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Majjhima Nikāya 112 Mittlere Lehrreden 112
Chabbisodhanasutta Die sechsfache Läuterung
Evaṁ me sutaṁ—So habe ich es gehört:
ekaṁ samayaṁ bhagavā sāvatthiyaṁ viharati jetavane anāthapiṇḍikassa ārāme. Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika.
Tatra kho bhagavā bhikkhū āmantesi: Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen:
“bhikkhavo”ti. „Mönche und Nonnen!“
“Bhadante”ti te bhikkhū bhagavato paccassosuṁ. „Ehrwürdiger Herr“, antworteten sie.
Bhagavā etadavoca: Der Buddha sagte:
“Idha, bhikkhave, bhikkhu aññaṁ byākaroti: „Da erklärt, Mönche und Nonnen, ein Mönch seine Erleuchtung:
‘khīṇā jāti, vusitaṁ brahmacariyaṁ, kataṁ karaṇīyaṁ, nāparaṁ itthattāyāti pajānāmī’ti. ‚Ich verstehe: „Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.“‘
Tassa, bhikkhave, bhikkhuno bhāsitaṁ neva abhinanditabbaṁ nappaṭikkositabbaṁ. Ihr sollt die Aussage dieses Mönchs weder begrüßen noch ablehnen.
Anabhinanditvā appaṭikkositvā pañho pucchitabbo: Vielmehr sollt ihr ihn befragen:
‘cattārome, āvuso, vohārā tena bhagavatā jānatā passatā arahatā sammāsambuddhena sammadakkhātā. ‚Geehrter, vom Gesegneten, der erkennt und sieht, dem Vollendeten, dem vollkommen erwachten Buddha wurden diese vier Redeweisen richtig erklärt.
Katame cattāro? Welche vier?
Diṭṭhe diṭṭhavāditā, sute sutavāditā, mute mutavāditā, viññāte viññātavāditā—Man spricht von Gesehenem als gesehen, von Gehörtem als gehört, von Gedachtem als gedacht und von Erkanntem als erkannt.
ime kho, āvuso, cattāro vohārā tena bhagavatā jānatā passatā arahatā sammāsambuddhena sammadakkhātā. Das sind die vier Redeweisen, die vom Buddha richtig erklärt wurden.
Kathaṁ jānato panāyasmato, kathaṁ passato imesu catūsu vohāresu anupādāya āsavehi cittaṁ vimuttan’ti? Wie erkennt und sieht der Ehrwürdige in Bezug auf diese vier Redeweisen, sodass sein Geist durch Nicht-Ergreifen von den Befleckungen befreit ist?‘
Khīṇāsavassa, bhikkhave, bhikkhuno vusitavato katakaraṇīyassa ohitabhārassa anuppattasadatthassa parikkhīṇabhavasaṁyojanassa sammadaññāvimuttassa ayamanudhammo hoti veyyākaraṇāya: Für einen Mönch, dessen Befleckungen aufgelöst sind – der das geistliche Leben erfüllt hat, der getan hat, was zu tun war, die Bürde abgelegt, sein eigenes wahres Ziel erreicht, der die Fessel des fortgesetzten Daseins endgültig gelöst hat und durch Erleuchtung richtig befreit ist – für einen solchen Mönch ist es im Einklang mit der Lehre, zu antworten:
‘diṭṭhe kho ahaṁ, āvuso, anupāyo anapāyo anissito appaṭibaddho vippamutto visaṁyutto vimariyādīkatena cetasā viharāmi. ‚In Bezug auf Gesehenes, Geehrte, lebe ich, ohne mich verwickeln oder abschrecken zu lassen, unabhängig, ungebunden, befreit, abgelöst, mit einem Geist frei von Grenzen.
Sute kho ahaṁ, āvuso …pe… In Bezug auf Gehörtes …
mute kho ahaṁ, āvuso … Gedachtes …
viññāte kho ahaṁ, āvuso, anupāyo anapāyo anissito appaṭibaddho vippamutto visaṁyutto vimariyādīkatena cetasā viharāmi. oder Erkanntes lebe ich, ohne mich verwickeln oder abschrecken zu lassen, unabhängig, ungebunden, befreit, abgelöst, mit einem Geist frei von Grenzen.
Evaṁ kho me, āvuso, jānato evaṁ passato imesu catūsu vohāresu anupādāya āsavehi cittaṁ vimuttan’ti. So erkenne und sehe ich in Bezug auf diese vier Redeweisen, sodass mein Geist durch Nicht-Ergreifen von den Befleckungen befreit ist.‘
Tassa, bhikkhave, bhikkhuno ‘sādhū’ti bhāsitaṁ abhinanditabbaṁ anumoditabbaṁ. Mit den Worten: ‚Gut!‘ sollt ihr die Aussage dieses Mönchs begrüßen und ihr zustimmen
‘Sādhū’ti bhāsitaṁ abhinanditvā anumoditvā uttariṁ pañho pucchitabbo. und ihn weiter befragen:
‘Pañcime, āvuso, upādānakkhandhā tena bhagavatā jānatā passatā arahatā sammāsambuddhena sammadakkhātā. ‚Geehrter, vom Gesegneten, der erkennt und sieht, dem Vollendeten, dem vollkommen erwachten Buddha wurden diese fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregate richtig erklärt.
Katame pañca? Welche fünf?
Seyyathidaṁ—rūpupādānakkhandho, vedanupādānakkhandho, saññupādānakkhandho, saṅkhārupādānakkhandho, viññāṇupādānakkhandho—Das mit Ergreifen verbundene Aggregat der Form, das des Gefühls, das der Wahrnehmung, das der Willensbildungsprozesse und das des Bewusstseins.
ime kho, āvuso, pañcupādānakkhandhā tena bhagavatā jānatā passatā arahatā sammāsambuddhena sammadakkhātā. Das sind die fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregate, die vom Buddha richtig erklärt wurden.
Kathaṁ jānato panāyasmato, kathaṁ passato imesu pañcasu upādānakkhandhesu anupādāya āsavehi cittaṁ vimuttan’ti? Wie erkennt und sieht der Ehrwürdige in Bezug auf diese fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregate, sodass sein Geist durch Nicht-Ergreifen von den Befleckungen befreit ist?‘
Khīṇāsavassa, bhikkhave, bhikkhuno vusitavato katakaraṇīyassa ohitabhārassa anuppattasadatthassa parikkhīṇabhavasaṁyojanassa sammadaññāvimuttassa ayamanudhammo hoti veyyākaraṇāya: Für einen Mönch, dessen Befleckungen aufgelöst sind, ist es im Einklang mit der Lehre, zu antworten:
‘rūpaṁ kho ahaṁ, āvuso, abalaṁ virāgunaṁ anassāsikanti viditvā ye rūpe upāyūpādānā cetaso adhiṭṭhānābhinivesānusayā tesaṁ khayā virāgā nirodhā cāgā paṭinissaggā vimuttaṁ me cittanti pajānāmi. ‚Geehrte, im Wissen, dass Form kraftlos, blass und unzuverlässig ist, verstehe ich, dass mein Geist durch Auflösung, Schwinden, Aufhören, Hergeben und Loslassen von Anziehung, Ergreifen, geistiger Fixierung, Auf-etwas-Bestehen und zugrunde liegenden Neigungen befreit ist.
Vedanaṁ kho ahaṁ, āvuso …pe… Im Wissen, dass Gefühl …
saññaṁ kho ahaṁ, āvuso … dass Wahrnehmung …
saṅkhāre kho ahaṁ, āvuso … dass Willensbildungsprozesse …
viññāṇaṁ kho ahaṁ, āvuso, abalaṁ virāgunaṁ anassāsikanti viditvā ye viññāṇe upāyūpādānā cetaso adhiṭṭhānābhinivesānusayā tesaṁ khayā virāgā nirodhā cāgā paṭinissaggā vimuttaṁ me cittanti pajānāmi. dass Bewusstsein kraftlos, blass und unzuverlässig ist, verstehe ich, dass mein Geist durch Auflösung, Schwinden, Aufhören, Hergeben und Loslassen von Anziehung, Ergreifen, geistiger Fixierung, Auf-etwas-Bestehen und zugrunde liegenden Neigungen befreit ist.
Evaṁ kho me, āvuso, jānato evaṁ passato imesu pañcasu upādānakkhandhesu anupādāya āsavehi cittaṁ vimuttan’ti. So erkenne und sehe ich in Bezug auf diese fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregate, sodass mein Geist durch Nicht-Ergreifen von den Befleckungen befreit ist.‘
Tassa, bhikkhave, bhikkhuno ‘sādhū’ti bhāsitaṁ abhinanditabbaṁ, anumoditabbaṁ. Mit den Worten: ‚Gut!‘ sollt ihr die Aussage dieses Mönchs begrüßen und ihr zustimmen
‘Sādhū’ti bhāsitaṁ abhinanditvā anumoditvā uttariṁ pañho pucchitabbo. und ihn weiter befragen:
‘Chayimā, āvuso, dhātuyo tena bhagavatā jānatā passatā arahatā sammāsambuddhena sammadakkhātā. ‚Geehrter, vom Gesegneten, der erkennt und sieht, dem Vollendeten, dem vollkommen erwachten Buddha wurden diese sechs Elemente richtig erklärt.
Katamā cha? Welche sechs?
Pathavīdhātu, āpodhātu, tejodhātu, vāyodhātu, ākāsadhātu, viññāṇadhātu—Das Erdelement, das Wasserelement, das Feuerelement, das Windelement, das Raumelement und das Bewusstseinselement.
imā kho, āvuso, cha dhātuyo tena bhagavatā jānatā passatā arahatā sammāsambuddhena sammadakkhātā. Das sind die sechs Elemente, die vom Buddha richtig erklärt wurden.
Kathaṁ jānato panāyasmato, kathaṁ passato imāsu chasu dhātūsu anupādāya āsavehi cittaṁ vimuttan’ti? Wie erkennt und sieht der Ehrwürdige in Bezug auf diese sechs Elemente, sodass sein Geist durch Nicht-Ergreifen von den Befleckungen befreit ist?‘
Khīṇāsavassa, bhikkhave, bhikkhuno vusitavato katakaraṇīyassa ohitabhārassa anuppattasadatthassa parikkhīṇabhavasaṁyojanassa sammadaññāvimuttassa ayamanudhammo hoti veyyākaraṇāya: Für einen Mönch, dessen Befleckungen aufgelöst sind, ist es im Einklang mit der Lehre, zu antworten:
‘pathavīdhātuṁ kho ahaṁ, āvuso, na attato upagacchiṁ, na ca pathavīdhātunissitaṁ attānaṁ. ‚Geehrte, ich habe das Erdelement nicht als Selbst angenommen, noch gibt es ein Selbst, das sich auf das Erdelement stützt.
Ye ca pathavīdhātunissitā upāyūpādānā cetaso adhiṭṭhānābhinivesānusayā tesaṁ khayā virāgā nirodhā cāgā paṭinissaggā vimuttaṁ me cittanti pajānāmi. Und ich verstehe, dass mein Geist durch Auflösung, Schwinden, Aufhören, Hergeben und Loslassen von Anziehung, Ergreifen, geistiger Fixierung, Auf-etwas-Bestehen und zugrunde liegenden Neigungen, die sich auf das Erdelement stützen, befreit ist.
Āpodhātuṁ kho ahaṁ, āvuso …pe… Ich habe das Wasserelement …
tejodhātuṁ kho ahaṁ, āvuso … das Feuerelement …
vāyodhātuṁ kho ahaṁ, āvuso … das Windelement …
ākāsadhātuṁ kho ahaṁ, āvuso … das Raumelement …
viññāṇadhātuṁ kho ahaṁ, āvuso, na attato upagacchiṁ, na ca viññāṇadhātunissitaṁ attānaṁ. oder das Bewusstseinselement nicht als Selbst angenommen, noch gibt es ein Selbst, das sich auf das Bewusstseinselement stützt.
Ye ca viññāṇadhātunissitā upāyūpādānā cetaso adhiṭṭhānābhinivesānusayā tesaṁ khayā virāgā nirodhā cāgā paṭinissaggā vimuttaṁ me cittanti pajānāmi. Und ich verstehe, dass mein Geist durch Auflösung, Schwinden, Aufhören, Hergeben und Loslassen von Anziehung, Ergreifen, geistiger Fixierung, Auf-etwas-Bestehen und zugrunde liegenden Neigungen, die sich auf das Bewusstseinselement stützen, befreit ist.
Evaṁ kho me, āvuso, jānato, evaṁ passato imāsu chasu dhātūsu anupādāya āsavehi cittaṁ vimuttan’ti. So erkenne und sehe ich in Bezug auf diese sechs Elemente, sodass mein Geist durch Nicht-Ergreifen von den Befleckungen befreit ist.‘
Tassa, bhikkhave, bhikkhuno ‘sādhū’ti bhāsitaṁ abhinanditabbaṁ, anumoditabbaṁ. Mit den Worten: ‚Gut!‘ sollt ihr die Aussage dieses Mönchs begrüßen und ihr zustimmen
‘Sādhū’ti bhāsitaṁ abhinanditvā anumoditvā uttariṁ pañho pucchitabbo. und ihn weiter befragen:
‘Cha kho panimāni, āvuso, ajjhattikabāhirāni āyatanāni tena bhagavatā jānatā passatā arahatā sammāsambuddhena sammadakkhātāni. ‚Geehrter, vom Gesegneten, der erkennt und sieht, dem Vollendeten, dem vollkommen erwachten Buddha wurden diese sechs inneren und äußeren Sinnesfelder richtig erklärt.
Katamāni cha? Welche sechs?
Cakkhu ceva rūpā ca, sotañca saddā ca, ghānañca gandhā ca, jivhā ca rasā ca, kāyo ca phoṭṭhabbā ca, mano ca dhammā ca—Das Auge und Bilder, das Ohr und Töne, die Nase und Gerüche, die Zunge und Geschmäcke, der Körper und Berührungen, der Geist und Vorstellungen.
imāni kho, āvuso, cha ajjhattikabāhirāni āyatanāni tena bhagavatā jānatā passatā arahatā sammāsambuddhena sammadakkhātāni. Das sind die sechs inneren und äußeren Sinnesfelder, die vom Buddha richtig erklärt wurden.
Kathaṁ jānato panāyasmato, kathaṁ passato imesu chasu ajjhattikabāhiresu āyatanesu anupādāya āsavehi cittaṁ vimuttan’ti? Wie erkennt und sieht der Ehrwürdige in Bezug auf diese sechs inneren und äußeren Sinnesfelder, sodass sein Geist durch Nicht-Ergreifen von den Befleckungen befreit ist?‘
Khīṇāsavassa, bhikkhave, bhikkhuno vusitavato katakaraṇīyassa ohitabhārassa anuppattasadatthassa parikkhīṇabhavasaṁyojanassa sammadaññāvimuttassa ayamanudhammo hoti veyyākaraṇāya: Für einen Mönch, dessen Befleckungen aufgelöst sind, ist es im Einklang mit der Lehre, zu antworten:
‘cakkhusmiṁ, āvuso, rūpe cakkhuviññāṇe cakkhuviññāṇaviññātabbesu dhammesu yo chando yo rāgo yā nandī yā taṇhā ye ca upāyūpādānā cetaso adhiṭṭhānābhinivesānusayā tesaṁ khayā virāgā nirodhā cāgā paṭinissaggā vimuttaṁ me cittanti pajānāmi. ‚Ich verstehe, dass mein Geist durch Auflösung, Schwinden, Aufhören, Hergeben und Loslassen von Sehnen, Begehren, Genießen und Verlangen; von Anziehung, Ergreifen, geistiger Fixierung, Auf-etwas-Bestehen und zugrunde liegenden Neigungen in Bezug auf das Auge, Bilder, Augenbewusstsein und die Dinge, die durch das Augenbewusstsein erkennbar sind, befreit ist.
Sotasmiṁ, āvuso, sadde sotaviññāṇe …pe… Ich verstehe, dass mein Geist durch Auflösung von Sehnen nach dem Ohr …
ghānasmiṁ, āvuso, gandhe ghānaviññāṇe … der Nase …
jivhāya, āvuso, rase jivhāviññāṇe … der Zunge …
kāyasmiṁ, āvuso, phoṭṭhabbe kāyaviññāṇe … dem Körper …
manasmiṁ, āvuso, dhamme manoviññāṇe manoviññāṇaviññātabbesu dhammesu yo chando yo rāgo yā nandī yā taṇhā ye ca upāyūpādānā cetaso adhiṭṭhānābhinivesānusayā tesaṁ khayā virāgā nirodhā cāgā paṭinissaggā vimuttaṁ me cittanti pajānāmi. dem Geist, Vorstellungen, Geistbewusstsein und den Dingen, die durch das Geistbewusstsein erkennbar sind, befreit ist.
Evaṁ kho me, āvuso, jānato evaṁ passato imesu chasu ajjhattikabāhiresu āyatanesu anupādāya āsavehi cittaṁ vimuttan’ti. So erkenne und sehe ich in Bezug auf diese sechs inneren und äußeren Sinnesfelder, sodass mein Geist durch Nicht-Ergreifen von den Befleckungen befreit ist.‘
Tassa, bhikkhave, bhikkhuno ‘sādhū’ti bhāsitaṁ abhinanditabbaṁ anumoditabbaṁ. Mit den Worten: ‚Gut!‘ sollt ihr die Aussage dieses Mönchs begrüßen und ihr zustimmen
‘Sādhū’ti bhāsitaṁ abhinanditvā anumoditvā uttariṁ pañho pucchitabbo. und ihn weiter befragen:
‘Kathaṁ jānato panāyasmato, kathaṁ passato imasmiñca saviññāṇake kāye bahiddhā ca sabbanimittesu ahaṅkāramamaṅkāramānānusayā samūhatā’ti? ‚Wie erkennt und sieht der Ehrwürdige, sodass er Ich-Machen, Mein-Machen und zugrunde liegende Neigung zur Einbildung für diesen mit Bewusstsein versehenen Körper und für alle äußeren Merkmale ausgerottet hat?‘
Khīṇāsavassa, bhikkhave, bhikkhuno vusitavato katakaraṇīyassa ohitabhārassa anuppattasadatthassa parikkhīṇabhavasaṁyojanassa sammadaññāvimuttassa ayamanudhammo hoti veyyākaraṇāya: Für einen Mönch, dessen Befleckungen aufgelöst sind, ist es im Einklang mit der Lehre, zu antworten:
‘pubbe kho ahaṁ, āvuso, agāriyabhūto samāno aviddasu ahosiṁ. ‚Früher, Geehrte, als ich noch ein Laie war, war ich unwissend.
Tassa me tathāgato vā tathāgatasāvako vā dhammaṁ desesi. Dann lehrte mich der Klargewordene oder einer seiner Schüler den Dhamma.
Tāhaṁ dhammaṁ sutvā tathāgate saddhaṁ paṭilabhiṁ. Ich fasste Vertrauen zum Klargewordenen
So tena saddhāpaṭilābhena samannāgato iti paṭisañcikkhiṁ: und überlegte:
“sambādho gharāvāso rajāpatho, abbhokāso pabbajjā. „Das Hausleben ist eng und schmutzig, aber wenn man fortgezogen ist, ist das Leben weit offen.
Nayidaṁ sukaraṁ agāraṁ ajjhāvasatā ekantaparipuṇṇaṁ ekantaparisuddhaṁ saṅkhalikhitaṁ brahmacariyaṁ carituṁ. Es ist nicht einfach, wenn man zu Hause lebt, das geistliche Leben ganz vollständig und rein zu führen wie eine blank gescheuerte Muschel.
Yannūnāhaṁ kesamassuṁ ohāretvā kāsāyāni vatthāni acchādetvā agārasmā anagāriyaṁ pabbajeyyan”ti. Warum rasiere ich mir nicht Haar und Bart, lege ockerfarbene Roben an und ziehe aus dem Haus fort ins hauslose Leben?“
So kho ahaṁ, āvuso, aparena samayena appaṁ vā bhogakkhandhaṁ pahāya mahantaṁ vā bhogakkhandhaṁ pahāya, appaṁ vā ñātiparivaṭṭaṁ pahāya mahantaṁ vā ñātiparivaṭṭaṁ pahāya kesamassuṁ ohāretvā kāsāyāni vatthāni acchādetvā agārasmā anagāriyaṁ pabbajiṁ. Nach einiger Zeit gab ich ein großes oder kleines Vermögen auf, verließ einen großen oder kleinen Familienkreis. Ich rasierte mir Haar und Bart, legt ockerfarbene Roben an und zog aus dem Haus fort ins hauslose Leben.
So evaṁ pabbajito samāno bhikkhūnaṁ sikkhāsājīvasamāpanno pāṇātipātaṁ pahāya pāṇātipātā paṭivirato ahosiṁ nihitadaṇḍo nihitasattho, lajjī dayāpanno sabbapāṇabhūtahitānukampī vihāsiṁ. Als ich fortgezogen war, nahm ich die Schulung und die Lebensweise der Mönche und Nonnen auf. Ich gab das Töten lebender Geschöpfe auf und tötete nicht mehr. Ich verzichtete auf Stock und Schwert. Ich war einfühlsam und gütig und lebte voller Anteilnahme für alle Lebewesen.
Adinnādānaṁ pahāya adinnādānā paṭivirato ahosiṁ dinnādāyī dinnapāṭikaṅkhī, athenena sucibhūtena attanā vihāsiṁ. Ich gab das Stehlen auf und stahl nicht mehr. Ich nahm nur, was gegeben wurde, erwartete nur, was gegeben wurde. Ich hielt mich selbst rein, indem ich nicht stahl.
Abrahmacariyaṁ pahāya brahmacārī ahosiṁ ārācārī virato methunā gāmadhammā. Ich gab unkeusches Verhalten auf und war keusch. Ich lebte abgesondert und vermied den vulgären Akt des Geschlechtsverkehrs.
Musāvādaṁ pahāya musāvādā paṭivirato ahosiṁ saccavādī saccasandho theto paccayiko avisaṁvādako lokassa. Ich gab das Lügen auf und log nicht mehr. Ich sagte die Wahrheit und hielt mich an die Wahrheit. Ich war ehrlich und vertrauenswürdig und legte die Welt nicht mit meinen Worten herein.
Pisuṇaṁ vācaṁ pahāya pisuṇāya vācāya paṭivirato ahosiṁ, ito sutvā na amutra akkhātā imesaṁ bhedāya, amutra vā sutvā na imesaṁ akkhātā amūsaṁ bhedāya; iti bhinnānaṁ vā sandhātā sahitānaṁ vā anuppadātā samaggārāmo samaggarato samagganandī samaggakaraṇiṁ vācaṁ bhāsitā ahosiṁ. Ich gab entzweiende Rede auf und entzweite niemanden mehr. Was ich hier gehört hatte, sagte ich nicht dort, und was ich dort gehört hatte, nicht hier, um Menschen zu entzweien. Stattdessen versöhnte ich die Uneinigen, förderte Einigkeit, freute mich an Eintracht, liebte die Eintracht und sprach Worte, die Eintracht fördern.
Pharusaṁ vācaṁ pahāya pharusāya vācāya paṭivirato ahosiṁ; yā sā vācā nelā kaṇṇasukhā pemanīyā hadayaṅgamā porī bahujanakantā bahujanamanāpā tathārūpiṁ vācaṁ bhāsitā ahosiṁ. Ich gab harte Rede auf und redete nicht mehr hart. Meine Rede war mild, dem Ohr gefällig, lieblich, zu Herzen gehend, höflich, vielen Menschen willkommen und angenehm.
Samphappalāpaṁ pahāya samphappalāpā paṭivirato ahosiṁ; kālavādī bhūtavādī atthavādī dhammavādī vinayavādī nidhānavatiṁ vācaṁ bhāsitā ahosiṁ kālena sāpadesaṁ pariyantavatiṁ atthasaṁhitaṁ. Ich gab das Unsinnreden auf und redete keinen Unsinn mehr. Meine Worte kamen zur rechten Zeit, waren wahr, bedeutsam, im Einklang mit der Lehre und Schulung. Sie waren wertvoll, kamen zur rechten Zeit, waren begründet, treffend und nützlich.
So bījagāmabhūtagāmasamārambhā paṭivirato ahosiṁ, ekabhattiko ahosiṁ rattūparato virato vikālabhojanā. Ich aß zu einer Tageszeit und verzichtete auf das Essen bei Nacht und zur falschen Zeit.
Naccagītavāditavisūkadassanā paṭivirato ahosiṁ. Ich unterließ den Besuch von Tanz-, Gesangs- und Musikvorführungen.
Mālāgandhavilepanadhāraṇamaṇḍanavibhūsanaṭṭhānā paṭivirato ahosiṁ. Ich unterließ es, Kränze, Düfte und Make-up anzulegen und mich damit zu schmücken.
Uccāsayanamahāsayanā paṭivirato ahosiṁ. Ich unterließ die Benutzung hoher und üppiger Schlafstellen.
Jātarūparajatapaṭiggahaṇā paṭivirato ahosiṁ, Ich unterließ es, Gold und Zahlungsmittel anzunehmen.
āmakadhaññapaṭiggahaṇā paṭivirato ahosiṁ, Ich unterließ es, rohes Getreide anzunehmen,
āmakamaṁsapaṭiggahaṇā paṭivirato ahosiṁ; rohes Fleisch,
itthikumārikapaṭiggahaṇā paṭivirato ahosiṁ, Frauen und Mädchen,
dāsidāsapaṭiggahaṇā paṭivirato ahosiṁ, abhängige Diener und Dienerinnen,
ajeḷakapaṭiggahaṇā paṭivirato ahosiṁ, Ziegen und Schafe,
kukkuṭasūkarapaṭiggahaṇā paṭivirato ahosiṁ, Hühner und Schweine,
hatthigavassavaḷavapaṭiggahaṇā paṭivirato ahosiṁ, Elefanten, Rinder, Pferde und Stuten
khettavatthupaṭiggahaṇā paṭivirato ahosiṁ. sowie Felder und Grundstücke.
Dūteyyapahiṇagamanānuyogā paṭivirato ahosiṁ, Ich unterließ es, Botengänge zu machen und Botschaften zu übermitteln,
kayavikkayā paṭivirato ahosiṁ, zu kaufen und zu verkaufen,
tulākūṭakaṁsakūṭamānakūṭā paṭivirato ahosiṁ, Maße, Metalle oder Gewichte zu fälschen,
ukkoṭanavañcananikatisāciyogā paṭivirato ahosiṁ, zu bestechen, zu betrügen, zu täuschen und ein doppeltes Spiel zu spielen,
chedanavadhabandhanaviparāmosaālopasahasākārā paṭivirato ahosiṁ. zu verstümmeln, zu morden, zu entführen, zu rauben, zu plündern und Gewalt anzuwenden.
So santuṭṭho ahosiṁ kāyaparihārikena cīvarena, kucchiparihārikena piṇḍapātena. So yena yeneva pakkamiṁ samādāyeva pakkamiṁ. Ich wurde zufrieden mit Roben, die den Körper einhüllten, und Almosen, das den Bauch füllte. Wohin ich auch ging, da nahm ich nur diese Dinge mit.
Seyyathāpi nāma pakkhī sakuṇo yena yeneva ḍeti sapattabhārova ḍeti; Wie ein Vogel: Wohin er auch fliegt, die Flügel sind seine einzige Bürde.
evameva kho ahaṁ, āvuso; santuṭṭho ahosiṁ kāyaparihārikena cīvarena, kucchiparihārikena piṇḍapātena. So yena yeneva pakkamiṁ samādāyeva pakkamiṁ. Ebenso wurde ich zufrieden mit Roben, die den Körper einhüllten, und Almosen, das den Bauch füllte. Wohin ich auch ging, da nahm ich nur diese Dinge mit.
So iminā ariyena sīlakkhandhena samannāgato ajjhattaṁ anavajjasukhaṁ paṭisaṁvedesiṁ. Als ich diesen Umfang der edlen Tugend besaß, erfuhr ich im Innern ein Glück, das ohne Tadel ist.
So cakkhunā rūpaṁ disvā na nimittaggāhī ahosiṁ nānubyañjanaggāhī; Wenn ich mit dem Auge ein Bild sah, blieb ich nicht an den Merkmalen und Einzelheiten hängen.
yatvādhikaraṇamenaṁ cakkhundriyaṁ asaṁvutaṁ viharantaṁ abhijjhādomanassā pāpakā akusalā dhammā anvāssaveyyuṁ, tassa saṁvarāya paṭipajjiṁ; rakkhiṁ cakkhundriyaṁ, cakkhundriye saṁvaraṁ āpajjiṁ. Wenn das Sehvermögen nicht gezügelt worden wäre, hätten schlechte, untaugliche Eigenschaften von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit überhandgenommen. Aus diesem Grund übte ich Zügelung, bewachte das Sehvermögen und hielt es im Zaum.
Sotena saddaṁ sutvā …pe… Wenn ich mit dem Ohr einen Ton hörte …
ghānena gandhaṁ ghāyitvā …pe… Wenn ich mit der Nase einen Geruch roch …
jivhāya rasaṁ sāyitvā …pe… Wenn ich mit der Zunge einen Geschmack schmeckte …
kāyena phoṭṭhabbaṁ phusitvā …pe… Wenn ich mit dem Körper eine Berührung empfand …
manasā dhammaṁ viññāya na nimittaggāhī ahosiṁ nānubyañjanaggāhī; Wenn ich mit dem Geist eine Vorstellung erkannte, blieb ich nicht an den Merkmalen und Einzelheiten hängen.
yatvādhikaraṇamenaṁ manindriyaṁ asaṁvutaṁ viharantaṁ abhijjhādomanassā pāpakā akusalā dhammā anvāssaveyyuṁ, tassa saṁvarāya paṭipajjiṁ; rakkhiṁ manindriyaṁ, manindriye saṁvaraṁ āpajjiṁ. Wenn das Vorstellungsvermögen nicht gezügelt worden wäre, hätten schlechte, untaugliche Eigenschaften von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit überhandgenommen. Aus diesem Grund übte ich Zügelung, bewachte das Vorstellungsvermögen und hielt es im Zaum.
So iminā ariyena indriyasaṁvarena samannāgato ajjhattaṁ abyāsekasukhaṁ paṭisaṁvedesiṁ. Als ich diese edle Zügelung der Sinne besaß, erfuhr ich im Innern eine fleckenlose Seligkeit.
So abhikkante paṭikkante sampajānakārī ahosiṁ, ālokite vilokite sampajānakārī ahosiṁ, samiñjite pasārite sampajānakārī ahosiṁ, saṅghāṭipattacīvaradhāraṇe sampajānakārī ahosiṁ, asite pīte khāyite sāyite sampajānakārī ahosiṁ, uccārapassāvakamme sampajānakārī ahosiṁ, gate ṭhite nisinne sutte jāgarite bhāsite tuṇhībhāve sampajānakārī ahosiṁ. Ich handelte mit Situationsbewusstsein beim Ausgehen und Zurückkommen, beim Hin- und Wegschauen, beim Beugen und Strecken der Glieder, beim Tragen von äußerer Robe, Schale und Roben, beim Essen, Trinken, Kauen, Schmecken, beim Ausscheiden von Urin und Kot, beim Gehen, Stehen, Sitzen, Schlafen und Wachen, Reden und Schweigen.
So iminā ca ariyena sīlakkhandhena samannāgato, imāya ca ariyāya santuṭṭhiyā samannāgato, iminā ca ariyena indriyasaṁvarena samannāgato, iminā ca ariyena satisampajaññena samannāgato Als ich diesen Umfang der edlen Tugend, diese edle Zufriedenheit und diese edle Zügelung der Sinne sowie diese edle Achtsamkeit und das edle Situationsbewusstsein besaß,
vivittaṁ senāsanaṁ bhajiṁ araññaṁ rukkhamūlaṁ pabbataṁ kandaraṁ giriguhaṁ susānaṁ vanapatthaṁ abbhokāsaṁ palālapuñjaṁ. suchte ich einen abgelegenen Platz auf: eine Wildnis, den Fuß eines Baumes, einen Hügel, eine Schlucht, eine Berghöhle, ein Leichenfeld, einen Wald, den freien Himmel, einen Strohhaufen.
So pacchābhattaṁ piṇḍapātapaṭikkanto nisīdiṁ pallaṅkaṁ ābhujitvā ujuṁ kāyaṁ paṇidhāya parimukhaṁ satiṁ upaṭṭhapetvā. Nach dem Essen, wenn ich vom Almosengang zurückkam, setzte ich mich mit gekreuzten Beinen hin, richtete den Körper gerade auf und verankerte die Achtsamkeit bei mir.
So abhijjhaṁ loke pahāya vigatābhijjhena cetasā vihāsiṁ, abhijjhāya cittaṁ parisodhesiṁ. Ich gab das Begehren nach der Welt auf, meditierte mit einem Herzen, das frei von Begehren war, und läuterte den Geist von Begehren.
Byāpādapadosaṁ pahāya abyāpannacitto vihāsiṁ sabbapāṇabhūtahitānukampī, byāpādapadosā cittaṁ parisodhesiṁ. Ich gab bösen Willen und Gehässigkeit auf, meditierte mit einem Herzen, das frei von bösem Willen war, voller Anteilnahme für alle Lebewesen, und läuterte den Geist von bösem Willen.
Thinamiddhaṁ pahāya vigatathinamiddho vihāsiṁ ālokasaññī sato sampajāno, thinamiddhā cittaṁ parisodhesiṁ. Ich gab Dumpfheit und Benommenheit auf, meditierte mit einem Herzen, das frei von Dumpfheit und Benommenheit war, ich nahm Licht wahr, war achtsam und der Situation bewusst und läuterte den Geist von Dumpfheit und Benommenheit.
Uddhaccakukkuccaṁ pahāya anuddhato vihāsiṁ ajjhattaṁ, vūpasantacitto, uddhaccakukkuccā cittaṁ parisodhesiṁ. Ich gab Rastlosigkeit und Reue auf, meditierte ohne Rastlosigkeit, mit innerlich friedvollem Geist, und läuterte den Geist von Rastlosigkeit und Reue.
Vicikicchaṁ pahāya tiṇṇavicikiccho vihāsiṁ akathaṅkathī kusalesu dhammesu, vicikicchāya cittaṁ parisodhesiṁ. Ich gab den Zweifel auf, meditierte, indem ich über den Zweifel hinausgegangen war, nicht im Unklaren über taugliche Eigenschaften, und läuterte den Geist von Zweifel.
So ime pañca nīvaraṇe pahāya cetaso upakkilese paññāya dubbalīkaraṇe Ich gab diese fünf Hindernisse auf, die Verunreinigungen des Herzens, die die Weisheit schwächen.
vivicceva kāmehi vivicca akusalehi dhammehi savitakkaṁ savicāraṁ vivekajaṁ pītisukhaṁ paṭhamaṁ jhānaṁ upasampajja vihāsiṁ. Ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, trat ich dann in die erste Vertiefung ein und verweilte darin; da gibt es aus Abgeschiedenheit geborene Ekstase und Seligkeit, während man den Geist ausrichtet und hält.
Vitakkavicārānaṁ vūpasamā ajjhattaṁ sampasādanaṁ cetaso ekodibhāvaṁ avitakkaṁ avicāraṁ samādhijaṁ pītisukhaṁ dutiyaṁ jhānaṁ …pe… Als das Ausrichten und Halten des Geistes sich beruhigte, trat ich in die zweite Vertiefung ein und verweilt darin …
tatiyaṁ jhānaṁ … in die dritte Vertiefung …
catutthaṁ jhānaṁ upasampajja vihāsiṁ. in die vierte Vertiefung.
So evaṁ samāhite citte parisuddhe pariyodāte anaṅgaṇe vigatūpakkilese mudubhūte kammaniye ṭhite āneñjappatte āsavānaṁ khayañāṇāya cittaṁ abhininnāmesiṁ. Als mein Geist so im Samādhi versunken war – geläutert, hell, makellos, fleckenlos, geschmeidig, formbar, stetig und unbewegt –, da streckte ich ihn aus auf das Erkennen der Auflösung der Befleckungen.
So idaṁ dukkhanti yathābhūtaṁ abbhaññāsiṁ, ayaṁ dukkhasamudayoti yathābhūtaṁ abbhaññāsiṁ, ayaṁ dukkhanirodhoti yathābhūtaṁ abbhaññāsiṁ, ayaṁ dukkhanirodhagāminī paṭipadāti yathābhūtaṁ abbhaññāsiṁ; Ich verstand wahrhaftig: „Das ist das Leiden“, „das ist der Ursprung des Leidens“, „das ist das Aufhören des Leidens“, „das ist die Übung, die zum Aufhören des Leidens führt“.
ime āsavāti yathābhūtaṁ abbhaññāsiṁ, ayaṁ āsavasamudayoti yathābhūtaṁ abbhaññāsiṁ, ayaṁ āsavanirodhoti yathābhūtaṁ abbhaññāsiṁ, ayaṁ āsavanirodhagāminī paṭipadāti yathābhūtaṁ abbhaññāsiṁ. Ich verstand wahrhaftig: „Das sind die Befleckungen“, … „das ist der Ursprung der Befleckungen“, … „das ist das Aufhören der Befleckungen“, … „das ist die Übung, die zum Aufhören der Befleckungen führt“.
Tassa me evaṁ jānato evaṁ passato kāmāsavāpi cittaṁ vimuccittha, bhavāsavāpi cittaṁ vimuccittha, avijjāsavāpi cittaṁ vimuccittha. Als ich das erkannte und sah, war mein Geist befreit von den Befleckungen der Sinnlichkeit, des Wunsches nach Wiedergeburt und der Unwissenheit.
Vimuttasmiṁ vimuttamiti ñāṇaṁ ahosi. Als er befreit war, erkannte ich: Er ist befreit.
Khīṇā jāti, vusitaṁ brahmacariyaṁ, kataṁ karaṇīyaṁ, nāparaṁ itthattāyāti abbhaññāsiṁ. Ich verstand: „Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.“
Evaṁ kho me, āvuso, jānato evaṁ passato imasmiñca saviññāṇake kāye bahiddhā ca sabbanimittesu ahaṅkāramamaṅkāramānānusayā samūhatā’ti. So erkenne und sehe ich, sodass ich Ich-Machen, Mein-Machen und zugrunde liegende Neigung zur Einbildung für diesen mit Bewusstsein versehenen Körper und für alle äußeren Merkmale ausgerottet habe.‘
Tassa, bhikkhave, bhikkhuno ‘sādhū’ti bhāsitaṁ abhinanditabbaṁ anumoditabbaṁ. Mit den Worten: ‚Gut!‘ sollt ihr die Aussage dieses Mönchs begrüßen und ihr zustimmen
‘Sādhū’ti bhāsitaṁ abhinanditvā anumoditvā evamassa vacanīyo: und dann zu ihm sagen:
‘lābhā no, āvuso, suladdhaṁ no, āvuso, ‚Wir haben Glück, Geehrter, so großes Glück,
ye mayaṁ āyasmantaṁ tādisaṁ sabrahmacāriṁ samanupassāmā’”ti. einen Ehrwürdigen wie dich als einen unserer geistlichen Gefährten zu sehen!‘“
Idamavoca bhagavā. Das sagte der Buddha.
Attamanā te bhikkhū bhagavato bhāsitaṁ abhinandunti. Zufrieden begrüßten die Mönche und Nonnen die Worte des Buddha.
Chabbisodhanasuttaṁ niṭṭhitaṁ dutiyaṁ.