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Majjhima Nikāya 100 Mittlere Lehrreden 100

Saṅgāravasutta Mit Saṅgārava

Evaṁ me sutaṁ—So habe ich es gehört:

ekaṁ samayaṁ bhagavā kosalesu cārikaṁ carati mahatā bhikkhusaṅghena saddhiṁ. Einmal wanderte der Buddha mit einem großen Saṅgha von Mönchen und Nonnen durch das Land der Kosaler.

Tena kho pana samayena dhanañjānī nāma brāhmaṇī cañcalikappe paṭivasati abhippasannā buddhe ca dhamme ca saṅghe ca. Nun lebte zu dieser Zeit eine Brahmanin mit Namen Dhanañjānī in Caṇḍalakappa. Sie war dem Buddha, der Lehre und dem Saṅgha ergeben.

Atha kho dhanañjānī brāhmaṇī upakkhalitvā tikkhattuṁ udānaṁ udānesi: Einmal stolperte sie und drückte dreimal dieses innige Gefühl aus:

“Namo tassa bhagavato arahato sammāsambuddhassa. „Ehre diesem Gesegneten, dem Vollendeten, dem vollkommen erwachten Buddha!

Namo tassa bhagavato arahato sammāsambuddhassa. Ehre diesem Gesegneten, dem Vollendeten, dem vollkommen erwachten Buddha!

Namo tassa bhagavato arahato sammāsambuddhassā”ti. Ehre diesem Gesegneten, dem Vollendeten, dem vollkommen erwachten Buddha!“

Tena kho pana samayena saṅgāravo nāma māṇavo cañcalikappe paṭivasati tiṇṇaṁ vedānaṁ pāragū sanighaṇḍukeṭubhānaṁ sākkharappabhedānaṁ itihāsapañcamānaṁ, padako, veyyākaraṇo, lokāyatamahāpurisalakkhaṇesu anavayo. Nun befand sich zu dieser Zeit der Vedenstudent Saṅgārava in Caṇḍalakappa. Er war jung, hatte die Tonsur geschoren und war sechzehn Jahre alt. Er hatte die drei Veden gemeistert zusammen mit ihrem Wortschatz und der Durchführung des Rituals, der Lautlehre und der Einteilung der Wortarten sowie dem Testament als fünftem. Er kannte sie Wort für Wort, kannte die Grammatik und war mit der Kosmologie und den Kennzeichen eines großen Mannes vertraut.

Assosi kho saṅgāravo māṇavo dhanañjāniyā brāhmaṇiyā evaṁ vācaṁ bhāsamānāya. Als er Dhanañjānīs Ausruf hörte,

Sutvā dhanañjāniṁ brāhmaṇiṁ etadavoca: sagte er zu ihr:

“avabhūtāva ayaṁ dhanañjānī brāhmaṇī, parabhūtāva ayaṁ dhanañjānī brāhmaṇī, vijjamānānaṁ tevijjānaṁ brāhmaṇānaṁ, atha ca pana tassa muṇḍakassa samaṇakassa vaṇṇaṁ bhāsissatī”ti. „Die Brahmanin Dhanañjānī ist eine Schande! Obwohl es Brahmanen gibt, die in den drei Veden bewandert sind, preist sie diesen Glatzkopf, diesen falschen Asketen.“

“Na hi pana tvaṁ, tāta bhadramukha, tassa bhagavato sīlapaññāṇaṁ jānāsi. „Aber liebster Junge, du verstehst die Tugend und die Weisheit des Buddha nicht.

Sace tvaṁ, tāta bhadramukha, tassa bhagavato sīlapaññāṇaṁ jāneyyāsi, na tvaṁ, tāta bhadramukha, taṁ bhagavantaṁ akkositabbaṁ paribhāsitabbaṁ maññeyyāsī”ti. Wenn du sie verstündest, käme es dir nie in den Sinn, ihn zu beschimpfen oder zu beleidigen.“

“Tena hi, bhoti, yadā samaṇo gotamo cañcalikappaṁ anuppatto hoti atha me āroceyyāsī”ti. „Nun, meine Dame, lass es mich wissen, wenn der Buddha nach Caṇḍalakappa kommt.“

“Evaṁ, bhadramukhā”ti kho dhanañjānī brāhmaṇī saṅgāravassa māṇavassa paccassosi. „Das werde ich, Liebster“, antwortete sie.

Atha kho bhagavā kosalesu anupubbena cārikaṁ caramāno yena cañcalikappaṁ tadavasari. Und schließlich kam der Buddha, als er Stück für Stück durch das Land der Kosaler wanderte, nach Caṇḍalakappa.

Tatra sudaṁ bhagavā cañcalikappe viharati todeyyānaṁ brāhmaṇānaṁ ambavane. Dort hielt er sich im Mangowäldchen des Brahmanen Todeyya auf.

Assosi kho dhanañjānī brāhmaṇī: “bhagavā kira cañcalikappaṁ anuppatto, cañcalikappe viharati todeyyānaṁ brāhmaṇānaṁ ambavane”ti. Dhanañjānī hörte von seiner Ankunft,

Atha kho dhanañjānī brāhmaṇī yena saṅgāravo māṇavo tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā saṅgāravaṁ māṇavaṁ etadavoca: ging zu Saṅgārava und teilte es ihm mit. Sie fügte hinzu:

“ayaṁ, tāta bhadramukha, so bhagavā cañcalikappaṁ anuppatto, cañcalikappe viharati todeyyānaṁ brāhmaṇānaṁ ambavane.

Yassadāni, tāta bhadramukha, kālaṁ maññasī”ti. „Bitte, liebster Junge, geh nach deinem Belieben.“

“Evaṁ, bho”ti kho saṅgāravo māṇavo dhanañjāniyā brāhmaṇiyā paṭissutvā yena bhagavā tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā bhagavatā saddhiṁ sammodi. „Ja, meine Dame“, antwortete Saṅgārava. Er ging zum Buddha und tauschte Willkommensgrüße mit ihm aus.

Sammodanīyaṁ kathaṁ sāraṇīyaṁ vītisāretvā ekamantaṁ nisīdi. Ekamantaṁ nisinno kho saṅgāravo māṇavo bhagavantaṁ etadavoca: Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten setzte er sich zur Seite hin und sagte zum Buddha:

“Santi kho, bho gotama, eke samaṇabrāhmaṇā diṭṭhadhammābhiññāvosānapāramippattā, ādibrahmacariyaṁ paṭijānanti. „Werter Gotama, es gibt manche Asketen und Brahmanen, die behaupten, sie hätten in diesem Leben die Grundlagen des geistlichen Lebens gemeistert, nachdem sie den Gipfelpunkt und die Vollkommenheit der Einsicht erreicht haben.

Tatra, bho gotama, ye te samaṇabrāhmaṇā diṭṭhadhammābhiññāvosānapāramippattā, ādibrahmacariyaṁ paṭijānanti, tesaṁ bhavaṁ gotamo katamo”ti? Welchen Standpunkt nimmt der werte Gotama in Bezug auf diese Asketen und Brahmanen ein?“

“Diṭṭhadhammābhiññāvosānapāramippattānaṁ, ādibrahmacariyaṁ paṭijānantānampi kho ahaṁ, bhāradvāja, vemattaṁ vadāmi. „Ich sage, es gibt eine Vielfalt unter denen, die behaupten, sie hätten in diesem Leben die Grundlagen des geistlichen Lebens gemeistert, nachdem sie den Gipfelpunkt und die Vollkommenheit der Einsicht erreicht haben.

Santi, bhāradvāja, eke samaṇabrāhmaṇā anussavikā. Es gibt manche Asketen und Brahmanen, die mündlich überliefern.

Te anussavena diṭṭhadhammābhiññāvosānapāramippattā, ādibrahmacariyaṁ paṭijānanti; Aufgrund mündlicher Überlieferung behaupten sie, sie hätten die Grundlagen des geistlichen Lebens gemeistert;

seyyathāpi brāhmaṇā tevijjā. wie etwa die Brahmanen, die in den drei Veden bewandert sind.

Santi pana, bhāradvāja, eke samaṇabrāhmaṇā kevalaṁ saddhāmattakena diṭṭhadhammābhiññāvosānapāramippattā, ādibrahmacariyaṁ paṭijānanti; Es gibt manche Asketen und Brahmanen, die aufgrund bloßen Vertrauens behaupten, sie hätten die Grundlagen des geistlichen Lebens gemeistert;

seyyathāpi takkī vīmaṁsī. wie etwa die, die sich auf Logik und Untersuchung verlassen.

Santi, bhāradvāja, eke samaṇabrāhmaṇā pubbe ananussutesu dhammesu sāmaṁyeva dhammaṁ abhiññāya diṭṭhadhammābhiññāvosānapāramippattā, ādibrahmacariyaṁ paṭijānanti. Es gibt manche Asketen und Brahmanen, die behaupten, sie hätten die Grundlagen des geistlichen Lebens gemeistert, nachdem sie selbst den Grundsatz in Bezug auf Lehren verstanden haben, die sie zuvor von niemand anderem gehört hatten;

Tatra, bhāradvāja, ye te samaṇabrāhmaṇā pubbe ananussutesu dhammesu sāmaṁyeva dhammaṁ abhiññāya diṭṭhadhammābhiññāvosānapāramippattā, ādibrahmacariyaṁ paṭijānanti, tesāhamasmi. zu diesen gehöre ich.

Tadamināpetaṁ, bhāradvāja, pariyāyena veditabbaṁ, yathā ye te samaṇabrāhmaṇā pubbe ananussutesu dhammesu sāmaṁyeva dhammaṁ abhiññāya diṭṭhadhammābhiññāvosānapāramippattā, ādibrahmacariyaṁ paṭijānanti, tesāhamasmi. Und hier ist eine Art, zu verstehen, dass ich einer von diesen bin:

Idha me, bhāradvāja, pubbeva sambodhā anabhisambuddhassa bodhisattasseva sato etadahosi: Vor meinem Erwachen, als ich noch nicht erwacht war, aber zum Erwachen entschlossen, dachte ich:

‘sambādho gharāvāso rajāpatho, abbhokāso pabbajjā. ‚Das Hausleben ist eng und schmutzig, aber wenn man fortgezogen ist, ist das Leben weit offen.

Nayidaṁ sukaraṁ agāraṁ ajjhāvasatā ekantaparipuṇṇaṁ ekantaparisuddhaṁ saṅkhalikhitaṁ brahmacariyaṁ carituṁ. Es ist nicht einfach, wenn man zu Hause lebt, das geistliche Leben ganz vollständig und rein zu führen wie eine blank gescheuerte Muschel.

Yannūnāhaṁ kesamassuṁ ohāretvā kāsāyāni vatthāni acchādetvā agārasmā anagāriyaṁ pabbajeyyan’ti. Warum rasiere ich mir nicht Haar und Bart, lege ockerfarbene Roben an und ziehe aus dem Haus fort ins hauslose Leben?‘

So kho ahaṁ, bhāradvāja, aparena samayena daharova samāno susukāḷakeso bhadrena yobbanena samannāgato paṭhamena vayasā akāmakānaṁ mātāpitūnaṁ assumukhānaṁ rudantānaṁ kesamassuṁ ohāretvā kāsāyāni vatthāni acchādetvā agārasmā anagāriyaṁ pabbajiṁ. Einige Zeit später, als ich noch makellos schwarzes Haar hatte, von Jugend gesegnet, in der Blüte des Lebens, und obwohl meine Mutter und mein Vater es anders wollten und mit tränenüberströmtem Gesicht weinten, rasierte ich mir Haar und Bart, legte ockerfarbene Roben an und zog aus dem Haus fort ins hauslose Leben.

So evaṁ pabbajito samāno kiṅkusalagavesī anuttaraṁ santivarapadaṁ pariyesamāno yena āḷāro kālāmo tenupasaṅkamiṁ; upasaṅkamitvā āḷāraṁ kālāmaṁ etadavocaṁ: Nachdem ich fortgezogen war, machte ich mich auf, zu entdecken, was tauglich ist, und suchte nach dem unübertrefflichen Zustand erhabenen Friedens. Ich begab mich zu Āḷāra Kālāma und sagte zu ihm:

‘icchāmahaṁ, āvuso kālāma, imasmiṁ dhammavinaye brahmacariyaṁ caritun’ti. ‚Geehrter Kālāma, ich wünsche, in dieser Lehre und Schulung das geistliche Leben zu führen.‘

Evaṁ vutte, bhāradvāja, āḷāro kālāmo maṁ etadavoca: Āḷāra Kālāma erwiderte:

‘viharatāyasmā. ‚Bleibe, Ehrwürdiger.

Tādiso ayaṁ dhammo yattha viññū puriso nacirasseva sakaṁ ācariyakaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja vihareyyā’ti. Diese Lehre ist so, dass ein vernünftiger Mensch bald seine eigene Tradition durch eigene Einsicht verwirklichen und mit dieser Errungenschaft leben kann.‘

So kho ahaṁ, bhāradvāja, nacirasseva khippameva taṁ dhammaṁ pariyāpuṇiṁ. Ich prägte mir diese Lehre rasch ein.

So kho ahaṁ, bhāradvāja, tāvatakeneva oṭṭhapahatamattena lapitalāpanamattena ‘ñāṇavādañca vadāmi, theravādañca jānāmi, passāmī’ti ca paṭijānāmi, ahañceva aññe ca. So weit das Nachsprechen und mündliche Wiederholen reichte, sprach ich die Doktrin des Erkennens, die altehrwürdige Doktrin. Ich behauptete, zu erkennen und zu sehen, und auch andere taten das.

Tassa mayhaṁ, bhāradvāja, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘na kho āḷāro kālāmo imaṁ dhammaṁ kevalaṁ saddhāmattakena sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharāmīti pavedeti; ‚Es ist nicht nur aufgrund bloßen Vertrauens, dass Āḷāra Kālāma erklärt: „Ich verwirkliche diese Lehre durch eigene Einsicht und lebe mit dieser Errungenschaft.“

addhā āḷāro kālāmo imaṁ dhammaṁ jānaṁ passaṁ viharatī’ti. Sicher meditiert er, indem er diese Lehre erkennt und sieht.‘

Atha khvāhaṁ, bhāradvāja, yena āḷāro kālāmo tenupasaṅkamiṁ; upasaṅkamitvā āḷāraṁ kālāmaṁ etadavocaṁ: Da begab ich mich zu Āḷāra Kālāma und sagte zu ihm:

‘kittāvatā no, āvuso kālāma, imaṁ dhammaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharāmīti pavedesī’ti? ‚Geehrter Kālāma, inwieweit erklärst du, diese Lehre durch eigene Einsicht verwirklicht zu haben und mit dieser Errungenschaft zu leben?‘

Evaṁ vutte, bhāradvāja, āḷāro kālāmo ākiñcaññāyatanaṁ pavedesi. Daraufhin erklärte er die Dimension des Nichts.

Tassa mayhaṁ, bhāradvāja, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘na kho āḷārasseva kālāmassa atthi saddhā, mayhampatthi saddhā; ‚Es ist nicht nur Āḷāra Kālāma, der Vertrauen besitzt,

na kho āḷārasseva kālāmassa atthi vīriyaṁ …pe… der Energie,

sati … Achtsamkeit,

samādhi … Versenkung

paññā, mayhampatthi paññā. und Weisheit besitzt; auch ich besitze diese Dinge.

Yannūnāhaṁ yaṁ dhammaṁ āḷāro kālāmo sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharāmīti pavedeti tassa dhammassa sacchikiriyāya padaheyyan’ti. Warum setze ich mich nicht ein, um die gleiche Lehre zu verwirklichen, von der Āḷāra Kālāma erklärt, er habe sie durch eigene Einsicht verwirklicht?‘

So kho ahaṁ, bhāradvāja, nacirasseva khippameva taṁ dhammaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja vihāsiṁ. Ich verwirklichte rasch durch eigene Einsicht die Lehre und lebte mit dieser Errungenschaft.

Atha khvāhaṁ, bhāradvāja, yena āḷāro kālāmo tenupasaṅkamiṁ; upasaṅkamitvā āḷāraṁ kālāmaṁ etadavocaṁ: Da begab ich mich zu Āḷāra Kālāma und sagte zu ihm:

‘ettāvatā no, āvuso kālāma, imaṁ dhammaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja pavedesī’ti? ‚Geehrter Kālāma, ist es insoweit, dass du diese Lehre durch eigene Einsicht verwirklicht hast und erklärst, sie errungen zu haben?‘

‘Ettāvatā kho ahaṁ, āvuso, imaṁ dhammaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja pavedemī’ti. ‚So ist es, Geehrter.‘

‘Ahampi kho, āvuso, ettāvatā imaṁ dhammaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharāmī’ti. ‚Auch ich, Geehrter, habe insoweit diese Lehre durch eigene Einsicht verwirklicht und lebe mit dieser Errungenschaft.‘

‘Lābhā no, āvuso, suladdhaṁ no, āvuso, ‚Wir haben Glück, Geehrter, so großes Glück,

ye mayaṁ āyasmantaṁ tādisaṁ sabrahmacāriṁ passāma. einen Ehrwürdigen wie dich als einen unserer geistlichen Gefährten zu sehen!

Iti yāhaṁ dhammaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja pavedemi taṁ tvaṁ dhammaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharasi; Die Lehre, die ich durch eigene Einsicht verwirklicht habe und von der ich erkläre, sie errungen zu haben, hast du also durch eigene Einsicht verwirklicht und lebst mit dieser Errungenschaft.

yaṁ tvaṁ dhammaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharasi tamahaṁ dhammaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja pavedemi. Die Lehre, die du durch eigene Einsicht verwirklicht hast und mit deren Errungenschaft du lebst, habe ich durch eigene Einsicht verwirklicht und erkläre, sie errungen zu haben.

Iti yāhaṁ dhammaṁ jānāmi taṁ tvaṁ dhammaṁ jānāsi, yaṁ tvaṁ dhammaṁ jānāsi tamahaṁ dhammaṁ jānāmi. Die Lehre, die ich erkenne, erkennst also du, und die Lehre, die du erkennst, erkenne ich.

Iti yādiso ahaṁ tādiso tuvaṁ, yādiso tuvaṁ tādiso ahaṁ. Ich bin wie du und du bist wie ich.

Ehi dāni, āvuso, ubhova santā imaṁ gaṇaṁ pariharāmā’ti. Komm nun, Geehrter! Wir sollten beide gemeinsam diese Gemeinschaft anleiten.‘

Iti kho, bhāradvāja, āḷāro kālāmo ācariyo me samāno attano antevāsiṁ maṁ samānaṁ attanā samasamaṁ ṭhapesi, uḷārāya ca maṁ pūjāya pūjesi. Und so setzte mein Lehrmeister Āḷāra Kālāma mich, seinen Zögling, auf die gleiche Stufe mit sich selbst und ehrte mich mit großem Lob.

Tassa mayhaṁ, bhāradvāja, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘nāyaṁ dhammo nibbidāya na virāgāya na nirodhāya na upasamāya na abhiññāya na sambodhāya na nibbānāya saṁvattati, yāvadeva ākiñcaññāyatanūpapattiyā’ti. ‚Diese Lehre führt nicht zu Ernüchterung, Schwinden der Leidenschaft, Aufhören, Frieden, Einsicht, Erwachen und Erlöschen. Sie führt nur bis zur Wiedergeburt in der Dimension des Nichts.‘

So kho ahaṁ, bhāradvāja, taṁ dhammaṁ analaṅkaritvā tasmā dhammā nibbijja apakkamiṁ. Als ich erkannte, dass diese Lehre unangemessen war, ging ich enttäuscht weg.

So kho ahaṁ, bhāradvāja, kiṅkusalagavesī anuttaraṁ santivarapadaṁ pariyesamāno yena udako rāmaputto tenupasaṅkamiṁ; upasaṅkamitvā udakaṁ rāmaputtaṁ etadavocaṁ: Ich machte mich auf, zu entdecken, was tauglich ist, und suchte nach dem unübertrefflichen Zustand erhabenen Friedens. Ich begab mich zu Uddaka dem Sohn Rāmas und sagte zu ihm:

‘icchāmahaṁ, āvuso, imasmiṁ dhammavinaye brahmacariyaṁ caritun’ti. ‚Geehrter, ich wünsche, in dieser Lehre und Schulung das geistliche Leben zu führen.‘

Evaṁ vutte, bhāradvāja, udako rāmaputto maṁ etadavoca: Uddaka erwiderte:

‘viharatāyasmā. ‚Bleibe, Ehrwürdiger.

Tādiso ayaṁ dhammo yattha viññū puriso nacirasseva sakaṁ ācariyakaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja vihareyyā’ti. Diese Lehre ist so, dass ein vernünftiger Mensch bald seine eigene Tradition durch eigene Einsicht verwirklichen und mit dieser Errungenschaft leben kann.‘

So kho ahaṁ, bhāradvāja, nacirasseva khippameva taṁ dhammaṁ pariyāpuṇiṁ. Ich prägte mir diese Lehre rasch ein.

So kho ahaṁ, bhāradvāja, tāvatakeneva oṭṭhapahatamattena lapitalāpanamattena ‘ñāṇavādañca vadāmi, theravādañca jānāmi, passāmī’ti ca paṭijānāmi, ahañceva aññe ca. So weit das Nachsprechen und mündliche Wiederholen reichte, sprach ich die Doktrin des Erkennens, die altehrwürdige Doktrin. Ich behauptete, zu erkennen und zu sehen, und auch andere taten das.

Tassa mayhaṁ, bhāradvāja, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘na kho rāmo imaṁ dhammaṁ kevalaṁ saddhāmattakena sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharāmīti pavedesi; ‚Es ist nicht nur aufgrund bloßen Vertrauens, dass Rāma erklärte: „Ich verwirkliche diese Lehre durch eigene Einsicht und lebe mit dieser Errungenschaft.“

addhā rāmo imaṁ dhammaṁ jānaṁ passaṁ vihāsī’ti. Sicher meditierte er, indem er diese Lehre erkannte und sah.‘

Atha khvāhaṁ, bhāradvāja, yena udako rāmaputto tenupasaṅkamiṁ; upasaṅkamitvā udakaṁ rāmaputtaṁ etadavocaṁ: Da begab ich mich zu Uddaka dem Sohn Rāmas und sagte zu ihm:

‘kittāvatā no, āvuso, rāmo imaṁ dhammaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharāmīti pavedesī’ti? ‚Geehrter, inwieweit erklärte Rāma, diese Lehre durch eigene Einsicht verwirklicht zu haben und mit dieser Errungenschaft zu leben?‘

Evaṁ vutte, bhāradvāja, udako rāmaputto nevasaññānāsaññāyatanaṁ pavedesi. Daraufhin erklärte Uddaka die Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat.

Tassa mayhaṁ, bhāradvāja, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘na kho rāmasseva ahosi saddhā, mayhampatthi saddhā; ‚Es ist nicht nur Rāma, der Vertrauen besaß,

na kho rāmasseva ahosi vīriyaṁ …pe… der Energie,

sati … Achtsamkeit,

samādhi … Versenkung

paññā, mayhampatthi paññā. und Weisheit besaß; auch ich besitze diese Dinge.

Yannūnāhaṁ yaṁ dhammaṁ rāmo sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharāmīti pavedesi tassa dhammassa sacchikiriyāya padaheyyan’ti. Warum setze ich mich nicht ein, um die gleiche Lehre zu verwirklichen, von der Rāma erklärte, er habe sie durch eigene Einsicht verwirklicht?‘

So kho ahaṁ, bhāradvāja, nacirasseva khippameva taṁ dhammaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja vihāsiṁ. Ich verwirklichte rasch durch eigene Einsicht die Lehre und lebte mit dieser Errungenschaft.

Atha khvāhaṁ, bhāradvāja, yena udako rāmaputto tenupasaṅkamiṁ; upasaṅkamitvā udakaṁ rāmaputtaṁ etadavocaṁ: Da begab ich mich zu Uddaka dem Sohn Rāmas und sagte zu ihm:

‘ettāvatā no, āvuso, rāmo imaṁ dhammaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja pavedesī’ti? ‚Geehrter, ist es insoweit, dass Rāma diese Lehre durch eigene Einsicht verwirklichte und erklärte, sie errungen zu haben?‘

‘Ettāvatā kho, āvuso, rāmo imaṁ dhammaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja pavedesī’ti. ‚So ist es, Geehrter.‘

‘Ahampi kho, āvuso, ettāvatā imaṁ dhammaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharāmī’ti. ‚Auch ich, Geehrter, habe insoweit diese Lehre durch eigene Einsicht verwirklicht und lebe mit dieser Errungenschaft.‘

‘Lābhā no, āvuso, suladdhaṁ no, āvuso, ‚Wir haben Glück, Geehrter, so großes Glück,

ye mayaṁ āyasmantaṁ tādisaṁ sabrahmacāriṁ passāma. einen Ehrwürdigen wie dich als einen unserer geistlichen Gefährten zu sehen!

Iti yaṁ dhammaṁ rāmo sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja pavedesi taṁ tvaṁ dhammaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharasi; Die Lehre, die Rāma durch eigene Einsicht verwirklicht hatte und von der er erklärte, sie errungen zu haben, hast du also durch eigene Einsicht verwirklicht und lebst mit dieser Errungenschaft.

yaṁ tvaṁ dhammaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharasi taṁ dhammaṁ rāmo sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja pavedesi. Die Lehre, die du durch eigene Einsicht verwirklicht hast und mit deren Errungenschaft du lebst, hatte Rāma durch eigene Einsicht verwirklicht und erklärte, sie errungen zu haben.

Iti yaṁ dhammaṁ rāmo abhiññāsi taṁ tvaṁ dhammaṁ jānāsi, yaṁ tvaṁ dhammaṁ jānāsi taṁ dhammaṁ rāmo abhiññāsi. Die Lehre, die Rāma unmittelbar erkannte, erkennst also du, und die Lehre, die du erkennst, erkannte Rāma unmittelbar.

Iti yādiso rāmo ahosi tādiso tuvaṁ, yādiso tuvaṁ tādiso rāmo ahosi. Rāma war wie du und du bist wie Rāma.

Ehi dāni, āvuso, tuvaṁ imaṁ gaṇaṁ pariharā’ti. Komm nun, Geehrter! Du sollst diese Gemeinschaft anleiten.‘

Iti kho, bhāradvāja, udako rāmaputto sabrahmacārī me samāno ācariyaṭṭhāne maṁ ṭhapesi, uḷārāya ca maṁ pūjāya pūjesi. Und so setzte mein geistlicher Gefährte Uddaka der Sohn Rāmas mich auf die Stufe eines Lehrmeisters und ehrte mich mit großem Lob.

Tassa mayhaṁ, bhāradvāja, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘nāyaṁ dhammo nibbidāya na virāgāya na nirodhāya na upasamāya na abhiññāya na sambodhāya na nibbānāya saṁvattati, yāvadeva nevasaññānāsaññāyatanūpapattiyā’ti. ‚Diese Lehre führt nicht zu Ernüchterung, Schwinden der Leidenschaft, Aufhören, Frieden, Einsicht, Erwachen und Erlöschen. Sie führt nur bis zur Wiedergeburt in der Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat.‘

So kho ahaṁ, bhāradvāja, taṁ dhammaṁ analaṅkaritvā tasmā dhammā nibbijja apakkamiṁ. Als ich erkannte, dass diese Lehre unangemessen war, ging ich enttäuscht weg.

So kho ahaṁ, bhāradvāja, kiṅkusalagavesī anuttaraṁ santivarapadaṁ pariyesamāno magadhesu anupubbena cārikaṁ caramāno yena uruvelā senānigamo tadavasariṁ. Ich machte mich auf, zu entdecken, was tauglich ist, und suchte nach dem unübertrefflichen Zustand erhabenen Friedens. Ich wanderte Stück für Stück durch das Land der Magadher, bis ich zum Marktflecken Senā in Uruvelā kam.

Tatthaddasaṁ ramaṇīyaṁ bhūmibhāgaṁ, pāsādikañca vanasaṇḍaṁ, nadiñca sandantiṁ setakaṁ supatitthaṁ ramaṇīyaṁ, samantā ca gocaragāmaṁ. Da sah ich einen entzückenden Park, ein reizendes Wäldchen mit einem strömenden Fluss, der sauber und entzückend war, mit sanft abfallenden Ufern. Und in der Nähe war ein Dorf für den Almosengang.

Tassa mayhaṁ, bhāradvāja, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘ramaṇīyo vata bho bhūmibhāgo, pāsādiko ca vanasaṇḍo, nadī ca sandati setakā supatitthā ramaṇīyā, samantā ca gocaragāmo. ‚Dieser Park ist wirklich entzückend, ein anmutiges Wäldchen mit einem strömenden Fluss, der sauber und entzückend ist, mit sanft abfallenden Ufern. Und in der Nähe ist ein Dorf für den Almosengang.

Alaṁ vatidaṁ kulaputtassa padhānatthikassa padhānāyā’ti. Das ist sicher gut genug zum Streben für einen ehrbaren Menschen, der streben will.‘

So kho ahaṁ, bhāradvāja, tattheva nisīdiṁ: So setzte ich mich eben dort hin und dachte:

‘alamidaṁ padhānāyā’ti. ‚Das ist gut genug zum Streben.‘

Apissu maṁ, bhāradvāja, tisso upamā paṭibhaṁsu anacchariyā pubbe assutapubbā. Und dann fielen mir diese drei Gleichnisse ein, die mir weder aus übernatürlicher Quelle eingegeben wurden, noch hatte ich sie zuvor gehört:

Seyyathāpi, bhāradvāja, allaṁ kaṭṭhaṁ sasnehaṁ udake nikkhittaṁ. Wie ein grünes, saftiges Stück Holz, das im Wasser läge,

Atha puriso āgaccheyya uttarāraṇiṁ ādāya: und ein Mensch käme mit einer Spindel,

‘aggiṁ abhinibbattessāmi, tejo pātukarissāmī’ti. um ein Feuer zu entzünden und Hitze zu erzeugen.

Taṁ kiṁ maññasi, bhāradvāja, Was denkst du, Bhāradvāja?

api nu so puriso amuṁ allaṁ kaṭṭhaṁ sasnehaṁ udake nikkhittaṁ uttarāraṇiṁ ādāya abhimanthento aggiṁ abhinibbatteyya, tejo pātukareyyā”ti? Könnte er, indem er diese Spindel in das grüne, saftige Stück Holz bohren würde, das im Wasser läge, ein Feuer entzünden und Hitze erzeugen?“

“No hidaṁ, bho gotama. „Nein, werter Gotama.

Taṁ kissa hetu? Warum ist das so?

Aduñhi, bho gotama, allaṁ kaṭṭhaṁ sasnehaṁ, tañca pana udake nikkhittaṁ; Weil es ein grünes, saftiges Stück Holz ist, und es liegt im Wasser.

yāvadeva ca pana so puriso kilamathassa vighātassa bhāgī assā”ti. Dieser Mensch würde nur erschöpft und entmutigt werden.“

“Evameva kho, bhāradvāja, ye hi keci samaṇā vā brāhmaṇā vā kāyena ceva cittena ca kāmehi avūpakaṭṭhā viharanti, yo ca nesaṁ kāmesu kāmacchando kāmasneho kāmamucchā kāmapipāsā kāmapariḷāho so ca ajjhattaṁ na suppahīno hoti na suppaṭippassaddho, opakkamikā cepi te bhonto samaṇabrāhmaṇā dukkhā tibbā kharā kaṭukā vedanā vedayanti, abhabbāva te ñāṇāya dassanāya anuttarāya sambodhāya. No cepi te bhonto samaṇabrāhmaṇā opakkamikā dukkhā tibbā kharā kaṭukā vedanā vedayanti abhabbāva te ñāṇāya dassanāya anuttarāya sambodhāya. „Ebenso gibt es Asketen und Brahmanen, die mit dem Körper und dem Geist nicht von Sinnenfreuden abgesondert leben. Sie haben Sehnen, Gewogenheit, Betörung, Durst und Leidenschaft in Bezug auf Sinnenfreuden innerlich nicht aufgegeben und gestillt. Ob sie nun aufgrund von Überanstrengung schmerzhafte, scharfe, heftige, brennende Gefühle fühlen oder nicht, sie sind zum Erkennen und Sehen, zum höchsten Erwachen nicht in der Lage.

Ayaṁ kho maṁ, bhāradvāja, paṭhamā upamā paṭibhāsi anacchariyā pubbe assutapubbā. Das war das erste Gleichnis, das mir einfiel.

Aparāpi kho maṁ, bhāradvāja, dutiyā upamā paṭibhāsi anacchariyā pubbe assutapubbā. Dann fiel mir ein zweites Gleichnis ein:

Seyyathāpi, bhāradvāja, allaṁ kaṭṭhaṁ sasnehaṁ ārakā udakā thale nikkhittaṁ. Wie ein grünes, saftiges Stück Holz, das auf dem Trockenen läge, weit weg vom Wasser,

Atha puriso āgaccheyya uttarāraṇiṁ ādāya: und ein Mensch käme mit einer Spindel,

‘aggiṁ abhinibbattessāmi, tejo pātukarissāmī’ti. um ein Feuer zu entzünden und Hitze zu erzeugen.

Taṁ kiṁ maññasi, bhāradvāja, Was denkst du, Bhāradvāja?

api nu so puriso amuṁ allaṁ kaṭṭhaṁ sasnehaṁ ārakā udakā thale nikkhittaṁ uttarāraṇiṁ ādāya abhimanthento aggiṁ abhinibbatteyya tejo pātukareyyā”ti? Könnte er, indem er diese Spindel in das grüne, saftige Stück Holz bohren würde, das auf dem Trockenen läge, weit weg vom Wasser, ein Feuer entzünden und Hitze erzeugen?“

“No hidaṁ, bho gotama. „Nein, werter Gotama.

Taṁ kissa hetu? Warum ist das so?

Aduñhi, bho gotama, allaṁ kaṭṭhaṁ sasnehaṁ, kiñcāpi ārakā udakā thale nikkhittaṁ; Weil es immer noch ein grünes, saftiges Stück Holz ist, auch wenn es auf dem Trockenen liegt, weit weg vom Wasser. Dieser Mensch würde nur erschöpft und entmutigt werden.“

yāvadeva ca pana so puriso kilamathassa vighātassa bhāgī assā”ti. “Evameva kho, bhāradvāja, ye hi keci samaṇā vā brāhmaṇā vā kāyena ceva cittena ca kāmehi vūpakaṭṭhā viharanti, yo ca nesaṁ kāmesu kāmacchando kāmasneho kāmamucchā kāmapipāsā kāmapariḷāho so ca ajjhattaṁ na suppahīno hoti na suppaṭippassaddho, opakkamikā cepi te bhonto samaṇabrāhmaṇā dukkhā tibbā kharā kaṭukā vedanā vedayanti, abhabbāva te ñāṇāya dassanāya anuttarāya sambodhāya. No cepi te bhonto samaṇabrāhmaṇā opakkamikā dukkhā tibbā kharā kaṭukā vedanā vedayanti, abhabbāva te ñāṇāya dassanāya anuttarāya sambodhāya. „Ebenso gibt es Asketen und Brahmanen, die mit dem Körper und dem Geist von Sinnenfreuden abgesondert leben. Aber sie haben Sehnen, Gewogenheit, Betörung, Durst und Leidenschaft in Bezug auf Sinnenfreuden innerlich nicht aufgegeben und gestillt. Ob sie nun aufgrund von Überanstrengung schmerzhafte, scharfe, heftige, brennende Gefühle fühlen oder nicht, sie sind zum Erkennen und Sehen, zum höchsten Erwachen nicht in der Lage.

Ayaṁ kho maṁ, bhāradvāja, dutiyā upamā paṭibhāsi anacchariyā pubbe assutapubbā. Das war das zweite Gleichnis, das mir einfiel.

Aparāpi kho maṁ, bhāradvāja, tatiyā upamā paṭibhāsi anacchariyā pubbe assutapubbā. Dann fiel mir ein drittes Gleichnis ein:

Seyyathāpi, bhāradvāja, sukkhaṁ kaṭṭhaṁ koḷāpaṁ ārakā udakā thale nikkhittaṁ. Wie ein ausgetrocknetes, verdorrtes Stück Holz, das auf dem Trockenen läge, weit weg vom Wasser,

Atha puriso āgaccheyya uttarāraṇiṁ ādāya: und ein Mensch käme mit einer Spindel,

‘aggiṁ abhinibbattessāmi, tejo pātukarissāmī’ti. um ein Feuer zu entzünden und Hitze zu erzeugen.

Taṁ kiṁ maññasi, bhāradvāja, Was denkst du, Bhāradvāja?

api nu so puriso amuṁ sukkhaṁ kaṭṭhaṁ koḷāpaṁ ārakā udakā thale nikkhittaṁ uttarāraṇiṁ ādāya abhimanthento aggiṁ abhinibbatteyya, tejo pātukareyyā”ti? Könnte er, indem er diese Spindel in das ausgetrocknete, verdorrte Stück Holz bohren würde, das auf dem Trockenen läge, weit weg vom Wasser, ein Feuer entzünden und Hitze erzeugen?“

“Evaṁ, bho gotama. „Ja, werter Gotama.

Taṁ kissa hetu? Warum ist das so?

Aduñhi, bho gotama, sukkhaṁ kaṭṭhaṁ koḷāpaṁ, tañca pana ārakā udakā thale nikkhittan”ti. Weil es ein ausgetrocknetes, verdorrtes Stück Holz ist, und es liegt auf dem Trockenen, weit weg vom Wasser.“

“Evameva kho, bhāradvāja, ye hi keci samaṇā vā brāhmaṇā vā kāyena ceva cittena ca kāmehi vūpakaṭṭhā viharanti, yo ca nesaṁ kāmesu kāmacchando kāmasneho kāmamucchā kāmapipāsā kāmapariḷāho so ca ajjhattaṁ suppahīno hoti suppaṭippassaddho, opakkamikā cepi te bhonto samaṇabrāhmaṇā dukkhā tibbā kharā kaṭukā vedanā vedayanti, bhabbāva te ñāṇāya dassanāya anuttarāya sambodhāya. No cepi te bhonto samaṇabrāhmaṇā opakkamikā dukkhā tibbā kharā kaṭukā vedanā vedayanti, bhabbāva te ñāṇāya dassanāya anuttarāya sambodhāya. „Ebenso gibt es Asketen und Brahmanen, die mit dem Körper und dem Geist von Sinnenfreuden abgesondert leben. Und sie haben Sehnen, Zuneigung, Betörung und Leidenschaft in Bezug auf Sinnenfreuden innerlich aufgegeben und gestillt. Ob sie nun aufgrund von Überanstrengung schmerzhafte, scharfe, heftige, brennende Gefühle fühlen oder nicht, sie sind zum Erkennen und Sehen, zum höchsten Erwachen in der Lage.

Ayaṁ kho maṁ, bhāradvāja, tatiyā upamā paṭibhāsi anacchariyā pubbe assutapubbā. Das war das dritte Gleichnis, das mir einfiel.

Imā kho maṁ, bhāradvāja, tisso upamā paṭibhaṁsu anacchariyā pubbe assutapubbā. Das sind die drei Gleichnisse, die mir einfielen, die mir weder aus übernatürlicher Quelle eingegeben wurden, noch hatte ich sie zuvor gehört.

Tassa mayhaṁ, bhāradvāja, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘yannūnāhaṁ dantebhidantamādhāya, jivhāya tāluṁ āhacca, cetasā cittaṁ abhiniggaṇheyyaṁ abhinippīḷeyyaṁ abhisantāpeyyan’ti. ‚Warum quetsche und drücke ich nicht mit zusammengebissenen Zähnen und gegen den Gaumen gepresster Zunge den Geist mit dem Geist und quäle ihn nieder?‘

So kho ahaṁ, bhāradvāja, dantebhidantamādhāya, jivhāya tāluṁ āhacca, cetasā cittaṁ abhiniggaṇhāmi abhinippīḷemi abhisantāpemi. Und ich quetschte und drückte mit zusammengebissenen Zähnen und gegen den Gaumen gepresster Zunge den Geist mit dem Geist und quälte ihn nieder,

Tassa mayhaṁ, bhāradvāja, dantebhidantamādhāya, jivhāya tāluṁ āhacca, cetasā cittaṁ abhiniggaṇhato abhinippīḷayato abhisantāpayato kacchehi sedā muccanti. bis mir der Schweiß aus den Achselhöhlen rann.

Seyyathāpi, bhāradvāja, balavā puriso dubbalataraṁ purisaṁ sīse vā gahetvā khandhe vā gahetvā abhiniggaṇheyya abhinippīḷeyya abhisantāpeyya; Wie wenn ein kräftiger Mann einen schwächeren an Kopf, Hals oder Schulter packen und ihn quetschen, drücken und niederquälen würde:

evameva kho me, bhāradvāja, dantebhidantamādhāya, jivhāya tāluṁ āhacca, cetasā cittaṁ abhiniggaṇhato abhinippīḷayato abhisantāpayato kacchehi sedā muccanti. Ebenso quetschte und drückte ich mit zusammengebissenen Zähnen und gegen den Gaumen gepresster Zunge den Geist mit dem Geist und quälte ihn nieder, bis mir der Schweiß aus den Achselhöhlen rann.

Āraddhaṁ kho pana me, bhāradvāja, vīriyaṁ hoti asallīnaṁ, upaṭṭhitā sati asammuṭṭhā; sāraddho ca pana me kāyo hoti appaṭippassaddho, teneva dukkhappadhānena padhānābhitunnassa sato. Meine Energie war aufgerüttelt und unermüdlich, die Achtsamkeit fest verankert und klar, doch mein Körper war erregt, nicht still, weil ich dieses schmerzhafte Bemühen zu weit getrieben hatte.

Tassa mayhaṁ, bhāradvāja, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘yannūnāhaṁ appāṇakaṁyeva jhānaṁ jhāyeyyan’ti. ‚Warum übe ich nicht die Vertiefung ohne Atem?‘

So kho ahaṁ, bhāradvāja, mukhato ca nāsato ca assāsapassāse uparundhiṁ. Und ich unterband die Atmung durch Mund und Nase.

Tassa mayhaṁ, bhāradvāja, mukhato ca nāsato ca assāsapassāsesu uparuddhesu kaṇṇasotehi vātānaṁ nikkhamantānaṁ adhimatto saddo hoti. Doch dann kamen Winde aus meinen Ohren, die einen lauten Lärm machten

Seyyathāpi nāma kammāragaggariyā dhamamānāya adhimatto saddo hoti; wie das Fauchen eines Schmiedeblasebalgs.

evameva kho me, bhāradvāja, mukhato ca nāsato ca assāsapassāsesu uparuddhesu kaṇṇasotehi vātānaṁ nikkhamantānaṁ adhimatto saddo hoti.

Āraddhaṁ kho pana me, bhāradvāja, vīriyaṁ hoti asallīnaṁ, upaṭṭhitā sati asammuṭṭhā; sāraddho ca pana me kāyo hoti appaṭippassaddho, teneva dukkhappadhānena padhānābhitunnassa sato. Meine Energie war aufgerüttelt und unermüdlich, die Achtsamkeit fest verankert und klar, doch mein Körper war erregt, nicht still, weil ich dieses schmerzhafte Bemühen zu weit getrieben hatte.

Tassa mayhaṁ, bhāradvāja, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘yannūnāhaṁ appāṇakaṁyeva jhānaṁ jhāyeyyan’ti. ‚Warum übe ich nicht weiter die Vertiefung ohne Atem?‘

So kho ahaṁ, bhāradvāja, mukhato ca nāsato ca kaṇṇato ca assāsapassāse uparundhiṁ. Und ich unterband die Atmung durch Mund und Nase und Ohren.

Tassa mayhaṁ, bhāradvāja, mukhato ca nāsato ca kaṇṇato ca assāsapassāsesu uparuddhesu adhimattā vātā muddhani ūhananti. Doch dann zermarterten heftige Winde meinen Kopf,

Seyyathāpi, bhāradvāja, balavā puriso, tiṇhena sikharena muddhani abhimattheyya; als würde ein starker Mann eine scharfe Spitze in meinen Kopf bohren.

evameva kho me, bhāradvāja, mukhato ca nāsato ca kaṇṇato ca assāsapassāsesu uparuddhesu adhimattā vātā muddhani ūhananti.

Āraddhaṁ kho pana me, bhāradvāja, vīriyaṁ hoti asallīnaṁ, upaṭṭhitā sati asammuṭṭhā; sāraddho ca pana me kāyo hoti appaṭippassaddho, teneva dukkhappadhānena padhānābhitunnassa sato. Meine Energie war aufgerüttelt und unermüdlich, die Achtsamkeit fest verankert und klar, doch mein Körper war erregt, nicht still, weil ich dieses schmerzhafte Bemühen zu weit getrieben hatte.

Tassa mayhaṁ, bhāradvāja, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘yannūnāhaṁ appāṇakaṁyeva jhānaṁ jhāyeyyan’ti. ‚Warum übe ich nicht weiter die Vertiefung ohne Atem?‘

So kho ahaṁ, bhāradvāja, mukhato ca nāsato ca kaṇṇato ca assāsapassāse uparundhiṁ. Und ich unterband die Atmung durch Mund und Nase und Ohren.

Tassa mayhaṁ, bhāradvāja, mukhato ca nāsato ca kaṇṇato ca assāsapassāsesu uparuddhesu adhimattā sīse sīsavedanā honti. Doch dann bekam ich heftige Kopfschmerzen,

Seyyathāpi, bhāradvāja, balavā puriso daḷhena varattakkhaṇḍena sīse sīsaveṭhaṁ dadeyya; als würde ein kräftiger Mann mir einen festen Lederriemen um den Kopf strammziehen.

evameva kho, bhāradvāja, mukhato ca nāsato ca kaṇṇato ca assāsapassāsesu uparuddhesu adhimattā sīse sīsavedanā honti.

Āraddhaṁ kho pana me, bhāradvāja, vīriyaṁ hoti asallīnaṁ, upaṭṭhitā sati asammuṭṭhā; sāraddho ca pana me kāyo hoti appaṭippassaddho, teneva dukkhappadhānena padhānābhitunnassa sato. Meine Energie war aufgerüttelt und unermüdlich, die Achtsamkeit fest verankert und klar, doch mein Körper war erregt, nicht still, weil ich dieses schmerzhafte Bemühen zu weit getrieben hatte.

Tassa mayhaṁ, bhāradvāja, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘yannūnāhaṁ appāṇakaṁyeva jhānaṁ jhāyeyyan’ti. ‚Warum übe ich nicht weiter die Vertiefung ohne Atem?‘

So kho ahaṁ, bhāradvāja, mukhato ca nāsato ca kaṇṇato ca assāsapassāse uparundhiṁ. Und ich unterband die Atmung durch Mund und Nase und Ohren.

Tassa mayhaṁ, bhāradvāja, mukhato ca nāsato ca kaṇṇato ca assāsapassāsesu uparuddhesu adhimattā vātā kucchiṁ parikantanti. Doch dann schnitten mir heftige Winde in den Bauch,

Seyyathāpi, bhāradvāja, dakkho goghātako vā goghātakantevāsī vā tiṇhena govikantanena kucchiṁ parikanteyya; als würde ein geschickter Metzger oder Metzgerlehrling mit einem scharfen Fleischermesser meinen Bauch aufschlitzen.

evameva kho me, bhāradvāja, mukhato ca nāsato ca kaṇṇato ca assāsapassāsesu uparuddhesu adhimattā vātā kucchiṁ parikantanti.

Āraddhaṁ kho pana me, bhāradvāja, vīriyaṁ hoti asallīnaṁ upaṭṭhitā sati asammuṭṭhā; sāraddho ca pana me kāyo hoti appaṭippassaddho, teneva dukkhappadhānena padhānābhitunnassa sato. Meine Energie war aufgerüttelt und unermüdlich, die Achtsamkeit fest verankert und klar, doch mein Körper war erregt, nicht still, weil ich dieses schmerzhafte Bemühen zu weit getrieben hatte.

Tassa mayhaṁ, bhāradvāja, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘yannūnāhaṁ appāṇakaṁyeva jhānaṁ jhāyeyyan’ti. ‚Warum übe ich nicht weiter die Vertiefung ohne Atem?‘

So kho ahaṁ, bhāradvāja, mukhato ca nāsato ca kaṇṇato ca assāsapassāse uparundhiṁ. Und ich unterband die Atmung durch Mund und Nase und Ohren.

Tassa mayhaṁ, bhāradvāja, mukhato ca nāsato ca kaṇṇato ca assāsapassāsesu uparuddhesu adhimatto kāyasmiṁ ḍāho hoti. Doch dann war da ein heftiges Brennen in meinem Körper,

Seyyathāpi, bhāradvāja, dve balavanto purisā dubbalataraṁ purisaṁ nānābāhāsu gahetvā aṅgārakāsuyā santāpeyyuṁ samparitāpeyyuṁ; als würden zwei kräftige Männer einen schwächeren Mann an den Armen packen, um ihn über einer Grube mit glühenden Kohlen zu verbrennen und zu schmoren.

evameva kho me, bhāradvāja, mukhato ca nāsato ca kaṇṇato ca assāsapassāsesu uparuddhesu adhimatto kāyasmiṁ ḍāho hoti.

Āraddhaṁ kho pana me, bhāradvāja, vīriyaṁ hoti asallīnaṁ, upaṭṭhitā sati asammuṭṭhā, sāraddho ca pana me kāyo hoti appaṭippassaddho, teneva dukkhappadhānena padhānābhitunnassa sato. Meine Energie war aufgerüttelt und unermüdlich, die Achtsamkeit fest verankert und klar, doch mein Körper war erregt, nicht still, weil ich dieses schmerzhafte Bemühen zu weit getrieben hatte.

Apissu maṁ, bhāradvāja, devatā disvā evamāhaṁsu: Da sahen mich einige Gottheiten und sagten:

‘kālaṅkato samaṇo gotamo’ti. ‚Der Asket Gotama ist tot.‘

Ekaccā devatā evamāhaṁsu: Andere sagten:

‘na kālaṅkato samaṇo gotamo, api ca kālaṁ karotī’ti. ‚Der Asket Gotama ist nicht tot, aber er stirbt.‘

Ekaccā devatā evamāhaṁsu: Andere sagten:

‘na kālaṅkato samaṇo gotamo, nāpi kālaṁ karoti; ‚Der Asket Gotama ist nicht tot und stirbt auch nicht.

arahaṁ samaṇo gotamo, vihāro tveva so arahato evarūpo hotī’ti. Der Asket Gotama ist ein Vollendeter, denn so leben Vollendete.‘

Tassa mayhaṁ, bhāradvāja, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘yannūnāhaṁ sabbaso āhārupacchedāya paṭipajjeyyan’ti. ‚Warum übe ich nicht das vollständige Einstellen des Essens?‘

Atha kho maṁ, bhāradvāja, devatā upasaṅkamitvā etadavocuṁ: Doch da kamen Gottheiten zu mir und sagten:

‘mā kho tvaṁ, mārisa, sabbaso āhārupacchedāya paṭipajji. ‚Kamerad, übe nicht das vollständige Einstellen des Essens.

Sace kho tvaṁ, mārisa, sabbaso āhārupacchedāya paṭipajjissasi, tassa te mayaṁ dibbaṁ ojaṁ lomakūpehi ajjhohāressāma. Wenn du das tust, werden wir himmlischen Nektar in deine Poren einflößen,

Tāya tvaṁ yāpessasī’ti. und du wirst davon leben.‘

Tassa mayhaṁ, bhāradvāja, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘ahañceva kho pana sabbaso ajajjitaṁ paṭijāneyyaṁ, imā ca me devatā dibbaṁ ojaṁ lomakūpehi ajjhohāreyyuṁ, tāya cāhaṁ yāpeyyaṁ. ‚Wenn ich behaupte, das Essen vollständig einzustellen, und diese Gottheiten flößen himmlischen Nektar in meine Poren ein,

Taṁ mamassa musā’ti. so wäre das von meiner Seite eine Lüge.‘

So kho ahaṁ, bhāradvāja, tā devatā paccācikkhāmi, ‘halan’ti vadāmi. Daher entließ ich diese Gottheiten mit den Worten: ‚Es ist nicht nötig.‘

Tassa mayhaṁ, bhāradvāja, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘yannūnāhaṁ thokaṁ thokaṁ āhāraṁ āhāreyyaṁ pasataṁ pasataṁ, yadi vā muggayūsaṁ, yadi vā kulatthayūsaṁ, yadi vā kaḷāyayūsaṁ, yadi vā hareṇukayūsan’ti. ‚Warum nehme ich nicht jedes Mal ein klein wenig Nahrung zu mir, ein Händchen voll Mungobohnen-, Pferdebohnen-, Kichererbsen- oder grüne Bohnenbrühe?‘

So kho ahaṁ, bhāradvāja, thokaṁ thokaṁ āhāraṁ āhāresiṁ pasataṁ pasataṁ, yadi vā muggayūsaṁ, yadi vā kulatthayūsaṁ, yadi vā kaḷāyayūsaṁ, yadi vā hareṇukayūsaṁ. Und ich nahm jedes Mal ein klein wenig Nahrung zu mir,

Tassa mayhaṁ, bhāradvāja, thokaṁ thokaṁ āhāraṁ āhārayato pasataṁ pasataṁ, yadi vā muggayūsaṁ, yadi vā kulatthayūsaṁ, yadi vā kaḷāyayūsaṁ, yadi vā hareṇukayūsaṁ, adhimattakasimānaṁ patto kāyo hoti. bis mein Körper aufs Äußerste ausgemergelt wurde.

Seyyathāpi nāma āsītikapabbāni vā kāḷapabbāni vā; evamevassu me aṅgapaccaṅgāni bhavanti tāyevappāhāratāya. Da ich so wenig aß, wurden meine Haupt- und Nebenglieder wie die Gelenke eines Achtzigjährigen oder eines Sterbenden,

Seyyathāpi nāma oṭṭhapadaṁ; evamevassu me ānisadaṁ hoti tāyevappāhāratāya; mein Gesäß wurde wie ein Kamelhuf,

seyyathāpi nāma vaṭṭanāvaḷī; evamevassu me piṭṭhikaṇṭako uṇṇatāvanato hoti tāyevappāhāratāya. meine Wirbel standen hervor wie Perlen an einer Schnur

Seyyathāpi nāma jarasālāya gopānasiyo oluggaviluggā bhavanti; evamevassu me phāsuḷiyo oluggaviluggā bhavanti tāyevappāhāratāya. und meine Rippen waren so eingefallen wie die zusammengefallenen Dachsparren einer alten Scheune.

Seyyathāpi nāma gambhīre udapāne udakatārakā gambhīragatā okkhāyikā dissanti; evamevassu me akkhikūpesu akkhitārakā gambhīragatā okkhāyikā dissanti tāyevappāhāratāya. Da ich so wenig aß, sank der Glanz meiner Augen tief in ihre Höhlen, wie der Glanz des Wassers in einem Brunnen, wenn es tief gesunken ist.

Seyyathāpi nāma tittakālābu āmakacchinno vātātapena samphuṭito hoti sammilāto; evamevassu me sīsacchavi samphuṭitā hoti sammilātā tāyevappāhāratāya. Da ich so wenig aß, schrumpelte und welkte meine Kopfhaut wie ein grüner Bitterkürbis in Wind und Sonne.

So kho ahaṁ, bhāradvāja, ‘udaracchaviṁ parimasissāmī’ti piṭṭhikaṇṭakaṁyeva pariggaṇhāmi, ‘piṭṭhikaṇṭakaṁ parimasissāmī’ti udaracchaviṁyeva pariggaṇhāmi; yāvassu me, bhāradvāja, udaracchavi piṭṭhikaṇṭakaṁ allīnā hoti tāyevappāhāratāya. Da ich so wenig aß, berührte meine Bauchhaut mein Rückgrat, sodass ich mein Rückgrat griff, wenn ich versuchte, meine Bauchhaut zu reiben, und wenn ich versuchte, mein Rückgrat zu reiben, rieb ich meine Bauchhaut.

So kho ahaṁ, bhāradvāja, ‘vaccaṁ vā muttaṁ vā karissāmī’ti tattheva avakujjo papatāmi tāyevappāhāratāya. Da ich so wenig aß, fiel ich beim Versuch, Kot oder Urin zu entleeren, eben da auf mein Gesicht.

So kho ahaṁ, bhāradvāja, imameva kāyaṁ assāsento pāṇinā gattāni anumajjāmi. Tassa mayhaṁ, bhāradvāja, pāṇinā gattāni anumajjato pūtimūlāni lomāni kāyasmā papatanti tāyevappāhāratāya. Da ich so wenig aß, fielen mir, wenn ich versuchte, meinem Körper durch Reiben der Glieder mit den Händen Erleichterung zu verschaffen, die Haare aus, die an den Wurzeln verfault waren.

Apissu maṁ, bhāradvāja, manussā disvā evamāhaṁsu: ‘kāḷo samaṇo gotamo’ti. Da sahen mich ein paar Leute und sagten: ‚Der Asket Gotama ist schwarz.‘

Ekacce manussā evamāhaṁsu: ‘na kāḷo samaṇo gotamo, sāmo samaṇo gotamo’ti. Manche sagten: ‚Er ist nicht schwarz, er ist braun.‘

Ekacce manussā evamāhaṁsu: ‘na kāḷo samaṇo gotamo napi sāmo, maṅguracchavi samaṇo gotamo’ti; Manche sagten: ‚Er ist weder schwarz noch braun. Die Haut des Asketen Gotama ist lohfarben.‘

yāvassu me, bhāradvāja, tāva parisuddho chavivaṇṇo pariyodāto upahato hoti tāyevappāhāratāya. So weit war meine reine und helle Hautfarbe verdorben, da ich so wenig aß.

Tassa mayhaṁ, bhāradvāja, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘ye kho keci atītamaddhānaṁ samaṇā vā brāhmaṇā vā opakkamikā dukkhā tibbā kharā kaṭukā vedanā vedayiṁsu, etāvaparamaṁ, nayito bhiyyo; ‚Welche Asketen und Brahmanen auch in der Vergangenheit aufgrund von Überanstrengung schmerzhafte, scharfe, heftige, brennende Gefühle fühlten: Dies ist das Äußerste, was möglich ist, niemand hat mehr getan als das.

yepi hi keci anāgatamaddhānaṁ samaṇā vā brāhmaṇā vā opakkamikā dukkhā tibbā kharā kaṭukā vedanā vedayissanti, etāvaparamaṁ, nayito bhiyyo; Niemand wird in der Zukunft mehr tun,

yepi hi keci etarahi samaṇā vā brāhmaṇā vā opakkamikā dukkhā tibbā kharā kaṭukā vedanā vedayanti, etāvaparamaṁ, nayito bhiyyo. und niemand tut in der Gegenwart mehr.

Na kho panāhaṁ imāya kaṭukāya dukkarakārikāya adhigacchāmi uttari manussadhammā alamariyañāṇadassanavisesaṁ. Aber durch dieses heftige mörderische Treiben habe ich keinen erhabenen Zustand übermenschlichen Erkennens und Sehens erlangt, der der Edlen würdig wäre.

Siyā nu kho añño maggo bodhāyā’ti? Könnte es einen anderen Weg zum Erwachen geben?‘

Tassa mayhaṁ, bhāradvāja, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘abhijānāmi kho panāhaṁ pitu sakkassa kammante sītāya jambucchāyāya nisinno vivicceva kāmehi vivicca akusalehi dhammehi savitakkaṁ savicāraṁ vivekajaṁ pītisukhaṁ paṭhamaṁ jhānaṁ upasampajja viharitā. ‚Ich erinnere mich, wie ich im kühlen Schatten eines Rosenapfelbaums saß, während mein Vater, der Sakyer, bei der Arbeit war. Ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, trat ich in die erste Vertiefung ein und verweilte darin; da gibt es aus Abgeschiedenheit geborene Ekstase und Seligkeit, während man den Geist ausrichtet und hält.

Siyā nu kho eso maggo bodhāyā’ti? Könnte das der Weg zum Erwachen sein?‘

Tassa mayhaṁ, bhāradvāja, satānusāri viññāṇaṁ ahosi: Und aus dieser Erinnerung kam das Verstehen:

‘eseva maggo bodhāyā’ti. ‚Das ist der Weg zum Erwachen!‘

Tassa mayhaṁ, bhāradvāja, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘kiṁ nu kho ahaṁ tassa sukhassa bhāyāmi yaṁ taṁ sukhaṁ aññatreva kāmehi aññatra akusalehi dhammehī’ti? ‚Warum fürchte ich mich vor dieser Seligkeit, hat sie doch nichts zu tun mit Sinnenfreuden oder untauglichen Eigenschaften?‘

Tassa mayhaṁ, bhāradvāja, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘na kho ahaṁ tassa sukhassa bhāyāmi yaṁ taṁ sukhaṁ aññatreva kāmehi aññatra akusalehi dhammehī’ti. ‚Ich fürchte mich nicht vor dieser Seligkeit, denn sie hat nichts mit Sinnenfreuden oder untauglichen Eigenschaften zu tun.‘

Tassa mayhaṁ, bhāradvāja, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘na kho taṁ sukaraṁ sukhaṁ adhigantuṁ evaṁ adhimattakasimānaṁ pattakāyena. ‚Mit einem Körper, der so aufs Äußerste ausgemergelt ist, kann ich diese Seligkeit nicht erlangen.

Yannūnāhaṁ oḷārikaṁ āhāraṁ āhāreyyaṁ odanakummāsan’ti. Warum esse ich nicht etwas feste Speise, etwas Reis und Brei?‘

So kho ahaṁ, bhāradvāja, oḷārikaṁ āhāraṁ āhāresiṁ odanakummāsaṁ. Und ich aß etwas feste Speise.

Tena kho pana maṁ, bhāradvāja, samayena pañcavaggiyā bhikkhū paccupaṭṭhitā honti: Nun warteten mir zu dieser Zeit fünf Mönche auf in dem Gedanken:

‘yaṁ kho samaṇo gotamo dhammaṁ adhigamissati taṁ no ārocessatī’ti. ‚Der Asket Gotama wird uns jede Wahrheit mitteilen, die er verwirklicht.‘

Yato kho ahaṁ, bhāradvāja, oḷārikaṁ āhāraṁ āhāresiṁ odanakummāsaṁ, atha me te pañcavaggiyā bhikkhū nibbijja pakkamiṁsu: Aber als ich etwas feste Speise aß, waren sie von mir enttäuscht und gingen weg:

‘bāhulliko samaṇo gotamo padhānavibbhanto āvatto bāhullāyā’ti. ‚Der Asket Gotama ist genießerisch geworden; er hat sich vom Bemühen abgewandt und ist zum Schwelgen zurückgekehrt.‘

So kho ahaṁ, bhāradvāja, oḷārikaṁ āhāraṁ āhāretvā balaṁ gahetvā vivicceva kāmehi …pe… paṭhamaṁ jhānaṁ upasampajja vihāsiṁ. Nachdem ich feste Speise gegessen und zu Kräften gekommen war, trat ich, ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, in die erste Vertiefung ein und verweilte darin …

Vitakkavicārānaṁ vūpasamā ajjhattaṁ sampasādanaṁ cetaso ekodibhāvaṁ avitakkaṁ avicāraṁ samādhijaṁ pītisukhaṁ dutiyaṁ jhānaṁ … Als das Ausrichten und Halten des Geistes sich beruhigte, trat ich in die zweite Vertiefung ein und verweilte darin …

tatiyaṁ jhānaṁ … in die dritte Vertiefung …

catutthaṁ jhānaṁ upasampajja vihāsiṁ. in die vierte Vertiefung.

So evaṁ samāhite citte parisuddhe pariyodāte anaṅgaṇe vigatūpakkilese mudubhūte kammaniye ṭhite āneñjappatte pubbenivāsānussatiñāṇāya cittaṁ abhininnāmesiṁ. Als mein Geist so im Samādhi versunken war – geläutert, hell, makellos, fleckenlos, geschmeidig, formbar, stetig und unbewegt –, da streckte ich ihn aus auf die Erinnerung an frühere Leben.

So anekavihitaṁ pubbenivāsaṁ anussarāmi, seyyathidaṁ—ekampi jātiṁ dvepi jātiyo …pe… iti sākāraṁ sauddesaṁ anekavihitaṁ pubbenivāsaṁ anussarāmi. Ich erinnerte mich an viele Arten früherer Leben, das heißt: eine Wiedergeburt, zwei Wiedergeburten, drei, vier, fünf, zehn, zwanzig, dreißig, vierzig, fünfzig, hundert, tausend, hunderttausend Wiedergeburten; viele Äonen des Zusammenziehens der Welt, viele Äonen des Ausdehnens der Welt, viele Äonen des Zusammenziehens und Ausdehnens der Welt … Und so erinnerte ich mich an viele Arten früherer Leben mit den Merkmalen und Einzelheiten.

Ayaṁ kho me, bhāradvāja, rattiyā paṭhame yāme paṭhamā vijjā adhigatā, Das war das erste Wissen, das ich in der ersten Nachtwache erlangte.

avijjā vihatā, vijjā uppannā; tamo vihato, āloko uppanno; yathā taṁ appamattassa ātāpino pahitattassa viharato. Unwissenheit war zerstört und Wissen erschienen; Dunkelheit war zerstört und Licht erschienen, wie es bei jemandem geschieht, der beflissen, eifrig und entschlossen meditiert.

So evaṁ samāhite citte parisuddhe pariyodāte anaṅgaṇe vigatūpakkilese mudubhūte kammaniye ṭhite āneñjappatte sattānaṁ cutūpapātañāṇāya cittaṁ abhininnāmesiṁ. Als mein Geist so im Samādhi versunken war – geläutert, hell, makellos, fleckenlos, geschmeidig, formbar, stetig und unbewegt –, da streckte ich ihn aus auf das Erkennen von Tod und Wiedergeburt der Lebewesen.

So dibbena cakkhunā visuddhena atikkantamānusakena satte passāmi cavamāne upapajjamāne hīne paṇīte suvaṇṇe dubbaṇṇe sugate duggate yathākammūpage satte pajānāmi …pe… Mit geläuterter und übermenschlicher Hellsichtigkeit sah ich Lebewesen, wie sie hinscheiden und wieder geboren werden – gering oder hochstehend, schön oder hässlich, an einem guten oder einem schlechten Ort. Ich verstand, wie Lebewesen entsprechend ihrer Taten weiterziehen.

ayaṁ kho me, bhāradvāja, rattiyā majjhime yāme dutiyā Das war das zweite Wissen, das ich in der mittleren Nachtwache erlangte.

vijjā adhigatā, avijjā vihatā, vijjā uppannā; tamo vihato, āloko uppanno; yathā taṁ appamattassa ātāpino pahitattassa viharato. Unwissenheit war zerstört und Wissen erschienen; Dunkelheit war zerstört und Licht erschienen, wie es bei jemandem geschieht, der beflissen, eifrig und entschlossen meditiert.

So evaṁ samāhite citte parisuddhe pariyodāte anaṅgaṇe vigatūpakkilese mudubhūte kammaniye ṭhite āneñjappatte āsavānaṁ khayañāṇāya cittaṁ abhininnāmesiṁ. Als mein Geist so im Samādhi versunken war – geläutert, hell, makellos, fleckenlos, geschmeidig, formbar, stetig und unbewegt –, da streckte ich ihn aus auf das Erkennen der Auflösung der Befleckungen.

So ‘idaṁ dukkhan’ti yathābhūtaṁ abbhaññāsiṁ, ‘ayaṁ dukkhasamudayo’ti yathābhūtaṁ abbhaññāsiṁ, ‘ayaṁ dukkhanirodho’ti yathābhūtaṁ abbhaññāsiṁ, ‘ayaṁ dukkhanirodhagāminī paṭipadā’ti yathābhūtaṁ abbhaññāsiṁ; Ich verstand wahrhaftig: ‚Das ist das Leiden.‘ … ‚Das ist der Ursprung des Leidens.‘ … ‚Das ist das Aufhören des Leidens.‘ … ‚Das ist die Übung, die zum Aufhören des Leidens führt.‘

‘ime āsavā’ti yathābhūtaṁ abbhaññāsiṁ, ‘ayaṁ āsavasamudayo’ti yathābhūtaṁ abbhaññāsiṁ, ‘ayaṁ āsavanirodho’ti yathābhūtaṁ abbhaññāsiṁ, ‘ayaṁ āsavanirodhagāminī paṭipadā’ti yathābhūtaṁ abbhaññāsiṁ. Ich verstand wahrhaftig: ‚Das sind die Befleckungen.‘ … ‚Das ist der Ursprung der Befleckungen.‘ … ‚Das ist das Aufhören der Befleckungen.‘ … ‚Das ist die Übung, die zum Aufhören der Befleckungen führt.‘

Tassa me evaṁ jānato evaṁ passato kāmāsavāpi cittaṁ vimuccittha, bhavāsavāpi cittaṁ vimuccittha, avijjāsavāpi cittaṁ vimuccittha. Als ich das erkannte und sah, war mein Geist befreit von den Befleckungen der Sinnlichkeit, des Wunsches nach Wiedergeburt und der Unwissenheit.

Vimuttasmiṁ vimuttamiti ñāṇaṁ ahosi. Als er befreit war, erkannte ich: Er ist befreit.

‘Khīṇā jāti, vusitaṁ brahmacariyaṁ, kataṁ karaṇīyaṁ, nāparaṁ itthattāyā’ti abbhaññāsiṁ. Ich verstand: ‚Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.‘

Ayaṁ kho me, bhāradvāja, rattiyā pacchime yāme tatiyā Das war das dritte Wissen, das ich in der letzten Nachtwache erlangte.

vijjā adhigatā, avijjā vihatā, vijjā uppannā; tamo vihato, āloko uppanno; yathā taṁ appamattassa ātāpino pahitattassa viharato”ti. Unwissenheit war zerstört und Wissen erschienen; Dunkelheit war zerstört und Licht erschienen, wie es bei jemandem geschieht, der beflissen, eifrig und entschlossen meditiert.“

Evaṁ vutte, saṅgāravo māṇavo bhagavantaṁ etadavoca: Als der Buddha geendet hatte, sagte Saṅgārava zu ihm:

“aṭṭhitavataṁ bhoto gotamassa padhānaṁ ahosi, sappurisavataṁ bhoto gotamassa padhānaṁ ahosi; „Das Streben des werten Gotama war tatsächlich emsig, es war das Streben eines wahren Menschen,

yathā taṁ arahato sammāsambuddhassa. denn er ist ein Vollendeter, ein vollkommen erwachter Buddha.

Kiṁ nu kho, bho gotama, atthi devā”ti? Aber werter Gotama, bestehen Götter fort?“

“Ṭhānaso metaṁ, bhāradvāja, viditaṁ yadidaṁ—„Ich habe Götter im Hinblick auf Ursachen verstanden.“

adhidevā”ti.

“Kiṁ nu kho, bho gotama, ‘atthi devā’ti puṭṭho samāno ‘ṭhānaso metaṁ, bhāradvāja, viditaṁ yadidaṁ adhidevā’ti vadesi. „Aber werter Gotama, warum hast du, als du gefragt wurdest, ob Götter fortbestehen, gesagt, du habest Götter im Hinblick auf Ursachen verstanden?

Nanu, bho gotama, evaṁ sante tucchā musā hotī”ti? Wenn das so ist, ist das nicht hohl und falsch?“

“‘Atthi devā’ti, bhāradvāja, puṭṭho samāno ‘atthi devā’ti yo vadeyya, ‘ṭhānaso me viditā’ti yo vadeyya; „Wenn man gefragt wird, ob Götter fortbestehen, würde ein vernünftiger Mensch, ob man nun antwortet: ‚Götter bestehen fort‘, oder: ‚Ich habe im Hinblick auf Ursachen verstanden‘,

atha khvettha viññunā purisena ekaṁsena niṭṭhaṁ gantabbaṁ yadidaṁ: in dieser Sache zu der kategorischen Schlussfolgerung kommen,

‘atthi devā’”ti. dass Götter fortbestehen.“

“Kissa pana me bhavaṁ gotamo ādikeneva na byākāsī”ti? „Aber warum hast du das nicht gleich gesagt?“

“Uccena sammataṁ kho etaṁ, bhāradvāja, lokasmiṁ yadidaṁ: „Die Angesehenen in der Welt sind sich einig,

‘atthi devā’”ti. dass Götter fortbestehen.“

Evaṁ vutte, saṅgāravo māṇavo bhagavantaṁ etadavoca: Auf diese Worte sagte Saṅgārava zum Buddha:

“abhikkantaṁ, bho gotama, abhikkantaṁ, bho gotama. „Vortrefflich, werter Gotama! Vortrefflich!

Seyyathāpi, bho gotama, nikkujjitaṁ vā ukkujjeyya, paṭicchannaṁ vā vivareyya, mūḷhassa vā maggaṁ ācikkheyya, andhakāre vā telapajjotaṁ dhāreyya: ‘cakkhumanto rūpāni dakkhantī’ti; evamevaṁ bhotā gotamena anekapariyāyena dhammo pakāsito. Als würde er das Umgestürzte aufrichten oder das Verborgene enthüllen oder den Verirrten den Weg weisen oder im Dunkeln ein Licht anzünden, sodass Menschen mit klaren Augen sehen könnten, was da ist, so hat der werte Gotama die Lehre auf vielerlei Weise klargemacht.

Esāhaṁ bhavantaṁ gotamaṁ saraṇaṁ gacchāmi dhammañca bhikkhusaṅghañca. Ich nehme Zuflucht zum werten Gotama, zur Lehre und zum Saṅgha der Mönche und Nonnen.

Upāsakaṁ maṁ bhavaṁ gotamo dhāretu ajjatagge pāṇupetaṁ saraṇaṁ gatan”ti. Von diesem Tag an soll der werte Gotama mich als Laienschüler in Erinnerung behalten, der für sein ganzes Leben Zuflucht genommen hat.“

Saṅgāravasuttaṁ niṭṭhitaṁ dasamaṁ.

Brāhmaṇavaggo niṭṭhito pañcamo.

Tassuddānaṁ

Brahmāyu selassalāyano,

ghoṭamukho ca brāhmaṇo;

Caṅkī esu dhanañjāni,

vāseṭṭho subhagāravoti.

Idaṁ vaggānamuddānaṁ

Vaggo gahapati bhikkhu,

paribbājakanāmako;

Rājavaggo brāhmaṇoti,

pañca majjhimaāgame.

Majjhimapaṇṇāsakaṁ samattaṁ.
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