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Majjhima Nikāya 106 Mittlere Lehrreden 106

ĀneƱjasappāyasutta Dem Unbewegten fƶrderlich

Evaṁ me sutaṁ—So habe ich es gehƶrt:

ekaṁ samayaṁ bhagavā kurūsu viharati kammāsadhammaṁ nāma kurūnaṁ nigamo. Einmal hielt sich der Buddha im Land der Kurus auf, bei dem Marktflecken der Kurus mit Namen Kammāsadamma.

Tatra kho bhagavā bhikkhū āmantesi: Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen:

ā€œbhikkhavoā€ti. ā€žMƶnche und Nonnen!ā€œ

ā€œBhadanteā€ti te bhikkhÅ« bhagavato paccassosuṁ. ā€žEhrwürdiger Herrā€œ, antworteten sie.

Bhagavā etadavoca: Der Buddha sagte:

ā€œAniccā, bhikkhave, kāmā tucchā musā mosadhammā. ā€žMƶnche und Nonnen, Sinnenfreuden sind unbestƤndig, hohl, falsch und trügerisch.

Māyākatametaṁ, bhikkhave, bālalāpanaṁ. Das ist von einer Illusion gemacht, Mönche und Nonnen, von Toren beklagt.

Ye ca diṭṭhadhammikā kāmā, ye ca samparāyikā kāmā; Sinnenfreuden in diesem und in künftigen Leben,

yā ca diį¹­į¹­hadhammikā kāmasaƱƱā, yā ca samparāyikā kāmasaññā—Sinneswahrnehmungen in diesem und in künftigen Leben –

ubhayametaṁ māradheyyaṁ, mārassesa visayo, mārassesa nivāpo, mārassesa gocaro. sie beide sind Māras Hoheitsgebiet, Māras Schlupfwinkel, Māras Revier.

Etthete pāpakā akusalā mānasā abhijjhāpi byāpādāpi sārambhāpi saṁvattanti. Sie führen zu schlechten, untauglichen Vorstellungen wie Begehrlichkeit, bösem Willen und Angriffslust.

Teva ariyasāvakassa idhamanusikkhato antarāyāya sambhavanti. Und sie schaffen ein Hemmnis für einen edlen Schüler, der sich hier schult.

Tatra, bhikkhave, ariyasāvako iti paṭisañcikkhati: Da überlegt ein edler Schüler:

ā€˜ye ca diį¹­į¹­hadhammikā kāmā, ye ca samparāyikā kāmā; ā€šSinnenfreuden in diesem und in künftigen Leben,

yā ca diį¹­į¹­hadhammikā kāmasaƱƱā, yā ca samparāyikā kāmasaññā—Sinneswahrnehmungen in diesem und in künftigen Leben –

ubhayametaṁ māradheyyaṁ, mārassesa visayo, mārassesa nivāpo, mārassesa gocaro. sie beide sind Māras Hoheitsgebiet, Māras Schlupfwinkel, Māras Revier.

Etthete pāpakā akusalā mānasā abhijjhāpi byāpādāpi sārambhāpi saṁvattanti, Sie führen zu schlechten, untauglichen Vorstellungen wie Begehrlichkeit, bösem Willen und Angriffslust.

teva ariyasāvakassa idhamanusikkhato antarāyāya sambhavanti. Und sie schaffen ein Hemmnis für einen edlen Schüler, der sich hier schult.

Yannūnāhaṁ vipulena mahaggatena cetasā vihareyyaṁ abhibhuyya lokaṁ adhiṭṭhāya manasā. Warum meditiere ich nicht mit weitem, ausgedehnten Herzen, nachdem ich die Welt gemeistert und den Geist gefestigt habe?

Vipulena hi me mahaggatena cetasā viharato abhibhuyya lokaṁ adhiṭṭhāya manasā ye pāpakā akusalā mānasā abhijjhāpi byāpādāpi sārambhāpi te na bhavissanti. Dann werde ich keine schlechten, untauglichen Vorstellungen wie Begehrlichkeit, bösen Willen und Angriffslust mehr haben.

Tesaṁ pahānā aparittaƱca me cittaṁ bhavissati appamāṇaṁ subhāvitan’ti. Und indem ich sie aufgebe, wird mein Geist, da er nicht lƤnger begrenzt ist, grenzenlos und gut entwickelt werden.ā€˜

Tassa evaṁpaṭipannassa tabbahulavihārino āyatane cittaṁ pasīdati. Indem er so übt und häufig darüber meditiert, gewinnt sein Geist in dieser Dimension Zuversicht.

Sampasāde sati etarahi vā āneñjaṁ samāpajjati paññāya vā adhimuccati. Wenn er zuversichtlich ist, erreicht er entweder jetzt das Unbewegte oder er wird durch Weisheit befreit.

Kāyassa bhedā paraṁ maraṇā, į¹­hānametaṁ vijjati yaṁ taṁsaṁvattanikaṁ viññāṇaṁ assa āneƱjÅ«pagaṁ. Wenn sein Kƶrper auseinanderbricht, nach dem Tod, ist es mƶglich, dass dieses dazu dienliche Bewusstsein im Unbewegten wiedergeboren wird.

Ayaṁ, bhikkhave, paṭhamā āneñjasappāyā paṭipadā akkhāyati. Das gilt als der erste Übungsweg, der dem Erreichen des Unbewegten förderlich ist.

Puna caparaṁ, bhikkhave, ariyasāvako iti paṭisañcikkhati: Weiter überlegt da ein edler Schüler:

ā€˜ye ca diį¹­į¹­hadhammikā kāmā, ye ca samparāyikā kāmā; ā€šSinnenfreuden in diesem und in künftigen Leben,

yā ca diį¹­į¹­hadhammikā kāmasaƱƱā, yā ca samparāyikā kāmasaƱƱā; Sinneswahrnehmungen in diesem und in künftigen Leben –

yaṁ kiƱci rÅ«paṁ sabbaṁ rÅ«paṁ cattāri ca mahābhÅ«tāni, catunnaƱca mahābhÅ«tānaṁ upādāyarÅ«pan’ti. welche Form es auch immer gibt, alle Form besteht in den vier GrundzustƤnden oder ist von den vier GrundzustƤnden abgeleitet.ā€˜

Tassa evaṁpaṭipannassa tabbahulavihārino āyatane cittaṁ pasīdati. Indem er so übt und häufig darüber meditiert, gewinnt sein Geist in dieser Dimension Zuversicht.

Sampasāde sati etarahi vā āneñjaṁ samāpajjati paññāya vā adhimuccati. Wenn er zuversichtlich ist, erreicht er entweder jetzt das Unbewegte oder er wird durch Weisheit befreit.

Kāyassa bhedā paraṁ maraṇā, į¹­hānametaṁ vijjati yaṁ taṁsaṁvattanikaṁ viññāṇaṁ assa āneƱjÅ«pagaṁ. Wenn sein Kƶrper auseinanderbricht, nach dem Tod, ist es mƶglich, dass dieses dazu dienliche Bewusstsein im Unbewegten wiedergeboren wird.

Ayaṁ, bhikkhave, dutiyā āneñjasappāyā paṭipadā akkhāyati. Das gilt als der zweite Übungsweg, der dem Erreichen des Unbewegten förderlich ist.

Puna caparaṁ, bhikkhave, ariyasāvako iti paṭisañcikkhati: Weiter überlegt da ein edler Schüler:

ā€˜ye ca diį¹­į¹­hadhammikā kāmā, ye ca samparāyikā kāmā; ā€šSinnenfreuden in diesem und in künftigen Leben,

yā ca diṭṭhadhammikā kāmasaññā, yā ca samparāyikā kāmasaññā; Sinneswahrnehmungen in diesem und in künftigen Leben,

ye ca diṭṭhadhammikā rūpā, ye ca samparāyikā rūpā; bildliche Vorstellungen in diesem und in künftigen Leben,

yā ca diį¹­į¹­hadhammikā rÅ«pasaƱƱā, yā ca samparāyikā rÅ«pasaññā—Wahrnehmungen bildlicher Vorstellungen in diesem und in künftigen Leben –

ubhayametaṁ aniccaṁ. sie alle sind unbeständig.

Yadaniccaṁ taṁ nālaṁ abhinandituṁ, nālaṁ abhivadituṁ, nālaṁ ajjhositun’ti. Und was unbestƤndig ist, ist nicht wert, dass man es begrüßt, willkommen heißt oder daran festhƤlt.ā€˜

Tassa evaṁpaṭipannassa tabbahulavihārino āyatane cittaṁ pasīdati. Indem er so übt und häufig darüber meditiert, gewinnt sein Geist in dieser Dimension Zuversicht.

Sampasāde sati etarahi vā āneñjaṁ samāpajjati paññāya vā adhimuccati. Wenn er zuversichtlich ist, erreicht er entweder jetzt das Unbewegte oder er wird durch Weisheit befreit.

Kāyassa bhedā paraṁ maraṇā, į¹­hānametaṁ vijjati yaṁ taṁsaṁvattanikaṁ viññāṇaṁ assa āneƱjÅ«pagaṁ. Wenn sein Kƶrper auseinanderbricht, nach dem Tod, ist es mƶglich, dass dieses dazu dienliche Bewusstsein im Unbewegten wiedergeboren wird.

Ayaṁ, bhikkhave, tatiyā āneñjasappāyā paṭipadā akkhāyati. Das gilt als der dritte Übungsweg, der dem Erreichen des Unbewegten förderlich ist.

Puna caparaṁ, bhikkhave, ariyasāvako iti paṭisañcikkhati: Weiter überlegt da ein edler Schüler:

ā€˜ye ca diį¹­į¹­hadhammikā kāmā, ye ca samparāyikā kāmā; ā€šSinnenfreuden in diesem und in künftigen Leben,

yā ca diṭṭhadhammikā kāmasaññā, yā ca samparāyikā kāmasaññā; Sinneswahrnehmungen in diesem und in künftigen Leben,

ye ca diṭṭhadhammikā rūpā, ye ca samparāyikā rūpā; bildliche Vorstellungen in diesem und in künftigen Leben,

yā ca diṭṭhadhammikā rūpasaññā, yā ca samparāyikā rūpasaññā; Wahrnehmungen bildlicher Vorstellungen in diesem und in künftigen Leben

yā ca āneƱjasaññā—und Wahrnehmungen des Unbewegten –

sabbā saƱƱā. sie alle sind Wahrnehmungen.

Yatthetā aparisesā nirujjhanti etaṁ santaṁ etaṁ paṇītaṁ—Wo sie restlos aufhƶren, das ist friedvoll, das ist erlesen:

yadidaṁ ākiƱcaƱƱāyatanan’ti. nƤmlich die Dimension des Nichts.ā€˜

Tassa evaṁpaṭipannassa tabbahulavihārino āyatane cittaṁ pasīdati. Indem er so übt und häufig darüber meditiert, gewinnt sein Geist in dieser Dimension Zuversicht.

Sampasāde sati etarahi vā ākiñcaññāyatanaṁ samāpajjati paññāya vā adhimuccati. Wenn er zuversichtlich ist, erreicht er entweder jetzt die Dimension des Nichts oder er wird durch Weisheit befreit.

Kāyassa bhedā paraṁ maraṇā, į¹­hānametaṁ vijjati yaṁ taṁsaṁvattanikaṁ viññāṇaṁ assa ākiƱcaƱƱāyatanÅ«pagaṁ. Wenn sein Kƶrper auseinanderbricht, nach dem Tod, ist es mƶglich, dass dieses dazu dienliche Bewusstsein in der Dimension des Nichts wiedergeboren wird.

Ayaṁ, bhikkhave, paṭhamā ākiñcaññāyatanasappāyā paṭipadā akkhāyati. Das gilt als der erste Übungsweg, der dem Erreichen der Dimension des Nichts förderlich ist.

Puna caparaṁ, bhikkhave, ariyasāvako araññagato vā rukkhamūlagato vā suññāgāragato vā iti paṭisañcikkhati: Weiter überlegt da ein edler Schüler, nachdem er in die Wildnis, zum Fuß eines Baumes oder in eine leere Hütte gegangen ist:

ā€˜suƱƱamidaṁ attena vā attaniyena vā’ti. ā€šDas ist leer von einem Selbst oder von etwas, das zu einem Selbst gehƶrt.ā€˜

Tassa evaṁpaṭipannassa tabbahulavihārino āyatane cittaṁ pasīdati. Indem er so übt und häufig darüber meditiert, gewinnt sein Geist in dieser Dimension Zuversicht.

Sampasāde sati etarahi vā ākiñcaññāyatanaṁ samāpajjati paññāya vā adhimuccati. Wenn er zuversichtlich ist, erreicht er entweder jetzt die Dimension des Nichts oder er wird durch Weisheit befreit.

Kāyassa bhedā paraṁ maraṇā, į¹­hānametaṁ vijjati yaṁ taṁsaṁvattanikaṁ viññāṇaṁ assa ākiƱcaƱƱāyatanÅ«pagaṁ. Wenn sein Kƶrper auseinanderbricht, nach dem Tod, ist es mƶglich, dass dieses dazu dienliche Bewusstsein in der Dimension des Nichts wiedergeboren wird.

Ayaṁ, bhikkhave, dutiyā ākiñcaññāyatanasappāyā paṭipadā akkhāyati. Das gilt als der zweite Übungsweg, der dem Erreichen der Dimension des Nichts förderlich ist.

Puna caparaṁ, bhikkhave, ariyasāvako iti paṭisañcikkhati: Weiter überlegt da ein edler Schüler:

ā€˜nāhaṁ kvacani kassaci kiƱcanatasmiṁ, na ca mama kvacani kismiƱci kiƱcanaṁ natthī’ti. ā€šIch gehƶre niemandem nirgendwo! Und nichts gehƶrt mir irgendwo!ā€˜

Tassa evaṁpaṭipannassa tabbahulavihārino āyatane cittaṁ pasīdati. Indem er so übt und häufig darüber meditiert, gewinnt sein Geist in dieser Dimension Zuversicht.

Sampasāde sati etarahi vā ākiñcaññāyatanaṁ samāpajjati paññāya vā adhimuccati. Wenn er zuversichtlich ist, erreicht er entweder jetzt die Dimension des Nichts oder er wird durch Weisheit befreit.

Kāyassa bhedā paraṁ maraṇā, į¹­hānametaṁ vijjati yaṁ taṁsaṁvattanikaṁ viññāṇaṁ assa ākiƱcaƱƱāyatanÅ«pagaṁ. Wenn sein Kƶrper auseinanderbricht, nach dem Tod, ist es mƶglich, dass dieses dazu dienliche Bewusstsein in der Dimension des Nichts wiedergeboren wird.

Ayaṁ, bhikkhave, tatiyā ākiñcaññāyatanasappāyā paṭipadā akkhāyati. Das gilt als der dritte Übungsweg, der dem Erreichen der Dimension des Nichts förderlich ist.

Puna caparaṁ, bhikkhave, ariyasāvako iti paṭisañcikkhati: Weiter überlegt da ein edler Schüler:

ā€˜ye ca diį¹­į¹­hadhammikā kāmā, ye ca samparāyikā kāmā; ā€šSinnenfreuden in diesem und in künftigen Leben,

yā ca diṭṭhadhammikā kāmasaññā, yā ca samparāyikā kāmasaññā; Sinneswahrnehmungen in diesem und in künftigen Leben,

ye ca diṭṭhadhammikā rūpā, ye ca samparāyikā rūpā; bildliche Vorstellungen in diesem und in künftigen Leben,

yā ca diṭṭhadhammikā rūpasaññā, yā ca samparāyikā rūpasaññā; Wahrnehmungen bildlicher Vorstellungen in diesem und in künftigen Leben,

yā ca āneƱjasaƱƱā, yā ca ākiƱcaƱƱāyatanasaññā—Wahrnehmungen des Unbewegten und Wahrnehmungen der Dimension des Nichts –

sabbā saƱƱā. sie alle sind Wahrnehmungen.

Yatthetā aparisesā nirujjhanti etaṁ santaṁ etaṁ paṇītaṁ—Wo sie restlos aufhƶren, das ist friedvoll, das ist erlesen:

yadidaṁ nevasaƱƱānāsaƱƱāyatanan’ti. nƤmlich die Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat.ā€˜

Tassa evaṁpaṭipannassa tabbahulavihārino āyatane cittaṁ pasīdati. Indem er so übt und häufig darüber meditiert, gewinnt sein Geist in dieser Dimension Zuversicht.

Sampasāde sati etarahi vā nevasaññānāsaññāyatanaṁ samāpajjati paññāya vā adhimuccati. Wenn er zuversichtlich ist, erreicht er entweder jetzt die Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, oder er wird durch Weisheit befreit.

Kāyassa bhedā paraṁ maraṇā, į¹­hānametaṁ vijjati yaṁ taṁsaṁvattanikaṁ viññāṇaṁ assa nevasaƱƱānāsaƱƱāyatanÅ«pagaṁ. Wenn sein Kƶrper auseinanderbricht, nach dem Tod, ist es mƶglich, dass dieses dazu dienliche Bewusstsein in der Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, wiedergeboren wird.

Ayaṁ, bhikkhave, nevasaƱƱānāsaƱƱāyatanasappāyā paį¹­ipadā akkhāyatÄ«ā€ti. Das gilt als der Übungsweg, der dem Erreichen der Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, fƶrderlich ist.ā€œ

Evaṁ vutte, āyasmā ānando bhagavantaṁ etadavoca: Auf diese Worte sagte der Ehrwürdige Ānanda zum Buddha:

ā€œidha, bhante, bhikkhu evaṁ paį¹­ipanno hoti: ā€žHerr, da übt ein Mƶnch so:

ā€˜no cassa, no ca me siyā; na bhavissati, na me bhavissati; yadatthi yaṁ, bhÅ«taṁ—taṁ pajahāmī’ti. ā€šEs kƶnnte nicht sein, und es kƶnnte nicht mein sein. Es wird nicht sein, und es wird nicht mein sein. Was besteht, was entstanden ist, das gebe ich auf.ā€˜

Evaṁ upekkhaṁ paṭilabhati. So gewinnt er Gleichmut.

Parinibbāyeyya nu kho so, bhante, bhikkhu na vā parinibbāyeyyÄā€ti? Würde dieser Mƶnch vollkommen erlƶschen oder nicht?ā€œ

ā€œApetthekacco, ānanda, bhikkhu parinibbāyeyya, apetthekacco bhikkhu na parinibbāyeyyÄā€ti. ā€žEin solcher Mƶnch kƶnnte vollkommen erlƶschen, Ānanda, ein anderer kƶnnte es nicht.ā€œ

ā€œKo nu kho, bhante, hetu ko paccayo yenapetthekacco bhikkhu parinibbāyeyya, apetthekacco bhikkhu na parinibbāyeyyÄā€ti? ā€žWas ist der Grund, Herr, was ist die Ursache, dass es bei einem so ist und bei einem anderen so?ā€œ

ā€œIdhānanda, bhikkhu evaṁ paį¹­ipanno hoti: ā€žÄ€nanda, da übt ein Mƶnch so:

ā€˜no cassa, no ca me siyā; na bhavissati, na me bhavissati; yadatthi, yaṁ bhÅ«taṁ—taṁ pajahāmī’ti. ā€šEs kƶnnte nicht sein, und es kƶnnte nicht mein sein. Es wird nicht sein, und es wird nicht mein sein. Was besteht, was entstanden ist, das gebe ich auf.ā€˜

Evaṁ upekkhaṁ paṭilabhati. So gewinnt er Gleichmut.

So taṁ upekkhaṁ abhinandati, abhivadati, ajjhosāya tiṭṭhati. Er begrüßt diesen Gleichmut, heißt ihn willkommen und hält daran weiter fest.

Tassa taṁ upekkhaṁ abhinandato abhivadato ajjhosāya tiį¹­į¹­hato tannissitaṁ hoti viññāṇaṁ tadupādānaṁ. Sein Bewusstsein hat dieses als Stütze und Nahrung für Ergreifen.

Saupādāno, ānanda, bhikkhu na parinibbāyatÄ«ā€ti. Ein Mƶnch, der Nahrung für Ergreifen hat, erlischt nicht.ā€œ

ā€œKahaṁ pana so, bhante, bhikkhu upādiyamāno upādiyatÄ«ā€ti? ā€žAber Herr, was ergreift dieser Mƶnch?ā€œ

ā€œNevasaƱƱānāsaƱƱāyatanaṁ, ānandÄā€ti. ā€žDie Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat.ā€œ

ā€œUpādānaseį¹­į¹­haṁ kira so, bhante, bhikkhu upādiyamāno upādiyatÄ«ā€ti? ā€žHerr, es scheint, dieser Mƶnch ergreift das Beste, das man ergreifen kann!ā€œ

ā€œUpādānaseį¹­į¹­haƱhi so, ānanda, bhikkhu upādiyamāno upādiyati. ā€žSo ist es, Ānanda.

Upādānaseį¹­į¹­haƱhetaṁ, ānanda, yadidaṁ—Denn das Beste, das man ergreifen kann,

nevasaññānāsaññāyatanaṁ. ist die Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat.

Idhānanda, bhikkhu evaṁ paṭipanno hoti: Da übt ein Mönch so:

ā€˜no cassa, no ca me siyā; na bhavissati, na me bhavissati; yadatthi, yaṁ bhÅ«taṁ—taṁ pajahāmī’ti. ā€šEs kƶnnte nicht sein, und es kƶnnte nicht mein sein. Es wird nicht sein, und es wird nicht mein sein. Was besteht, was entstanden ist, das gebe ich auf.ā€˜

Evaṁ upekkhaṁ paṭilabhati. So gewinnt er Gleichmut.

So taṁ upekkhaṁ nābhinandati, nābhivadati, na ajjhosāya tiṭṭhati. Er begrüßt diesen Gleichmut nicht, heißt ihn nicht willkommen und hält daran nicht weiter fest.

Tassa taṁ upekkhaṁ anabhinandato anabhivadato anajjhosāya tiį¹­į¹­hato na tannissitaṁ hoti viññāṇaṁ na tadupādānaṁ. Sein Bewusstsein hat dieses nicht als Stütze und Nahrung für Ergreifen.

Anupādāno, ānanda, bhikkhu parinibbāyatÄ«ā€ti. Ein Mƶnch, der keine Nahrung für Ergreifen hat, erlischt.ā€œ

ā€œAcchariyaṁ, bhante, abbhutaṁ, bhante. ā€žEs ist unglaublich, Herr, es ist erstaunlich!

Nissāya nissāya kira no, bhante, bhagavatā oghassa nittharaṇā akkhātā. Es scheint, der Buddha hat uns erklƤrt, wie man mittels der einen oder anderen Stütze die Flut überquert.

Katamo pana, bhante, ariyo vimokkhoā€ti? Aber Herr, was ist die edle Befreiung?ā€œ

ā€œIdhānanda, bhikkhu ariyasāvako iti paį¹­isaƱcikkhati: ā€žÄ€nanda, da überlegt ein edler Schüler:

ā€˜ye ca diį¹­į¹­hadhammikā kāmā, ye ca samparāyikā kāmā; ā€šSinnenfreuden in diesem und in künftigen Leben,

yā ca diṭṭhadhammikā kāmasaññā, yā ca samparāyikā kāmasaññā; Sinneswahrnehmungen in diesem und in künftigen Leben,

ye ca diṭṭhadhammikā rūpā, ye ca samparāyikā rūpā; bildliche Vorstellungen in diesem und in künftigen Leben,

yā ca diṭṭhadhammikā rūpasaññā, yā ca samparāyikā rūpasaññā; Wahrnehmungen bildlicher Vorstellungen in diesem und in künftigen Leben,

yā ca āneƱjasaƱƱā, yā ca ākiƱcaƱƱāyatanasaƱƱā, yā ca nevasaƱƱānāsaƱƱāyatanasaññā—Wahrnehmungen des Unbewegten, Wahrnehmungen der Dimension des Nichts und Wahrnehmungen der Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat –

esa sakkāyo yāvatā sakkāyo. das ist substanzielle Wirklichkeit, soweit sich substanzielle Wirklichkeit erstreckt.

Etaṁ amataṁ yadidaṁ anupādā cittassa vimokkho. Aber das ist das, das frei vom Tod ist: nƤmlich die Befreiung des Geistes ohne Nahrung für Ergreifen.ā€˜

Iti, kho, ānanda, desitā mayā āneƱjasappāyā paį¹­ipadā, desitā ākiƱcaƱƱāyatanasappāyā paį¹­ipadā, desitā nevasaƱƱānāsaƱƱāyatanasappāyā paį¹­ipadā, desitā nissāya nissāya oghassa nittharaṇā, desito ariyo vimokkho. Ānanda, ich habe also die Übungswege gelehrt, die dem Erreichen des Unbewegten, dem Erreichen der Dimension des Nichts und dem Erreichen der Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, fƶrderlich sind. Ich habe gelehrt, wie man mittels der einen oder anderen Stütze die Flut überquert, und ich habe die edle Befreiung gelehrt.

Yaṁ kho, ānanda, satthārā karaṇīyaṁ sāvakānaṁ hitesinā anukampakena anukampaṁ upādāya, kataṁ vo taṁ mayā. Aus Anteilnahme habe ich getan, was ein Lehrer, der seinen Schülern wohlgesonnen ist, tun sollte.

Etāni, ānanda, rukkhamÅ«lāni, etāni suƱƱāgārāni. Jhāyathānanda, mā pamādattha, mā pacchā vippaį¹­isārino ahuvattha. Ayaṁ vo amhākaṁ anusāsanÄ«ā€™ā€ti. Hier sind PlƤtze am Fuß von BƤumen, und hier sind leere Hütten. Übt Vertiefung, Ānanda! Seid nicht nachlƤssig! Nicht, dass ihr es spƤter bereut! Das ist meine Anleitung für euch.ā€œ

Idamavoca bhagavā. Das sagte der Buddha.

Attamano āyasmā ānando bhagavato bhāsitaṁ abhinandÄ«ti. Zufrieden begrüßte der Ehrwürdige Ānanda die Worte des Buddha.

ĀneƱjasappāyasuttaṁ niį¹­į¹­hitaṁ chaį¹­į¹­haṁ.
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