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Majjhima Nikāya 105 Mittlere Lehrreden 105
Sunakkhattasutta Mit Sunakkhatta
Evaṁ me sutaṁ—So habe ich es gehört:
ekaṁ samayaṁ bhagavā vesāliyaṁ viharati mahāvane kūṭāgārasālāyaṁ. Einmal hielt sich der Buddha bei Vesālī am Großen Wald auf, in der Halle mit dem Giebeldach.
Tena kho pana samayena sambahulehi bhikkhūhi bhagavato santike aññā byākatā hoti: Zu dieser Zeit hatten mehrere Mönche und Nonnen vor dem Buddha ihre Erleuchtung erklärt:
“‘khīṇā jāti, vusitaṁ brahmacariyaṁ, kataṁ karaṇīyaṁ, nāparaṁ itthattāyā’ti pajānāmā”ti. „Wir verstehen: ‚Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.‘“
Assosi kho sunakkhatto licchaviputto: Der Licchaver Sunakkhatta hörte davon.
“sambahulehi kira bhikkhūhi bhagavato santike aññā byākatā hoti:
‘khīṇā jāti, vusitaṁ brahmacariyaṁ, kataṁ karaṇīyaṁ, nāparaṁ itthattāyāti pajānāmā’”ti.
Atha kho sunakkhatto licchaviputto yena bhagavā tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā bhagavantaṁ abhivādetvā ekamantaṁ nisīdi. Ekamantaṁ nisinno kho sunakkhatto licchaviputto bhagavantaṁ etadavoca: Er ging zum Buddha, verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und sagte zu ihm:
“sutaṁ metaṁ, bhante: „Herr, ich habe gehört,
‘sambahulehi kira bhikkhūhi bhagavato santike aññā byākatā—mehrere Mönche und Nonnen hätten vor dem Buddha ihre Erleuchtung erklärt:
khīṇā jāti, vusitaṁ brahmacariyaṁ, kataṁ karaṇīyaṁ, nāparaṁ itthattāyāti pajānāmā’ti. ‚Wir verstehen: „Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.“‘
Ye te, bhante, bhikkhū bhagavato santike aññaṁ byākaṁsu:
‘khīṇā jāti, vusitaṁ brahmacariyaṁ, kataṁ karaṇīyaṁ, nāparaṁ itthattāyāti pajānāmā’ti, kacci te, bhante, bhikkhū sammadeva aññaṁ byākaṁsu udāhu santetthekacce bhikkhū adhimānena aññaṁ byākaṁsū”ti? Ich hoffe, sie taten das richtigerweise; oder gibt es welche, die ihre Erleuchtung aus Selbstüberschätzung erklärten?“
“Ye te, sunakkhatta, bhikkhū mama santike aññaṁ byākaṁsu:
‘khīṇā jāti, vusitaṁ brahmacariyaṁ, kataṁ karaṇīyaṁ, nāparaṁ itthattāyāti pajānāmā’ti.
Santetthekacce bhikkhū sammadeva aññaṁ byākaṁsu, santi panidhekacce bhikkhū adhimānenapi aññaṁ byākaṁsu. „Manche von ihnen taten es richtigerweise und andere aus Selbstüberschätzung.
Tatra, sunakkhatta, ye te bhikkhū sammadeva aññaṁ byākaṁsu tesaṁ taṁ tatheva hoti; Nun, wenn Mönche oder Nonnen richtigerweise ihre Erleuchtung erklären, dann ist das für sie wahr.
ye pana te bhikkhū adhimānena aññaṁ byākaṁsu tatra, sunakkhatta, tathāgatassa evaṁ hoti: Aber wenn sie sie aus Selbstüberschätzung erklären, denkt der Klargewordene:
‘dhammaṁ nesaṁ desessan’ti. ‚Ich sollte sie den Dhamma lehren.‘
Evañcettha, sunakkhatta, tathāgatassa hoti: Wenn der Klargewordene denkt,
‘dhammaṁ nesaṁ desessan’ti. er solle sie den Dhamma lehren,
Atha ca panidhekacce moghapurisā pañhaṁ abhisaṅkharitvā abhisaṅkharitvā tathāgataṁ upasaṅkamitvā pucchanti. aber dann begeben sich manche unnütze Männer zum Klargewordenen, um ihm eine Frage zu stellen, nachdem sie diese sorgfältig geplant haben,
Tatra, sunakkhatta, yampi tathāgatassa evaṁ hoti: dann ändert der Klargewordene
‘dhammaṁ nesaṁ desessan’ti tassapi hoti aññathattan”ti. seine Meinung.“
“Etassa bhagavā kālo, etassa sugata kālo, „Jetzt ist die Zeit, Gesegneter! Jetzt ist die Zeit, Heiliger!
yaṁ bhagavā dhammaṁ deseyya. Bhagavato sutvā bhikkhū dhāressantī”ti. Der Buddha lehre bitte den Dhamma. Die Mönche und Nonnen werden zuhören und es behalten.“
“Tena hi, sunakkhatta, suṇāhi, sādhukaṁ manasi karohi; bhāsissāmī”ti. „Nun, Sunakkhatta, hör zu und gebrauche den Geist gut, ich werde sprechen.“
“Evaṁ, bhante”ti kho sunakkhatto licchaviputto bhagavato paccassosi. „Ja, Herr“, antwortete Sunakkhatta.
Bhagavā etadavoca—Der Buddha sagte:
Pañca kho ime, sunakkhatta, kāmaguṇā. „Sunakkhatta, es gibt diese fünf Sinnesreize.
Katame pañca? Welche fünf?
Cakkhuviññeyyā rūpā iṭṭhā kantā manāpā piyarūpā kāmūpasaṁhitā rajanīyā, Bilder, die das Auge erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend.
sotaviññeyyā saddā …pe… Töne, die das Ohr erkennt …
ghānaviññeyyā gandhā … Gerüche, die die Nase erkennt …
jivhāviññeyyā rasā … Geschmäcke, die die Zunge erkennt …
kāyaviññeyyā phoṭṭhabbā iṭṭhā kantā manāpā piyarūpā kāmūpasaṁhitā rajanīyā—Berührungen, die der Körper erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend.
ime kho, sunakkhatta, pañca kāmaguṇā. Das sind die fünf Sinnesreize.
Ṭhānaṁ kho panetaṁ, sunakkhatta, vijjati yaṁ idhekacco purisapuggalo lokāmisādhimutto assa. Es ist möglich, dass ein gewisses Individuum auf weltliche fleischliche Genüsse aus ist.
Lokāmisādhimuttassa kho, sunakkhatta, purisapuggalassa tappatirūpī ceva kathā saṇṭhāti, tadanudhammañca anuvitakketi, anuvicāreti, tañca purisaṁ bhajati, tena ca vittiṁ āpajjati; Ein solches Individuum lässt sich auf entsprechende Gespräche ein und richtet sein Denken und Erwägen entsprechend aus. Es schließt sich entsprechenden Menschen an und findet es lohnend.
āneñjapaṭisaṁyuttāya ca pana kathāya kacchamānāya na sussūsati, na sotaṁ odahati, na aññā cittaṁ upaṭṭhāpeti, na ca taṁ purisaṁ bhajati, na ca tena vittiṁ āpajjati. Doch wenn ein Gespräch über das Unbewegte aufkommt, will es nicht zuhören, spitzt nicht die Ohren und versucht nicht, zu verstehen. Es schließt sich nicht entsprechenden Menschen an und findet es nicht lohnend.
Seyyathāpi, sunakkhatta, puriso sakamhā gāmā vā nigamā vā ciravippavuttho assa. Wie wenn da ein Mensch sein eigenes Dorf oder seinen Marktflecken vor langer Zeit verlassen hätte,
So aññataraṁ purisaṁ passeyya tamhā gāmā vā nigamā vā acirapakkantaṁ. und er sähe einen anderen Menschen, der erst kürzlich von dort weggegangen wäre.
So taṁ purisaṁ tassa gāmassa vā nigamassa vā khematañca subhikkhatañca appābādhatañca puccheyya; Er würde ihn fragen, ob ihr Dorf sicher wäre, mit reichlich Lebensmitteln und wenig Krankheiten,
tassa so puriso tassa gāmassa vā nigamassa vā khematañca subhikkhatañca appābādhatañca saṁseyya. und der andere würde ihm alle Neuigkeiten berichten.
Taṁ kiṁ maññasi, sunakkhatta, Was denkst du, Sunakkhatta?
api nu so puriso tassa purisassa sussūseyya, sotaṁ odaheyya, aññā cittaṁ upaṭṭhāpeyya, tañca purisaṁ bhajeyya, tena ca vittiṁ āpajjeyyā”ti? Würde dieser Mensch zuhören wollen, die Ohren spitzen und versuchen, zu verstehen? Würde er sich diesem Menschen anschließen und es lohnend finden?“
“Evaṁ, bhante”. „Ja, Herr.“
“Evameva kho, sunakkhatta, ṭhānametaṁ vijjati yaṁ idhekacco purisapuggalo lokāmisādhimutto assa. „Ebenso ist es möglich, dass ein gewisses Individuum auf weltliche fleischliche Genüsse aus ist.
Lokāmisādhimuttassa kho, sunakkhatta, purisapuggalassa tappatirūpī ceva kathā saṇṭhāti, tadanudhammañca anuvitakketi, anuvicāreti, tañca purisaṁ bhajati, tena ca vittiṁ āpajjati; Ein solches Individuum lässt sich auf entsprechende Gespräche ein und richtet sein Denken und Erwägen entsprechend aus. Es schließt sich entsprechenden Menschen an und findet es lohnend.
āneñjapaṭisaṁyuttāya ca pana kathāya kacchamānāya na sussūsati, na sotaṁ odahati, na aññā cittaṁ upaṭṭhāpeti, na ca taṁ purisaṁ bhajati, na ca tena vittiṁ āpajjati. Doch wenn ein Gespräch über das Unbewegte aufkommt, will es nicht zuhören, spitzt nicht die Ohren und versucht nicht, zu verstehen. Es schließt sich nicht entsprechenden Menschen an und findet es nicht lohnend.
So evamassa veditabbo: Über dieses Individuum sollst du wissen:
‘āneñjasaṁyojanena hi kho visaṁyutto lokāmisādhimutto purisapuggalo’ti. ‚Dieses Individuum ist auf weltliche fleischliche Genüsse aus, denn es ist von Dingen, die mit dem Unbewegten verbunden sind, abgelöst.‘
Ṭhānaṁ kho panetaṁ, sunakkhatta, vijjati yaṁ idhekacco purisapuggalo āneñjādhimutto assa. Es ist möglich, dass ein gewisses Individuum auf das Unbewegte aus ist.
Āneñjādhimuttassa kho, sunakkhatta, purisapuggalassa tappatirūpī ceva kathā saṇṭhāti, tadanudhammañca anuvitakketi, anuvicāreti, tañca purisaṁ bhajati, tena ca vittiṁ āpajjati; Ein solches Individuum lässt sich auf entsprechende Gespräche ein und richtet sein Denken und Erwägen entsprechend aus. Es schließt sich entsprechenden Menschen an und findet es lohnend.
lokāmisapaṭisaṁyuttāya ca pana kathāya kacchamānāya na sussūsati, na sotaṁ odahati, na aññā cittaṁ upaṭṭhāpeti, na ca taṁ purisaṁ bhajati, na ca tena vittiṁ āpajjati. Doch wenn ein Gespräch über weltliche fleischliche Genüsse aufkommt, will es nicht zuhören, spitzt nicht die Ohren und versucht nicht, zu verstehen. Es schließt sich nicht entsprechenden Menschen an und findet es nicht lohnend.
Seyyathāpi, sunakkhatta, paṇḍupalāso bandhanā pavutto abhabbo haritattāya; Wie ein herabgefallenes verwelktes Blatt: Es kann nicht wieder grün werden.
evameva kho, sunakkhatta, āneñjādhimuttassa purisapuggalassa ye lokāmisasaṁyojane se pavutte. Ebenso hat ein Individuum, das auf das Unbewegte aus ist, die Verbindung mit weltlichen fleischlichen Genüssen fallen gelassen.
So evamassa veditabbo: Über dieses Individuum sollst du wissen:
‘lokāmisasaṁyojanena hi kho visaṁyutto āneñjādhimutto purisapuggalo’ti. ‚Dieses Individuum ist auf das Unbewegte aus, denn es ist von Dingen, die mit weltlichen fleischlichen Genüssen verbunden sind, abgelöst.‘
Ṭhānaṁ kho panetaṁ, sunakkhatta, vijjati yaṁ idhekacco purisapuggalo ākiñcaññāyatanādhimutto assa. Es ist möglich, dass ein gewisses Individuum auf die Dimension des Nichts aus ist.
Ākiñcaññāyatanādhimuttassa kho, sunakkhatta, purisapuggalassa tappatirūpī ceva kathā saṇṭhāti, tadanudhammañca anuvitakketi, anuvicāreti, tañca purisaṁ bhajati, tena ca vittiṁ āpajjati; Ein solches Individuum lässt sich auf entsprechende Gespräche ein und richtet sein Denken und Erwägen entsprechend aus. Es schließt sich entsprechenden Menschen an und findet es lohnend.
āneñjapaṭisaṁyuttāya ca pana kathāya kacchamānāya na sussūsati, na sotaṁ odahati, na aññā cittaṁ upaṭṭhāpeti, na ca taṁ purisaṁ bhajati, na ca tena vittiṁ āpajjati. Doch wenn ein Gespräch über das Unbewegte aufkommt, will es nicht zuhören, spitzt nicht die Ohren und versucht nicht, zu verstehen. Es schließt sich nicht entsprechenden Menschen an und findet es nicht lohnend.
Seyyathāpi, sunakkhatta, puthusilā dvedhābhinnā appaṭisandhikā hoti; Wie ein flacher Stein, der in zwei Hälften zerbrochen wäre: Er kann nicht wieder zusammengesetzt werden.
evameva kho, sunakkhatta, ākiñcaññāyatanādhimuttassa purisapuggalassa ye āneñjasaṁyojane se bhinne. Ebenso hat ein Individuum, das auf die Dimension des Nichts aus ist, die Verbindung mit dem Unbewegten zerbrochen.
So evamassa veditabbo: Über dieses Individuum sollst du wissen:
‘āneñjasaṁyojanena hi kho visaṁyutto ākiñcaññāyatanādhimutto purisapuggalo’ti. ‚Dieses Individuum ist auf die Dimension des Nichts aus, denn es ist von Dingen, die mit dem Unbewegten verbunden sind, abgelöst.‘
Ṭhānaṁ kho panetaṁ, sunakkhatta, vijjati yaṁ idhekacco purisapuggalo nevasaññānāsaññāyatanādhimutto assa. Es ist möglich, dass ein gewisses Individuum auf die Dimension aus ist, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat.
Nevasaññānāsaññāyatanādhimuttassa kho, sunakkhatta, purisapuggalassa tappatirūpī ceva kathā saṇṭhāti, tadanudhammañca anuvitakketi, anuvicāreti, tañca purisaṁ bhajati, tena ca vittiṁ āpajjati; Ein solches Individuum lässt sich auf entsprechende Gespräche ein und richtet sein Denken und Erwägen entsprechend aus. Es schließt sich entsprechenden Menschen an und findet es lohnend.
ākiñcaññāyatanapaṭisaṁyuttāya ca pana kathāya kacchamānāya na sussūsati, na sotaṁ odahati, na aññā cittaṁ upaṭṭhāpeti, na ca taṁ purisaṁ bhajati, na ca tena vittiṁ āpajjati. Doch wenn ein Gespräch über die Dimension des Nichts aufkommt, will es nicht zuhören, spitzt nicht die Ohren und versucht nicht, zu verstehen. Es schließt sich nicht entsprechenden Menschen an und findet es nicht lohnend.
Seyyathāpi, sunakkhatta, puriso manuññabhojanaṁ bhuttāvī chaḍḍeyya. Wie wenn ein Mensch ein befriedigendes Mahl gegessen und es erbrochen hätte.
Taṁ kiṁ maññasi, sunakkhatta, Was denkst du, Sunakkhatta?
api nu tassa purisassa tasmiṁ bhatte puna bhottukamyatā assā”ti? Würde dieser Mensch dieses Mahl erneut essen wollen?“
“No hetaṁ, bhante”. „Nein, Herr.
“Taṁ kissa hetu”? Warum ist das so?
“Aduñhi, bhante, bhattaṁ paṭikūlasammatan”ti. Weil dieses Essen als widerlich erachtet wird.“
“Evameva kho, sunakkhatta, nevasaññānāsaññāyatanādhimuttassa purisapuggalassa ye ākiñcaññāyatanasaṁyojane se vante. „Ebenso hat ein Individuum, das auf die Dimension aus ist, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, die Verbindung mit der Dimension des Nichts erbrochen.
So evamassa veditabbo: Über dieses Individuum sollst du wissen:
‘ākiñcaññāyatanasaṁyojanena hi kho visaṁyutto nevasaññānāsaññāyatanādhimutto purisapuggalo’ti. ‚Dieses Individuum ist auf die Dimension aus, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, denn es ist von Dingen, die mit der Dimension des Nichts verbunden sind, abgelöst.‘
Ṭhānaṁ kho panetaṁ, sunakkhatta, vijjati yaṁ idhekacco purisapuggalo sammā nibbānādhimutto assa. Es ist möglich, dass ein gewisses Individuum richtig auf das Erlöschen aus ist.
Sammā nibbānādhimuttassa kho, sunakkhatta, purisapuggalassa tappatirūpī ceva kathā saṇṭhāti, tadanudhammañca anuvitakketi, anuvicāreti, tañca purisaṁ bhajati, tena ca vittiṁ āpajjati; Ein solches Individuum lässt sich auf entsprechende Gespräche ein und richtet sein Denken und Erwägen entsprechend aus. Es schließt sich entsprechenden Menschen an und findet es lohnend.
nevasaññānāsaññāyatanapaṭisaṁyuttāya ca pana kathāya kacchamānāya na sussūsati, na sotaṁ odahati, na aññā cittaṁ upaṭṭhāpeti, na ca taṁ purisaṁ bhajati, na ca tena vittiṁ āpajjati. Doch wenn ein Gespräch über die Dimension aufkommt, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, will es nicht zuhören, spitzt nicht die Ohren und versucht nicht, zu verstehen. Es schließt sich nicht entsprechenden Menschen an und findet es nicht lohnend.
Seyyathāpi, sunakkhatta, tālo matthakacchinno abhabbo puna viruḷhiyā; Wie eine Palme, deren Krone abgeschnitten wurde: Sie kann nicht wieder wachsen.
evameva kho, sunakkhatta, sammā nibbānādhimuttassa purisapuggalassa ye nevasaññānāsaññāyatanasaṁyojane se ucchinnamūle tālāvatthukate anabhāvaṅkate āyatiṁ anuppādadhamme. Ebenso hat ein Individuum, das auf das Erlöschen aus ist, die Verbindung mit der Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, an der Wurzel abgeschnitten, sodass sie wie der Stumpf einer Palme wird, dass sie ausgelöscht ist und sich in Zukunft nicht mehr erheben kann.
So evamassa veditabbo: Über dieses Individuum sollst du wissen:
‘nevasaññānāsaññāyatanasaṁyojanena hi kho visaṁyutto sammā nibbānādhimutto purisapuggalo’ti. ‚Dieses Individuum ist auf das Erlöschen aus, denn es ist von Dingen, die mit der Dimension verbunden sind, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, abgelöst.‘
Ṭhānaṁ kho panetaṁ, sunakkhatta, vijjati yaṁ idhekaccassa bhikkhuno evamassa: Es ist möglich, dass ein gewisser Mönch denkt:
‘taṇhā kho sallaṁ samaṇena vuttaṁ, avijjāvisadoso, chandarāgabyāpādena ruppati. ‚Der Asket hat gesagt, Verlangen sei ein Pfeil, und das Gift der Unwissenheit werde von Begehrlichkeit und bösem Willen eingegeben.
Taṁ me taṇhāsallaṁ pahīnaṁ, apanīto avijjāvisadoso, sammā nibbānādhimuttohamasmī’ti. Ich habe den Pfeil des Verlangens aufgegeben und das Gift der Unwissenheit entfernt; ich bin richtig auf das Erlöschen aus.‘
Evaṁmāni assa atathaṁ samānaṁ. Wenn er solche Einbildung hätte, die nicht den Tatsachen entspräche,
So yāni sammā nibbānādhimuttassa asappāyāni tāni anuyuñjeyya; asappāyaṁ cakkhunā rūpadassanaṁ anuyuñjeyya, asappāyaṁ sotena saddaṁ anuyuñjeyya, asappāyaṁ ghānena gandhaṁ anuyuñjeyya, asappāyaṁ jivhāya rasaṁ anuyuñjeyya, asappāyaṁ kāyena phoṭṭhabbaṁ anuyuñjeyya, asappāyaṁ manasā dhammaṁ anuyuñjeyya. würde er sich auf Dinge einlassen, die dem Erlöschen nicht förderlich sind: auf unpassende Bilder, unpassende Töne, unpassende Gerüche, unpassende Geschmäcke, unpassende Berührungen und unpassende Vorstellungen.
Tassa asappāyaṁ cakkhunā rūpadassanaṁ anuyuttassa, asappāyaṁ sotena saddaṁ anuyuttassa, asappāyaṁ ghānena gandhaṁ anuyuttassa, asappāyaṁ jivhāya rasaṁ anuyuttassa, asappāyaṁ kāyena phoṭṭhabbaṁ anuyuttassa, asappāyaṁ manasā dhammaṁ anuyuttassa rāgo cittaṁ anuddhaṁseyya. Wenn er das täte, würde Wollust seinen Geist befallen,
So rāgānuddhaṁsitena cittena maraṇaṁ vā nigaccheyya maraṇamattaṁ vā dukkhaṁ. und das würde zu Tod oder tödlichem Schmerz führen.
Seyyathāpi, sunakkhatta, puriso sallena viddho assa savisena gāḷhūpalepanena. Wie wenn ein Mann von einem Pfeil getroffen würde, der dick mit Gift bestrichen wäre.
Tassa mittāmaccā ñātisālohitā bhisakkaṁ sallakattaṁ upaṭṭhāpeyyuṁ. Seine Freunde und Kollegen, Verwandten und Sippenangehörigen ließen einen Wundarzt kommen, um ihn zu behandeln.
Tassa so bhisakko sallakatto satthena vaṇamukhaṁ parikanteyya. Der Wundarzt würde die Wunde mit einem Skalpell aufschneiden,
Satthena vaṇamukhaṁ parikantitvā esaniyā sallaṁ eseyya. mit einer Sonde nach dem Pfeil suchen,
Esaniyā sallaṁ esitvā sallaṁ abbuheyya, apaneyya visadosaṁ saupādisesaṁ. den Pfeil herausziehen und das Gift entfernen, und er ließe einen Rest zurück.
Saupādisesoti jānamāno so evaṁ vadeyya: In der Vorstellung, dass kein Rest zurückgeblieben sei, würde der Wundarzt sagen:
‘ambho purisa, ubbhataṁ kho te sallaṁ, apanīto visadoso saupādiseso. ‚Werter Mann, der Pfeil wurde herausgezogen und das Gift restlos entfernt.
Analañca te antarāyāya. Es kann dir immer noch schaden.
Sappāyāni ceva bhojanāni bhuñjeyyāsi, mā te asappāyāni bhojanāni bhuñjato vaṇo assāvī assa. Iss nur zuträgliche Nahrung. Iss keine unzuträgliche Nahrung, sonst könnte sich die Wunde entzünden.
Kālena kālañca vaṇaṁ dhoveyyāsi, kālena kālaṁ vaṇamukhaṁ ālimpeyyāsi, mā te na kālena kālaṁ vaṇaṁ dhovato na kālena kālaṁ vaṇamukhaṁ ālimpato pubbalohitaṁ vaṇamukhaṁ pariyonandhi. Wasche die Wunde regelmäßig und creme die Öffnung ein, sonst wird sie mit Eiter und Blut bedeckt.
Mā ca vātātape cārittaṁ anuyuñji, mā te vātātape cārittaṁ anuyuttassa rajosūkaṁ vaṇamukhaṁ anuddhaṁsesi. Laufe nicht zu viel in Wind und Sonne, sonst werden Staub und Schmutz die Wunde entzünden.
Vaṇānurakkhī ca, ambho purisa, vihareyyāsi vaṇasāropī’ti. Kümmere dich um die Wunde, werter Mann, heile sie.‘
Tassa evamassa: Er dächte:
‘ubbhataṁ kho me sallaṁ, apanīto visadoso anupādiseso. ‚Der Pfeil wurde herausgezogen und das Gift restlos entfernt.
Analañca me antarāyāyā’ti. Es kann mir nicht mehr schaden.‘
So asappāyāni ceva bhojanāni bhuñjeyya. Tassa asappāyāni bhojanāni bhuñjato vaṇo assāvī assa. Er würde unzuträgliche Nahrung essen, und die Wunde würde sich entzünden.
Na ca kālena kālaṁ vaṇaṁ dhoveyya, na ca kālena kālaṁ vaṇamukhaṁ ālimpeyya. Tassa na kālena kālaṁ vaṇaṁ dhovato, na kālena kālaṁ vaṇamukhaṁ ālimpato pubbalohitaṁ vaṇamukhaṁ pariyonandheyya. Er würde die Wunde nicht regelmäßig waschen und die Öffnung eincremen, und sie würde mit Eiter und Blut bedeckt.
Vātātape ca cārittaṁ anuyuñjeyya. Tassa vātātape cārittaṁ anuyuttassa rajosūkaṁ vaṇamukhaṁ anuddhaṁseyya. Und er würde zu viel in Wind und Sonne laufen, und Staub und Schmutz würden die Wunde entzünden.
Na ca vaṇānurakkhī vihareyya na vaṇasāropī. Er würde sich nicht um die Wunde kümmern und sie nicht heilen.
Tassa imissā ca asappāyakiriyāya, asuci visadoso apanīto saupādiseso tadubhayena vaṇo puthuttaṁ gaccheyya. Und weil er täte, was unzuträglich ist, und auch wegen des Restes an unsauberem Gift würde sich die Wunde ausweiten,
So puthuttaṁ gatena vaṇena maraṇaṁ vā nigaccheyya maraṇamattaṁ vā dukkhaṁ. und das würde zu Tod oder tödlichem Schmerz führen.
Evameva kho, sunakkhatta, ṭhānametaṁ vijjati yaṁ idhekaccassa bhikkhuno evamassa: Ebenso ist es möglich, dass ein gewisser Mönch denkt:
‘taṇhā kho sallaṁ samaṇena vuttaṁ, avijjāvisadoso chandarāgabyāpādena ruppati. ‚Der Asket hat gesagt, Verlangen sei ein Pfeil, und das Gift der Unwissenheit werde von Begehrlichkeit und bösem Willen eingegeben.
Taṁ me taṇhāsallaṁ pahīnaṁ, apanīto avijjāvisadoso, sammā nibbānādhimuttohamasmī’ti. Ich habe den Pfeil des Verlangens aufgegeben und das Gift der Unwissenheit entfernt; ich bin richtig auf das Erlöschen aus.‘
Evaṁmāni assa atathaṁ samānaṁ. Wenn er solche Einbildung hätte, die nicht den Tatsachen entspräche,
So yāni sammā nibbānādhimuttassa asappāyāni tāni anuyuñjeyya, asappāyaṁ cakkhunā rūpadassanaṁ anuyuñjeyya, asappāyaṁ sotena saddaṁ anuyuñjeyya, asappāyaṁ ghānena gandhaṁ anuyuñjeyya, asappāyaṁ jivhāya rasaṁ anuyuñjeyya, asappāyaṁ kāyena phoṭṭhabbaṁ anuyuñjeyya, asappāyaṁ manasā dhammaṁ anuyuñjeyya. würde er sich auf Dinge einlassen, die dem Erlöschen nicht förderlich sind: auf unpassende Bilder, unpassende Töne, unpassende Gerüche, unpassende Geschmäcke, unpassende Berührungen und unpassende Vorstellungen.
Tassa asappāyaṁ cakkhunā rūpadassanaṁ anuyuttassa, asappāyaṁ sotena saddaṁ anuyuttassa, asappāyaṁ ghānena gandhaṁ anuyuttassa, asappāyaṁ jivhāya rasaṁ anuyuttassa, asappāyaṁ kāyena phoṭṭhabbaṁ anuyuttassa, asappāyaṁ manasā dhammaṁ anuyuttassa rāgo cittaṁ anuddhaṁseyya. Wenn er das täte, würde Wollust seinen Geist befallen,
So rāgānuddhaṁsitena cittena maraṇaṁ vā nigaccheyya maraṇamattaṁ vā dukkhaṁ. und das würde zu Tod oder tödlichem Schmerz führen.
Maraṇañhetaṁ, sunakkhatta, ariyassa vinaye yo sikkhaṁ paccakkhāya hīnāyāvattati; Denn in der Schulung des Edlen bedeutet es Tod, wenn man sich von der Schulung lossagt und sich wieder einem geringeren Leben zuwendet.
maraṇamattañhetaṁ, sunakkhatta, dukkhaṁ yaṁ aññataraṁ saṅkiliṭṭhaṁ āpattiṁ āpajjati. Und es bedeutet tödlichen Schmerz, wenn man einen der verderblichen Verstöße begeht.
Ṭhānaṁ kho panetaṁ, sunakkhatta, vijjati yaṁ idhekaccassa bhikkhuno evamassa: Es ist möglich, dass ein gewisser Mönch denkt:
‘taṇhā kho sallaṁ samaṇena vuttaṁ, avijjāvisadoso chandarāgabyāpādena ruppati. ‚Der Asket hat gesagt, Verlangen sei ein Pfeil, und das Gift der Unwissenheit werde von Begehrlichkeit und bösem Willen eingegeben.
Taṁ me taṇhāsallaṁ pahīnaṁ, apanīto avijjāvisadoso, sammā nibbānādhimuttohamasmī’ti. Ich habe den Pfeil des Verlangens aufgegeben und das Gift der Unwissenheit entfernt; ich bin richtig auf das Erlöschen aus.‘
Sammā nibbānādhimuttasseva sato so yāni sammā nibbānādhimuttassa asappāyāni tāni nānuyuñjeyya, asappāyaṁ cakkhunā rūpadassanaṁ nānuyuñjeyya, asappāyaṁ sotena saddaṁ nānuyuñjeyya, asappāyaṁ ghānena gandhaṁ nānuyuñjeyya, asappāyaṁ jivhāya rasaṁ nānuyuñjeyya, asappāyaṁ kāyena phoṭṭhabbaṁ nānuyuñjeyya, asappāyaṁ manasā dhammaṁ nānuyuñjeyya. Da er richtig auf das Erlöschen aus wäre, würde er sich nicht auf Dinge einlassen, die dem Erlöschen nicht förderlich sind: auf unpassende Bilder, unpassende Töne, unpassende Gerüche, unpassende Geschmäcke, unpassende Berührungen und unpassende Vorstellungen.
Tassa asappāyaṁ cakkhunā rūpadassanaṁ nānuyuttassa, asappāyaṁ sotena saddaṁ nānuyuttassa, asappāyaṁ ghānena gandhaṁ nānuyuttassa, asappāyaṁ jivhāya rasaṁ nānuyuttassa, asappāyaṁ kāyena phoṭṭhabbaṁ nānuyuttassa, asappāyaṁ manasā dhammaṁ nānuyuttassa rāgo cittaṁ nānuddhaṁseyya. Wenn er das täte, würde keine Wollust seinen Geist befallen,
So na rāgānuddhaṁsitena cittena neva maraṇaṁ vā nigaccheyya na maraṇamattaṁ vā dukkhaṁ. und es käme in der Folge nicht zu Tod oder tödlichem Schmerz.
Seyyathāpi, sunakkhatta, puriso sallena viddho assa savisena gāḷhūpalepanena. Wie wenn ein Mann von einem Pfeil getroffen würde, der dick mit Gift bestrichen wäre.
Tassa mittāmaccā ñātisālohitā bhisakkaṁ sallakattaṁ upaṭṭhāpeyyuṁ. Seine Freunde und Kollegen, Verwandten und Sippenangehörigen ließen einen Wundarzt kommen, um ihn zu behandeln.
Tassa so bhisakko sallakatto satthena vaṇamukhaṁ parikanteyya. Der Wundarzt würde die Wunde mit einem Skalpell aufschneiden,
Satthena vaṇamukhaṁ parikantitvā esaniyā sallaṁ eseyya. mit einer Sonde nach dem Pfeil suchen,
Esaniyā sallaṁ esitvā sallaṁ abbuheyya, apaneyya visadosaṁ anupādisesaṁ. den Pfeil herausziehen und das Gift entfernen, und er ließe keinen Rest zurück.
Anupādisesoti jānamāno so evaṁ vadeyya: Im Wissen, dass kein Rest zurückgeblieben sei, würde der Wundarzt sagen:
‘ambho purisa, ubbhataṁ kho te sallaṁ, apanīto visadoso anupādiseso. ‚Werter Mann, der Pfeil wurde herausgezogen und das Gift restlos entfernt.
Analañca te antarāyāya. Es kann dir nicht mehr schaden.
Sappāyāni ceva bhojanāni bhuñjeyyāsi, mā te asappāyāni bhojanāni bhuñjato vaṇo assāvī assa. Iss nur zuträgliche Nahrung. Iss keine unzuträgliche Nahrung, sonst könnte sich die Wunde entzünden.
Kālena kālañca vaṇaṁ dhoveyyāsi, kālena kālaṁ vaṇamukhaṁ ālimpeyyāsi. Mā te na kālena kālaṁ vaṇaṁ dhovato na kālena kālaṁ vaṇamukhaṁ ālimpato pubbalohitaṁ vaṇamukhaṁ pariyonandhi. Wasche die Wunde regelmäßig und creme die Öffnung ein, sonst wird sie mit Eiter und Blut bedeckt.
Mā ca vātātape cārittaṁ anuyuñji, mā te vātātape cārittaṁ anuyuttassa rajosūkaṁ vaṇamukhaṁ anuddhaṁsesi. Laufe nicht zu viel in Wind und Sonne, sonst werden Staub und Schmutz die Wunde entzünden.
Vaṇānurakkhī ca, ambho purisa, vihareyyāsi vaṇasāropī’ti. Kümmere dich um die Wunde, werter Mann, heile sie.‘
Tassa evamassa: Er dächte:
‘ubbhataṁ kho me sallaṁ, apanīto visadoso anupādiseso. ‚Der Pfeil wurde herausgezogen und das Gift restlos entfernt.
Analañca me antarāyāyā’ti. Es kann mir nicht mehr schaden.‘
So sappāyāni ceva bhojanāni bhuñjeyya. Tassa sappāyāni bhojanāni bhuñjato vaṇo na assāvī assa. Er würde zuträgliche Nahrung essen, und die Wunde würde sich nicht entzünden.
Kālena kālañca vaṇaṁ dhoveyya, kālena kālaṁ vaṇamukhaṁ ālimpeyya. Tassa kālena kālaṁ vaṇaṁ dhovato kālena kālaṁ vaṇamukhaṁ ālimpato na pubbalohitaṁ vaṇamukhaṁ pariyonandheyya. Er würde die Wunde regelmäßig waschen und die Öffnung eincremen, und sie würde nicht mit Eiter und Blut bedeckt.
Na ca vātātape cārittaṁ anuyuñjeyya. Tassa vātātape cārittaṁ ananuyuttassa rajosūkaṁ vaṇamukhaṁ nānuddhaṁseyya. Und er würde nicht zu viel in Wind und Sonne laufen, und Staub und Schmutz würden die Wunde nicht entzünden.
Vaṇānurakkhī ca vihareyya vaṇasāropī. Er würde sich um die Wunde kümmern und sie heilen.
Tassa imissā ca sappāyakiriyāya asu ca visadoso apanīto anupādiseso tadubhayena vaṇo viruheyya. Und weil er täte, was zuträglich ist, und auch, weil das unsaubere Gift keinen Rest hinterlassen hätte, würde die Wunde heilen,
So ruḷhena vaṇena sañchavinā neva maraṇaṁ vā nigaccheyya na maraṇamattaṁ vā dukkhaṁ. und es käme in der Folge nicht zu Tod oder tödlichem Schmerz.
Evameva kho, sunakkhatta, ṭhānametaṁ vijjati yaṁ idhekaccassa bhikkhuno evamassa: Ebenso ist es möglich, dass ein gewisser Mönch denkt:
‘taṇhā kho sallaṁ samaṇena vuttaṁ, avijjāvisadoso chandarāgabyāpādena ruppati. ‚Der Asket hat gesagt, Verlangen sei ein Pfeil, und das Gift der Unwissenheit werde von Begehrlichkeit und bösem Willen eingegeben.
Taṁ me taṇhāsallaṁ pahīnaṁ, apanīto avijjāvisadoso, sammā nibbānādhimuttohamasmī’ti. Ich habe den Pfeil des Verlangens aufgegeben und das Gift der Unwissenheit entfernt; ich bin richtig auf das Erlöschen aus.‘
Sammā nibbānādhimuttasseva sato so yāni sammā nibbānādhimuttassa asappāyāni tāni nānuyuñjeyya, asappāyaṁ cakkhunā rūpadassanaṁ nānuyuñjeyya, asappāyaṁ sotena saddaṁ nānuyuñjeyya, asappāyaṁ ghānena gandhaṁ nānuyuñjeyya, asappāyaṁ jivhāya rasaṁ nānuyuñjeyya, asappāyaṁ kāyena phoṭṭhabbaṁ nānuyuñjeyya, asappāyaṁ manasā dhammaṁ nānuyuñjeyya. Da er richtig auf das Erlöschen aus wäre, würde er sich nicht auf Dinge einlassen, die dem Erlöschen nicht förderlich sind: auf unpassende Bilder, unpassende Töne, unpassende Gerüche, unpassende Geschmäcke, unpassende Berührungen und unpassende Vorstellungen.
Tassa asappāyaṁ cakkhunā rūpadassanaṁ nānuyuttassa, asappāyaṁ sotena saddaṁ nānuyuttassa, asappāyaṁ ghānena gandhaṁ nānuyuttassa, asappāyaṁ jivhāya rasaṁ nānuyuttassa, asappāyaṁ kāyena phoṭṭhabbaṁ nānuyuttassa, asappāyaṁ manasā dhammaṁ nānuyuttassa, rāgo cittaṁ nānuddhaṁseyya. Wenn er das täte, würde keine Wollust seinen Geist befallen,
So na rāgānuddhaṁsitena cittena neva maraṇaṁ vā nigaccheyya na maraṇamattaṁ vā dukkhaṁ. und es käme in der Folge nicht zu Tod oder tödlichem Schmerz.
Upamā kho me ayaṁ, sunakkhatta, katā atthassa viññāpanāya. Ich habe mir dieses Gleichnis ausgedacht, um etwas deutlich zu machen.
Ayaṁyevettha attho—Und das ist die Bedeutung:
vaṇoti kho, sunakkhatta, channetaṁ ajjhattikānaṁ āyatanānaṁ adhivacanaṁ; ‚Wunde‘ ist ein Ausdruck für die sechs inneren Sinnesfelder.
visadosoti kho, sunakkhatta, avijjāyetaṁ adhivacanaṁ; ‚Gift‘ ist ein Ausdruck für Unwissenheit.
sallanti kho, sunakkhatta, taṇhāyetaṁ adhivacanaṁ; ‚Pfeil‘ ist ein Ausdruck für Verlangen.
esanīti kho, sunakkhatta, satiyāyetaṁ adhivacanaṁ; ‚Sondieren‘ ist ein Ausdruck für Achtsamkeit.
satthanti kho, sunakkhatta, ariyāyetaṁ paññāya adhivacanaṁ; ‚Skalpell‘ ist ein Ausdruck für edle Weisheit.
bhisakko sallakattoti kho, sunakkhatta, tathāgatassetaṁ adhivacanaṁ arahato sammāsambuddhassa. ‚Wundarzt‘ ist ein Ausdruck für den Klargewordenen, den Vollendeten, den vollkommen erwachten Buddha.
So vata, sunakkhatta, bhikkhu chasu phassāyatanesu saṁvutakārī. Wahrhaftig, Sunakkhatta, dieser Mönch übt Zügelung in Bezug auf die sechs Kontaktfelder.
‘Upadhi dukkhassa mūlan’ti—iti viditvā nirupadhi upadhisaṅkhaye vimutto upadhismiṁ vā kāyaṁ upasaṁharissati cittaṁ vā uppādessatīti—netaṁ ṭhānaṁ vijjati. Da er versteht, dass Bindung die Wurzel des Leidens ist, ist er durch das Auflösen der Bindungen befreit. Es ist ganz unmöglich, dass er seinen Körper irgendeiner Bindung hingibt oder seinen Geist dafür interessiert.
Seyyathāpi, sunakkhatta, āpānīyakaṁso vaṇṇasampanno gandhasampanno rasasampanno; Wie wenn da ein bronzener Pokal wäre, mit einem Getränk von ansprechender Farbe, ansprechendem Geruch und Geschmack,
so ca kho visena saṁsaṭṭho. das aber vergiftet wäre.
Atha puriso āgaccheyya jīvitukāmo amaritukāmo sukhakāmo dukkhapaṭikūlo. Dann käme ein Mensch daher, der leben wollte und nicht sterben, der Glück wollte und vor Schmerz zurückschreckte.
Taṁ kiṁ maññasi, sunakkhatta, Was denkst du, Sunakkhatta?
api nu so puriso amuṁ āpānīyakaṁsaṁ piveyya yaṁ jaññā: Würde dieser Mensch das Getränk trinken, wenn er wüsste,
‘imāhaṁ pivitvā maraṇaṁ vā nigacchāmi maraṇamattaṁ vā dukkhan’”ti? dass es zu Tod oder tödlichem Schmerz führen würde?“
“No hetaṁ, bhante”. „Nein, Herr.“
“Evameva kho, sunakkhatta, so vata bhikkhu chasu phassāyatanesu saṁvutakārī. „Ebenso, Sunakkhatta, übt dieser Mönch Zügelung in Bezug auf die sechs Kontaktfelder.
‘Upadhi dukkhassa mūlan’ti—iti viditvā nirupadhi upadhisaṅkhaye vimutto upadhismiṁ vā kāyaṁ upasaṁharissati cittaṁ vā uppādessatīti—netaṁ ṭhānaṁ vijjati. Da er versteht, dass Bindung die Wurzel des Leidens ist, ist er durch das Auflösen der Bindungen befreit. Es ist ganz unmöglich, dass er seinen Körper irgendeiner Bindung hingibt oder seinen Geist dafür interessiert.
Seyyathāpi, sunakkhatta, āsīviso ghoraviso. Wie wenn da eine tödliche Giftschlange wäre,
Atha puriso āgaccheyya jīvitukāmo amaritukāmo sukhakāmo dukkhapaṭikūlo. und es käme ein Mensch daher, der leben wollte und nicht sterben, der Glück wollte und vor Schmerz zurückschreckte.
Taṁ kiṁ maññasi, sunakkhatta, Was denkst du, Sunakkhatta?
api nu so puriso amussa āsīvisassa ghoravisassa hatthaṁ vā aṅguṭṭhaṁ vā dajjā yaṁ jaññā: Würde dieser Mensch dieser Giftschlange seine Hand oder seinen Finger hinhalten, wenn er wüsste,
‘imināhaṁ daṭṭho maraṇaṁ vā nigacchāmi maraṇamattaṁ vā dukkhan’”ti? dass das zu Tod oder tödlichem Schmerz führen würde?“
“No hetaṁ, bhante”. „Nein, Herr.“
“Evameva kho, sunakkhatta, so vata bhikkhu chasu phassāyatanesu saṁvutakārī. „Ebenso, Sunakkhatta, übt dieser Mönch Zügelung in Bezug auf die sechs Kontaktfelder.
‘Upadhi dukkhassa mūlan’ti—iti viditvā nirupadhi upadhisaṅkhaye vimutto upadhismiṁ vā kāyaṁ upasaṁharissati cittaṁ vā uppādessatīti—Da er versteht, dass Bindung die Wurzel des Leidens ist, ist er durch das Auflösen der Bindungen befreit. Es ist ganz unmöglich, dass er seinen Körper irgendeiner Bindung hingibt oder seinen Geist dafür interessiert.“
netaṁ ṭhānaṁ vijjatī”ti.
Idamavoca bhagavā. Das sagte der Buddha.
Attamano sunakkhatto licchaviputto bhagavato bhāsitaṁ abhinandīti. Zufrieden begrüßte der Licchaver Sunakkhatta die Worte des Buddha.
Sunakkhattasuttaṁ niṭṭhitaṁ pañcamaṁ.