevato akusalā dhammā parihāyanti, kusalā dhammā abhivaḍḍhanti—Die Art von körperlichem Verhalten, durch das, wenn es gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften verkümmern und taugliche Eigenschaften anwachsen,

evarūpo kāyasamācāro sevitabbo. soll man pflegen.

Kathaṁrūpaṁ, sāriputta, kāyasamācāraṁ sevato akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti? Und durch welche Art von körperlichem Verhalten wachsen untaugliche Eigenschaften an, und taugliche Eigenschaften verkümmern?

Idha, sāriputta, ekacco pāṇātipātī hoti luddo lohitapāṇi hatappahate niviṭṭho adayāpanno pāṇabhūtesu; Da tötet jemand lebende Geschöpfe. Er ist unbarmherzig, hat Blut an den Händen, ein abgebrühter Mörder, mitleidlos gegenüber allen Lebewesen.

adinnādāyī kho pana hoti, yaṁ taṁ parassa paravittūpakaraṇaṁ gāmagataṁ vā araññagataṁ vā taṁ adinnaṁ theyyasaṅkhātaṁ ādātā hoti; Er stiehlt. In diebischer Absicht nimmt er Vermögen und Besitz anderer aus einem Dorf oder aus der Wildnis.

kāmesumicchācārī kho pana hoti, yā tā māturakkhitā piturakkhitā mātāpiturakkhitā bhāturakkhitā bhaginirakkhitā ñātirakkhitā gottarakkhitā dhammarakkhitā sassāmikā saparidaṇḍā antamaso mālāguḷaparikkhittāpi tathārūpāsu cārittaṁ āpajjitā hoti—Er begeht sexuelle Verfehlungen. Er hat Geschlechtsverkehr mit Frauen, die unter dem Schutz der Mutter, des Vaters, von Mutter und Vater, des Bruders, der Schwester, von Verwandten oder des Stammes stehen. Er hat Geschlechtsverkehr mit einer Frau, die unter dem Schutz des rechten Grundsatzes steht, die einen Ehemann hat oder bei der ein Übergriff gesetzlich strafbar ist, bis hin zu einer, die als Zeichen der Verlobung bekränzt wurde.

evarūpaṁ, sāriputta, kāyasamācāraṁ sevato akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti. Das ist die Art von körperlichem Verhalten, durch das, wenn es gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften anwachsen und taugliche Eigenschaften verkümmern.

Kathaṁrūpaṁ, sāriputta, kāyasamācāraṁ sevato akusalā dhammā parihāyanti, kusalā dhammā abhivaḍḍhanti? Und durch welche Art von körperlichem Verhalten verkümmern untaugliche Eigenschaften, und taugliche Eigenschaften wachsen an?

Idha, sāriputta, ekacco pāṇātipātaṁ pahāya pāṇātipātā paṭivirato hoti nihitadaṇḍo nihitasattho, lajjī dayāpanno sabbapāṇabhūtahitānukampī viharati; Da gibt jemand das Töten lebender Geschöpfe auf und tötet nicht mehr. Er verzichtet auf Stock und Schwert. Er ist einfühlsam und gütig und lebt voller Anteilnahme für alle Lebewesen.

adinnādānaṁ pahāya adinnādānā paṭivirato hoti, yaṁ taṁ parassa paravittūpakaraṇaṁ gāmagataṁ vā araññagataṁ vā taṁ nādinnaṁ theyyasaṅkhātaṁ ādātā hoti; Er gibt das Stehlen auf und stiehlt nicht mehr. Er nimmt nicht in diebischer Absicht Vermögen oder Besitz anderer aus einem Dorf oder aus der Wildnis.

kāmesumicchācāraṁ pahāya kāmesumicchācārā paṭivirato hoti, yā tā māturakkhitā piturakkhitā mātāpiturakkhitā bhāturakkhitā bhaginirakkhitā ñātirakkhitā gottarakkhitā dhammarakkhitā sassāmikā saparidaṇḍā antamaso mālāguḷaparikkhittāpi tathārūpāsu na cārittaṁ āpajjitā hoti—Er gibt das Begehen sexueller Verfehlungen auf und begeht keine sexuellen Verfehlungen mehr. Er hat keinen Geschlechtsverkehr mit Frauen, die unter dem Schutz der Mutter, des Vaters, von Mutter und Vater, des Bruders, der Schwester, von Verwandten oder des Stammes stehen. Er hat keinen Geschlechtsverkehr mit einer Frau, die unter dem Schutz des rechten Grundsatzes steht, die einen Ehemann hat oder bei der ein Übergriff gesetzlich strafbar ist, bis hin zu einer, die als Zeichen der Verlobung bekränzt wurde.

evarūpaṁ, sāriputta, kāyasamācāraṁ sevato akusalā dhammā parihāyanti, kusalā dhammā abhivaḍḍhanti. Das ist die Art von körperlichem Verhalten, durch das, wenn es gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften verkümmern und taugliche Eigenschaften anwachsen.

‘Kāyasamācārampāhaṁ, bhikkhave, duvidhena vadāmi—‚Ich sage, es gibt zwei Arten von körperlichem Verhalten:

sevitabbampi, asevitabbampi; das, das gepflegt werden soll, und das, das nicht gepflegt werden soll.

tañca aññamaññaṁ kāyasamācāran’ti—Und beide sind körperliches Verhalten.‘

iti yaṁ taṁ vuttaṁ mayā idametaṁ paṭicca vuttaṁ. Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.

Vacīsamācārampāhaṁ, bhikkhave, duvidhena vadāmi …pe… ‚Ich sage, es gibt zwei Arten von sprachlichem Verhalten …

manosamācārampāhaṁ, bhikkhave, duvidhena vadāmi …pe… zwei Arten von geistigem Verhalten …

cittuppādampāhaṁ, bhikkhave, duvidhena vadāmi …pe… zwei Arten des Erscheinens von Gedanken …

saññāpaṭilābhampāhaṁ, bhikkhave, duvidhena vadāmi …pe… zwei Arten des Erwerbs von Wahrnehmungen …

diṭṭhipaṭilābhampāhaṁ, bhikkhave, duvidhena vadāmi …pe…. zwei Arten des Erwerbs von Ansichten …

‘Attabhāvapaṭilābhampāhaṁ, bhikkhave, duvidhena vadāmi—zwei Arten der Verkörperung:

sevitabbampi, asevitabbampi; die, die gepflegt werden soll, und die, die nicht gepflegt werden soll.

tañca aññamaññaṁ attabhāvapaṭilābhan’ti—Und beide sind Verkörperungen.‘

iti kho panetaṁ vuttaṁ mayā. Das habe ich gesagt,

Kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? aber inwiefern habe ich es gesagt?

Yathārūpaṁ, sāriputta, attabhāvapaṭilābhaṁ sevato akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti evarūpo attabhāvapaṭilābho na sevitabbo; Eine Verkörperung, durch die, wenn sie gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften anwachsen und taugliche Eigenschaften verkümmern, soll man nicht pflegen.

yathārūpañca kho, sāriputta, attabhāvapaṭilābhaṁ sevato akusalā dhammā parihāyanti, kusalā dhammā abhivaḍḍhanti—Eine Verkörperung, durch die, wenn sie gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften verkümmern und taugliche Eigenschaften anwachsen,

evarūpo attabhāvapaṭilābho sevitabbo. soll man pflegen.

Kathaṁrūpaṁ, sāriputta, attabhāvapaṭilābhaṁ sevato akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti? Und durch welche Art der Verkörperung wachsen untaugliche Eigenschaften an, und taugliche Eigenschaften verkümmern?

Sabyābajjhaṁ, sāriputta, attabhāvapaṭilābhaṁ abhinibbattayato apariniṭṭhitabhāvāya akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti; Bei jemandem, der eine verletzende Verkörperung hervorbringt, die dem Zustand der Vollendung nicht dienlich ist, wachsen untaugliche Eigenschaften an, und taugliche Eigenschaften verkümmern.

abyābajjhaṁ, sāriputta, attabhāvapaṭilābhaṁ abhinibbattayato pariniṭṭhitabhāvāya akusalā dhammā parihāyanti, kusalā dhammā abhivaḍḍhanti. Und durch welche Art der Verkörperung verkümmern untaugliche Eigenschaften, und taugliche Eigenschaften wachsen an? Bei jemandem, der eine freundliche Verkörperung hervorbringt, die dem Zustand der Vollendung dienlich ist, verkümmern untaugliche Eigenschaften, und taugliche Eigenschaften wachsen an.

‘Attabhāvapaṭilābhampāhaṁ, bhikkhave, duvidhena vadāmi—‚Ich sage, es gibt zwei Arten der Verkörperung:

sevitabbampi, asevitabbampi; die, die gepflegt werden soll, und die, die nicht gepflegt werden soll.

tañca aññamaññaṁ attabhāvapaṭilābhan’ti—Und beide sind Verkörperungen.‘

iti yaṁ taṁ vuttaṁ mayā idametaṁ paṭicca vuttaṁ. Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.

Imassa kho, sāriputta, mayā saṅkhittena bhāsitassa evaṁ vitthārena attho daṭṭhabbo. So ist die ausführliche Bedeutung dieser meiner kurzen Aussage zu verstehen.

Cakkhuviññeyyaṁ rūpampāhaṁ, sāriputta, duvidhena vadāmi—Ich sage, es gibt zwei Arten von Bildern, die das Auge erkennt:

sevitabbampi, asevitabbampi; die, die gepflegt werden sollen, und die, die nicht gepflegt werden sollen.

sotaviññeyyaṁ saddampāhaṁ, sāriputta, duvidhena vadāmi—Ich sage, es gibt zwei Arten von Tönen, die das Ohr erkennt:

sevitabbampi asevitabbampi; die, die gepflegt werden sollen, und die, die nicht gepflegt werden sollen.

ghānaviññeyyaṁ gandhampāhaṁ, sāriputta, duvidhena vadāmi—Ich sage, es gibt zwei Arten von Gerüchen, die die Nase erkennt:

sevitabbampi, asevitabbampi; die, die gepflegt werden sollen, und die, die nicht gepflegt werden sollen.

jivhāviññeyyaṁ rasampāhaṁ, sāriputta, duvidhena vadāmi—Ich sage, es gibt zwei Arten von Geschmäcken, die die Zunge erkennt:

sevitabbampi, asevitabbampi; die, die gepflegt werden sollen, und die, die nicht gepflegt werden sollen.

kāyaviññeyyaṁ phoṭṭhabbampāhaṁ, sāriputta, duvidhena vadāmi—Ich sage, es gibt zwei Arten von Berührungen, die der Körper erkennt:

sevitabbampi, asevitabbampi; die, die gepflegt werden sollen, und die, die nicht gepflegt werden sollen.

manoviññeyyaṁ dhammampāhaṁ, sāriputta, duvidhena vadāmi—Ich sage, es gibt zwei Arten von Vorstellungen, die der Geist erkennt:

sevitabbampi, asevitabbampī”ti. die, die gepflegt werden sollen, und die, die nicht gepflegt werden sollen.“

Evaṁ vutte, āyasmā sāriputto bhagavantaṁ etadavoca: Als der Buddha geendet hatte, sagte der Ehrwürdige Sāriputta zu ihm:

“imassa kho ahaṁ, bhante, bhagavatā saṅkhittena bhāsitassa, vitthārena atthaṁ avibhattassa, evaṁ vitthārena atthaṁ ājānāmi. „Herr, so verstehe ich die ausführliche Bedeutung dieser kurzen Aussage des Buddha:

‘Cakkhuviññeyyaṁ rūpampāhaṁ, sāriputta, duvidhena vadāmi—‚Ich sage, es gibt zwei Arten von Bildern, die das Auge erkennt:

sevitabbampi, asevitabbampī’ti—die, die gepflegt werden sollen, und die, die nicht gepflegt werden sollen.‘

iti kho panetaṁ vuttaṁ bhagavatā. Das hat der Buddha gesagt,

Kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? aber inwiefern hat er es gesagt?

Yathārūpaṁ, bhante, cakkhuviññeyyaṁ rūpaṁ sevato akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti evarūpaṁ cakkhuviññeyyaṁ rūpaṁ na sevitabbaṁ; Die Art von Bildern, die das Auge erkennt, durch die, wenn sie gepflegt werden, untaugliche Eigenschaften anwachsen und taugliche Eigenschaften verkümmern, soll man nicht pflegen.

yathārūpañca kho, bhante, cakkhuviññeyyaṁ rūpaṁ sevato akusalā dhammā parihāyanti, kusalā dhammā abhivaḍḍhanti evarūpaṁ cakkhuviññeyyaṁ rūpaṁ sevitabbaṁ. Die Art von Bildern, die das Auge erkennt, durch die, wenn sie gepflegt werden, untaugliche Eigenschaften verkümmern und taugliche Eigenschaften anwachsen, soll man pflegen.

‘Cakkhuviññeyyaṁ rūpampāhaṁ, sāriputta, duvidhena vadāmi—‚Ich sage, es gibt zwei Arten von Bildern, die das Auge erkennt:

sevitabbampi, asevitabbampī’ti—die, die gepflegt werden sollen, und die, die nicht gepflegt werden sollen.‘

iti yaṁ taṁ vuttaṁ bhagavatā idametaṁ paṭicca vuttaṁ. Das hat der Buddha gesagt, und insofern hat er es gesagt.

Sotaviññeyyaṁ saddampāhaṁ, sāriputta …pe… ‚Ich sage, es gibt zwei Arten von Tönen, die das Ohr erkennt …

evarūpo sotaviññeyyo saddo na sevitabbo …

evarūpo sotaviññeyyo saddo sevitabbo …

evarūpo ghānaviññeyyo gandho na sevitabbo … zwei Arten von Gerüchen, die die Nase erkennt …

evarūpo ghānaviññeyyo gandho sevitabbo …

evarūpo jivhāviññeyyo raso na sevitabbo … zwei Arten von Geschmäcken, die die Zunge erkennt …

evarūpo jivhāviññeyyo raso sevitabbo …

kāyaviññeyyaṁ phoṭṭhabbampāhaṁ, sāriputta … zwei Arten von Berührungen, die der Körper erkennt …

evarūpo kāyaviññeyyo phoṭṭhabbo na sevitabbo …

evarūpo kāyaviññeyyo phoṭṭhabbo sevitabbo.

‘Manoviññeyyaṁ dhammampāhaṁ, sāriputta, duvidhena vadāmi—zwei Arten von Vorstellungen, die der Geist erkennt:

sevitabbampi, asevitabbampī’ti—die, die gepflegt werden sollen, und die, die nicht gepflegt werden sollen.‘

iti kho panetaṁ vuttaṁ bhagavatā. Das hat der Buddha gesagt,

Kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? aber inwiefern hat er es gesagt?

Yathārūpaṁ, bhante, manoviññeyyaṁ dhammaṁ sevato akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti evarūpo manoviññeyyo dhammo na sevitabbo; Die Art von Vorstellungen, die der Geist erkennt, durch die, wenn sie gepflegt werden, untaugliche Eigenschaften anwachsen und taugliche Eigenschaften verkümmern, soll man nicht pflegen.

yathārūpañca kho, bhante, manoviññeyyaṁ dhammaṁ sevato akusalā dhammā parihāyanti, kusalā dhammā abhivaḍḍhanti evarūpo manoviññeyyo dhammo sevitabbo. Die Art von Vorstellungen, die der Geist erkennt, durch die, wenn sie gepflegt werden, untaugliche Eigenschaften verkümmern und taugliche Eigenschaften anwachsen, soll man pflegen.

‘Manoviññeyyaṁ dhammampāhaṁ, sāriputta, duvidhena vadāmi—‚Ich sage, es gibt zwei Arten von Vorstellungen, die der Geist erkennt:

sevitabbampi, asevitabbampī’ti—die, die gepflegt werden sollen, und die, die nicht gepflegt werden sollen.‘

iti yaṁ taṁ vuttaṁ bhagavatā idametaṁ paṭicca vuttaṁ. Das hat der Buddha gesagt, und insofern hat er es gesagt.

Imassa kho ahaṁ, bhante, bhagavatā saṅkhittena bhāsitassa, vitthārena atthaṁ avibhattassa, evaṁ vitthārena atthaṁ ājānāmī”ti. So, Herr, verstehe ich die ausführliche Bedeutung der kurzen Aussage des Buddha.“

“Sādhu sādhu, sāriputta. „Gut, gut, Sāriputta!

Sādhu kho tvaṁ, sāriputta, imassa mayā saṅkhittena bhāsitassa, vitthārena atthaṁ avibhattassa, evaṁ vitthārena atthaṁ ājānāsi. Es ist gut, dass du die ausführliche Bedeutung meiner kurzen Aussage so verstehst.

‘Cakkhuviññeyyaṁ rūpampāhaṁ, sāriputta, duvidhena vadāmi—‚Ich sage, es gibt zwei Arten von Bildern, die das Auge erkennt:

sevitabbampi, asevitabbampī’ti—die, die gepflegt werden sollen, und die, die nicht gepflegt werden sollen.‘

iti kho panetaṁ vuttaṁ mayā. Das habe ich gesagt,

Kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? aber inwiefern habe ich es gesagt?

Yathārūpaṁ, sāriputta, cakkhuviññeyyaṁ rūpaṁ sevato akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti evarūpaṁ cakkhuviññeyyaṁ rūpaṁ na sevitabbaṁ; Die Art von Bildern, die das Auge erkennt, durch die, wenn sie gepflegt werden, untaugliche Eigenschaften anwachsen und taugliche Eigenschaften verkümmern, soll man nicht pflegen.

yathārūpañca kho, sāriputta, cakkhuviññeyyaṁ rūpaṁ sevato akusalā dhammā parihāyanti, kusalā dhammā abhivaḍḍhanti evarūpaṁ cakkhuviññeyyaṁ rūpaṁ sevitabbaṁ. Die Art von Bildern, die das Auge erkennt, durch die, wenn sie gepflegt werden, untaugliche Eigenschaften verkümmern und taugliche Eigenschaften anwachsen, soll man pflegen.

‘Cakkhuviññeyyaṁ rūpampāhaṁ, sāriputta, duvidhena vadāmi—‚Ich sage, es gibt zwei Arten von Bildern, die das Auge erkennt:

sevitabbampi, asevitabbampī’ti—die, die gepflegt werden sollen, und die, die nicht gepflegt werden sollen.‘

iti yaṁ taṁ vuttaṁ mayā idametaṁ paṭicca vuttaṁ. Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.

Sotaviññeyyaṁ saddampāhaṁ, sāriputta …pe… ‚Ich sage, es gibt zwei Arten von Tönen, die das Ohr erkennt …

evarūpo sotaviññeyyo saddo na sevitabbo …

evarūpo sotaviññeyyo saddo sevitabbo …

evarūpo ghānaviññeyyo gandho na sevitabbo … zwei Arten von Gerüchen, die die Nase erkennt …

evarūpo ghānaviññeyyo gandho sevitabbo …

evarūpo jivhāviññeyyo raso na sevitabbo … zwei Arten von Geschmäcken, die die Zunge erkennt …

evarūpo jivhāviññeyyo raso sevitabbo …

evarūpo kāyaviññeyyo phoṭṭhabbo na sevitabbo … zwei Arten von Berührungen, die der Körper erkennt …

evarūpo kāyaviññeyyo phoṭṭhabbo sevitabbo.

Manoviññeyyaṁ dhammampāhaṁ, sāriputta …pe… zwei Arten von Vorstellungen, die der Geist erkennt …

evarūpo manoviññeyyo dhammo na sevitabbo … Die Art von Vorstellungen, die der Geist erkennt, durch die, wenn sie gepflegt werden, untaugliche Eigenschaften anwachsen und taugliche Eigenschaften verkümmern, soll man nicht pflegen.

evarūpo manoviññeyyo dhammo sevitabbo. Die Art von Vorstellungen, die der Geist erkennt, durch die, wenn sie gepflegt werden, untaugliche Eigenschaften verkümmern und taugliche Eigenschaften anwachsen, soll man pflegen.

‘Manoviññeyyaṁ dhammampāhaṁ, sāriputta, duvidhena vadāmi—‚Ich sage, es gibt zwei Arten von Vorstellungen, die der Geist erkennt:

sevitabbampi, asevitabbampī’ti—die, die gepflegt werden sollen, und die, die nicht gepflegt werden sollen.‘

iti yaṁ taṁ vuttaṁ mayā idametaṁ paṭicca vuttaṁ. Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.

Imassa kho, sāriputta, mayā saṅkhittena bhāsitassa evaṁ vitthārena attho daṭṭhabbo. So ist die ausführliche Bedeutung dieser meiner kurzen Aussage zu verstehen.

Cīvaraṁpāhaṁ, sāriputta, duvidhena vadāmi—Ich sage, es gibt zwei Arten von Roben:

sevitabbampi, asevitabbampi …pe… die, die gepflegt werden soll, und die, die nicht gepflegt werden soll.

piṇḍapātaṁpāhaṁ, sāriputta … Ich sage, es gibt zwei Arten von Almosen …

senāsanaṁpāhaṁ, sāriputta … zwei Arten von Unterkunft …

gāmampāhaṁ, sāriputta … zwei Arten von Dörfern …

nigamampāhaṁ, sāriputta … zwei Arten von Marktflecken …

nagarampāhaṁ, sāriputta … zwei Arten von Städten …

janapadampāhaṁ, sāriputta … zwei Arten von Ländern …

puggalaṁpāhaṁ, sāriputta, duvidhena vadāmi—zwei Arten von Personen:

sevitabbampi, asevitabbampī”ti. die, die gepflegt werden soll, und die, die nicht gepflegt werden soll.“

Evaṁ vutte, āyasmā sāriputto bhagavantaṁ etadavoca: Als der Buddha geendet hatte, sagte der Ehrwürdige Sāriputta zu ihm:

“imassa kho ahaṁ, bhante, bhagavatā saṅkhittena bhāsitassa, vitthārena atthaṁ avibhattassa, evaṁ vitthārena atthaṁ ājānāmi. „Herr, so verstehe ich die ausführliche Bedeutung dieser kurzen Aussage des Buddha:

‘Cīvaraṁpāhaṁ, sāriputta, duvidhena vadāmi—‚Ich sage, es gibt zwei Arten von Roben:

sevitabbampi, asevitabbampī’ti—die, die gepflegt werden soll, und die, die nicht gepflegt werden soll.‘

iti kho panetaṁ vuttaṁ bhagavatā. Das hat der Buddha gesagt,

Kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? aber inwiefern hat er es gesagt?

Yathārūpaṁ, bhante, cīvaraṁ sevato akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti evarūpaṁ cīvaraṁ na sevitabbaṁ; Die Art von Roben, durch die, wenn sie gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften anwachsen und taugliche Eigenschaften verkümmern, soll man nicht pflegen.

yathārūpañca kho, bhante, cīvaraṁ sevato akusalā dhammā parihāyanti, kusalā dhammā abhivaḍḍhanti evarūpaṁ cīvaraṁ sevitabbaṁ. Die Art von Roben, durch die, wenn sie gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften verkümmern und taugliche Eigenschaften anwachsen, soll man pflegen.

‘Cīvaraṁpāhaṁ, sāriputta, duvidhena vadāmi—‚Ich sage, es gibt zwei Arten von Roben:

sevitabbampi, asevitabbampī’ti—die, die gepflegt werden soll, und die, die nicht gepflegt werden soll.‘

iti yaṁ taṁ vuttaṁ bhagavatā idametaṁ paṭicca vuttaṁ. Das hat der Buddha gesagt, und insofern hat er es gesagt.

Piṇḍapātaṁpāhaṁ, sāriputta …pe… Ich sage, es gibt zwei Arten von Almosen …

evarūpo piṇḍapāto na sevitabbo …

evarūpo piṇḍapāto sevitabbo …

senāsanaṁpāhaṁ, sāriputta …pe… zwei Arten von Unterkunft …

evarūpaṁ senāsanaṁ na sevitabbaṁ …

evarūpaṁ senāsanaṁ sevitabbaṁ …

gāmampāhaṁ, sāriputta …pe… zwei Arten von Dörfern …

evarūpo gāmo na sevitabbo …

evarūpo gāmo sevitabbo …

evarūpo nigamo na sevitabbo … zwei Arten von Marktflecken …

evarūpo nigamo sevitabbo …

evarūpaṁ nagaraṁ na sevitabbaṁ … zwei Arten von Städten …

evarūpaṁ nagaraṁ sevitabbaṁ …

evarūpo janapado na sevitabbo … zwei Arten von Ländern …

evarūpo janapado sevitabbo.

‘Puggalaṁpāhaṁ, sāriputta, duvidhena vadāmi—zwei Arten von Personen:

sevitabbampi, asevitabbampī’ti—die, die gepflegt werden soll, und die, die nicht gepflegt werden soll.‘

iti kho panetaṁ vuttaṁ bhagavatā. Das hat der Buddha gesagt,

Kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? aber inwiefern hat er es gesagt?

Yathārūpaṁ, bhante, puggalaṁ sevato akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti evarūpo puggalo na sevitabbo; Die Art von Person, durch die, wenn sie gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften anwachsen und taugliche Eigenschaften verkümmern, soll man nicht pflegen.

yathārūpañca kho, bhante, puggalaṁ sevato akusalā dhammā parihāyanti, kusalā dhammā abhivaḍḍhanti evarūpo puggalo sevitabbo. Die Art von Person, durch die, wenn sie gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften verkümmern und taugliche Eigenschaften anwachsen, soll man pflegen.

‘Puggalaṁpāhaṁ, sāriputta, duvidhena vadāmi—‚Ich sage, es gibt zwei Arten von Personen:

sevitabbampi, asevitabbampī’ti—die, die gepflegt werden soll, und die, die nicht gepflegt werden soll.‘

iti yaṁ taṁ vuttaṁ bhagavatā idametaṁ paṭicca vuttanti. Das hat der Buddha gesagt, und insofern hat er es gesagt.

Imassa kho ahaṁ, bhante, bhagavatā saṅkhittena bhāsitassa, vitthārena atthaṁ avibhattassa evaṁ vitthārena atthaṁ ājānāmī”ti. So, Herr, verstehe ich die ausführliche Bedeutung der kurzen Aussage des Buddha.“

“Sādhu sādhu, sāriputta. „Gut, gut, Sāriputta!

Sādhu kho tvaṁ, sāriputta, imassa mayā saṅkhittena bhāsitassa, vitthārena atthaṁ avibhattassa evaṁ vitthārena atthaṁ ājānāsi. Es ist gut, dass du die ausführliche Bedeutung meiner kurzen Aussage so verstehst.

‘Cīvaraṁpāhaṁ, sāriputta, duvidhena vadāmi—‚Ich sage, es gibt zwei Arten von Roben:

sevitabbampi, asevitabbampī’ti—die, die gepflegt werden soll, und die, die nicht gepflegt werden soll.‘

iti kho panetaṁ vuttaṁ mayā. Das habe ich gesagt,

Kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? aber inwiefern habe ich es gesagt?

Yathārūpaṁ, sāriputta, cīvaraṁ sevato akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti evarūpaṁ cīvaraṁ na sevitabbaṁ; Die Art von Roben, durch die, wenn sie gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften anwachsen und taugliche Eigenschaften verkümmern, soll man nicht pflegen.

yathārūpañca kho, sāriputta, cīvaraṁ sevato akusalā dhammā parihāyanti, kusalā dhammā abhivaḍḍhanti evarūpaṁ cīvaraṁ sevitabbaṁ. Die Art von Roben, durch die, wenn sie gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften verkümmern und taugliche Eigenschaften anwachsen, soll man pflegen.

‘Cīvaraṁpāhaṁ, sāriputta, duvidhena vadāmi—‚Ich sage, es gibt zwei Arten von Roben:

sevitabbampi, asevitabbampī’ti—die, die gepflegt werden soll, und die, die nicht gepflegt werden soll.‘

iti yaṁ taṁ vuttaṁ mayā idametaṁ paṭicca vuttaṁ. Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.

(Yathā paṭhamaṁ tathā vitthāretabbaṁ)

Evarūpo piṇḍapāto … ‚Ich sage, es gibt zwei Arten von Almosen …

evarūpaṁ senāsanaṁ … zwei Arten von Unterkunft …

evarūpo gāmo … zwei Arten von Dörfern …

evarūpo nigamo … zwei Arten von Marktflecken …

evarūpaṁ nagaraṁ … zwei Arten von Städten …

evarūpo janapado. zwei Arten von Ländern …

‘Puggalaṁpāhaṁ, sāriputta, duvidhena vadāmi—zwei Arten von Personen:

sevitabbampi, asevitabbampī’ti—die, die gepflegt werden soll, und die, die nicht gepflegt werden soll.‘

iti kho panetaṁ vuttaṁ mayā. Das habe ich gesagt,

Kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? aber inwiefern habe ich es gesagt?

Yathārūpaṁ, sāriputta, puggalaṁ sevato akusalā dhammā abhivaḍḍhanti, kusalā dhammā parihāyanti evarūpo puggalo na sevitabbo; Die Art von Person, durch die, wenn sie gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften anwachsen und taugliche Eigenschaften verkümmern, soll man nicht pflegen.

yathārūpañca kho, sāriputta, puggalaṁ sevato akusalā dhammā parihāyanti, kusalā dhammā abhivaḍḍhanti evarūpo puggalo sevitabbo. Die Art von Person, durch die, wenn sie gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften verkümmern und taugliche Eigenschaften anwachsen, soll man pflegen.

‘Puggalaṁpāhaṁ, sāriputta, duvidhena vadāmi—‚Ich sage, es gibt zwei Arten von Personen:

sevitabbampi, asevitabbampī’ti—die, die gepflegt werden soll, und die, die nicht gepflegt werden soll.‘

iti yaṁ taṁ vuttaṁ mayā idametaṁ paṭicca vuttaṁ. Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.

Imassa kho, sāriputta, mayā saṅkhittena bhāsitassa evaṁ vitthārena attho daṭṭhabbo. So ist die ausführliche Bedeutung dieser meiner kurzen Aussage zu verstehen.

Sabbepi ce, sāriputta, khattiyā imassa mayā saṅkhittena bhāsitassa evaṁ vitthārena atthaṁ ājāneyyuṁ, sabbesānampissa khattiyānaṁ dīgharattaṁ hitāya sukhāya. Wenn alle Adligen die ausführliche Bedeutung meiner kurzen Aussage so verstehen würden, wäre das zu ihrem langanhaltenden Nutzen und Glück.

Sabbepi ce, sāriputta, brāhmaṇā …pe… Wenn alle Brahmanen …

sabbepi ce, sāriputta, vessā … alle Landarbeiter …

sabbepi ce, sāriputta, suddā imassa mayā saṅkhittena bhāsitassa evaṁ vitthārena atthaṁ ājāneyyuṁ, sabbesānampissa suddānaṁ dīgharattaṁ hitāya sukhāya. alle Hilfsarbeiter die ausführliche Bedeutung meiner kurzen Aussage so verstehen würden, wäre das zu ihrem langanhaltenden Nutzen und Glück.

Sadevakopi ce, sāriputta, loko samārako sabrahmako sassamaṇabrāhmaṇī pajā sadevamanussā imassa mayā saṅkhittena bhāsitassa evaṁ vitthārena atthaṁ ājāneyya, sadevakassapissa lokassa samārakassa sabrahmakassa sassamaṇabrāhmaṇiyā pajāya sadevamanussāya dīgharattaṁ hitāya sukhāyā”ti. Wenn die ganze Welt mit ihren Göttern, Māras und Brahmās, mit dieser Bevölkerung mit ihren Asketen und Brahmanen, Göttern und Menschen die ausführliche Bedeutung meiner kurzen Aussage so verstehen würde, wäre das zu ihrem langanhaltenden Nutzen und Glück.“

Idamavoca bhagavā. Das sagte der Buddha.

Attamano āyasmā sāriputto bhagavato bhāsitaṁ abhinandīti. Zufrieden begrüßte der Ehrwürdige Sāriputta die Worte des Buddha.

Sevitabbāsevitabbasuttaṁ niṭṭhitaṁ catutthaṁ.
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