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Majjhima Nikāya 30 Mittlere Lehrreden 30

Cūḷasāropamasutta Das kürzere Gleichnis vom Kernholz

Evaṁ me sutaṁ—So habe ich es gehört:

ekaṁ samayaṁ bhagavā sāvatthiyaṁ viharati jetavane anāthapiṇḍikassa ārāme. Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika.

Atha kho piṅgalakoccho brāhmaṇo yena bhagavā tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā bhagavatā saddhiṁ sammodi. Da ging der Brahmane Piṅgalakoccha zum Buddha und tauschte Willkommensgrüße mit ihm aus.

Sammodanīyaṁ kathaṁ sāraṇīyaṁ vītisāretvā ekamantaṁ nisīdi. Ekamantaṁ nisinno kho piṅgalakoccho brāhmaṇo bhagavantaṁ etadavoca: Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten setzte er sich zur Seite hin und sagte zum Buddha:

“yeme, bho gotama, samaṇabrāhmaṇā saṅghino gaṇino gaṇācariyā ñātā yasassino titthakarā sādhusammatā, bahujanassa, „Werter Gotama, da sind diese Asketen und Brahmanen, die einen Orden oder eine Gemeinschaft leiten, die eine Gemeinschaft unterweisen. Sie sind namhafte und berühmte Religionsstifter, die von vielen als heilig erachtet werden:

seyyathidaṁ—pūraṇo kassapo, makkhali gosālo, ajito kesakambalo, pakudho kaccāyano, sañcayo belaṭṭhaputto, nigaṇṭho nāṭaputto, nämlich Pūraṇa Kassapa, der Bambusstab-Asket Gosāla, Ajita mit der Haardecke, Pakudha Kaccāyana, Sañjaya Belaṭṭhiputta und der Jaina-Asket aus dem Stamm Ñātika.

sabbete sakāya paṭiññāya abbhaññaṁsu sabbeva nābbhaññaṁsu, udāhu ekacce abbhaññaṁsu ekacce nābbhaññaṁsū”ti? Besitzen diese nach ihrer eigenen Aussage alle unmittelbare Einsicht oder besitzt sie keiner von ihnen oder nur manche?“

“Alaṁ, brāhmaṇa, tiṭṭhatetaṁ—„Genug, Brahmane, lass das sein:

sabbete sakāya paṭiññāya abbhaññaṁsu sabbeva nābbhaññaṁsu, udāhu ekacce abbhaññaṁsu ekacce nābbhaññaṁsūti. ‚Besitzen diese nach ihrer eigenen Aussage alle unmittelbare Einsicht oder besitzt sie keiner von ihnen oder nur manche?‘

Dhammaṁ te, brāhmaṇa, desessāmi, Ich will dich den Dhamma lehren.

taṁ suṇāhi, sādhukaṁ manasi karohi, bhāsissāmī”ti. Hör zu und gebrauche den Geist gut, ich werde sprechen.“

“Evaṁ, bho”ti kho piṅgalakoccho brāhmaṇo bhagavato paccassosi. „Ja, werter Herr“, antwortete Piṅgalakoccha.

Bhagavā etadavoca: Der Buddha sagte:

“Seyyathāpi, brāhmaṇa, puriso sāratthiko sāragavesī sārapariyesanaṁ caramāno mahato rukkhassa tiṭṭhato sāravato atikkammeva sāraṁ atikkamma phegguṁ atikkamma tacaṁ atikkamma papaṭikaṁ, sākhāpalāsaṁ chetvā ādāya pakkameyya ‘sāran’ti maññamāno. „Wie ein Mensch, der Kernholz bräuchte und auf der Suche nach Kernholz umherwandern würde. Er käme zu einem großen Baum, der mit Kernholz dastünde. Doch er würde Kernholz, Weichholz, Rinde und Schösslinge übergehen, schnitte die Zweige und Blätter ab und ginge damit fort in der Vorstellung, das sei Kernholz.

Tamenaṁ cakkhumā puriso disvā evaṁ vadeyya: Wenn ein Mensch mit klaren Augen ihn sähe, würde er sagen:

‘na vatāyaṁ bhavaṁ puriso aññāsi sāraṁ, na aññāsi phegguṁ, na aññāsi tacaṁ, na aññāsi papaṭikaṁ, na aññāsi sākhāpalāsaṁ. ‚Dieser Mensch weiß nicht, was Kernholz ist, was Weichholz ist, was Rinde ist, was Schösslinge sind oder was Zweige und Blätter sind.

Tathā hayaṁ bhavaṁ puriso sāratthiko sāragavesī sārapariyesanaṁ caramāno mahato rukkhassa tiṭṭhato sāravato atikkammeva sāraṁ atikkamma phegguṁ atikkamma tacaṁ atikkamma papaṭikaṁ, sākhāpalāsaṁ chetvā ādāya pakkanto “sāran”ti maññamāno. Deshalb überging er alles andere, schnitt die Zweige und Blätter ab und ging damit fort in der Vorstellung, das sei Kernholz.

Yañcassa sārena sārakaraṇīyaṁ tañcassa atthaṁ nānubhavissatī’ti. Was er auch mit dem Kernholz zu machen hat, es wird ihm nicht gelingen.‘

Seyyathāpi vā pana, brāhmaṇa, puriso sāratthiko sāragavesī sārapariyesanaṁ caramāno mahato rukkhassa tiṭṭhato sāravato atikkammeva sāraṁ atikkamma phegguṁ atikkamma tacaṁ, papaṭikaṁ chetvā ādāya pakkameyya ‘sāran’ti maññamāno. Wie ein Mensch, der Kernholz bräuchte und auf der Suche nach Kernholz umherwandern würde. Er käme zu einem großen Baum, der mit Kernholz dastünde. Doch er würde Kernholz, Weichholz und Rinde übergehen, schnitte die Schösslinge ab und ginge damit fort in der Vorstellung, das sei Kernholz.

Tamenaṁ cakkhumā puriso disvā evaṁ vadeyya: Wenn ein Mensch mit klaren Augen ihn sähe, würde er sagen:

‘na vatāyaṁ bhavaṁ puriso aññāsi sāraṁ, na aññāsi phegguṁ, na aññāsi tacaṁ, na aññāsi papaṭikaṁ, na aññāsi sākhāpalāsaṁ. ‚Dieser Mensch weiß nicht, was Kernholz ist, was Weichholz ist, was Rinde ist, was Schösslinge sind oder was Zweige und Blätter sind.

Tathā hayaṁ bhavaṁ puriso sāratthiko sāragavesī sārapariyesanaṁ caramāno mahato rukkhassa tiṭṭhato sāravato atikkammeva sāraṁ atikkamma phegguṁ atikkamma tacaṁ papaṭikaṁ chetvā ādāya pakkanto “sāran”ti maññamāno. Deshalb überging er alles andere, schnitt die Schösslinge ab und ging damit fort in der Vorstellung, das sei Kernholz.

Yañcassa sārena sārakaraṇīyaṁ tañcassa atthaṁ nānubhavissatī’ti. Was er auch mit dem Kernholz zu machen hat, es wird ihm nicht gelingen.‘

Seyyathāpi vā pana, brāhmaṇa, puriso sāratthiko sāragavesī sārapariyesanaṁ caramāno mahato rukkhassa tiṭṭhato sāravato atikkammeva sāraṁ atikkamma phegguṁ, tacaṁ chetvā ādāya pakkameyya ‘sāran’ti maññamāno. Wie ein Mensch, der Kernholz bräuchte und auf der Suche nach Kernholz umherwandern würde. Er käme zu einem großen Baum, der mit Kernholz dastünde. Doch er würde Kernholz und Weichholz übergehen, schnitte die Rinde ab und ginge damit fort in der Vorstellung, das sei Kernholz.

Tamenaṁ cakkhumā puriso disvā evaṁ vadeyya: Wenn ein Mensch mit klaren Augen ihn sähe, würde er sagen:

‘na vatāyaṁ bhavaṁ puriso aññāsi sāraṁ, na aññāsi phegguṁ, na aññāsi tacaṁ, na aññāsi papaṭikaṁ, na aññāsi sākhāpalāsaṁ. ‚Dieser Mensch weiß nicht, was Kernholz ist, was Weichholz ist, was Rinde ist, was Schösslinge sind oder was Zweige und Blätter sind.

Tathā hayaṁ bhavaṁ puriso sāratthiko sāragavesī sārapariyesanaṁ caramāno mahato rukkhassa tiṭṭhato sāravato atikkammeva sāraṁ atikkamma phegguṁ, tacaṁ chetvā ādāya pakkanto “sāran”ti maññamāno. Deshalb überging er alles andere, schnitt die Rinde ab und ging damit fort in der Vorstellung, das sei Kernholz.

Yañcassa sārena sārakaraṇīyaṁ tañcassa atthaṁ nānubhavissatī’ti. Was er auch mit dem Kernholz zu machen hat, es wird ihm nicht gelingen.‘

Seyyathāpi vā pana, brāhmaṇa, puriso sāratthiko sāragavesī sārapariyesanaṁ caramāno mahato rukkhassa tiṭṭhato sāravato atikkammeva sāraṁ, phegguṁ chetvā ādāya pakkameyya ‘sāran’ti maññamāno. Wie ein Mensch, der Kernholz bräuchte und auf der Suche nach Kernholz umherwandern würde. Er käme zu einem großen Baum, der mit Kernholz dastünde. Doch er würde das Kernholz übergehen, schnitte das Weichholz heraus und ginge damit fort in der Vorstellung, das sei Kernholz.

Tamenaṁ cakkhumā puriso disvā evaṁ vadeyya: Wenn ein Mensch mit klaren Augen ihn sähe, würde er sagen:

‘na vatāyaṁ bhavaṁ puriso aññāsi sāraṁ, na aññāsi phegguṁ, na aññāsi tacaṁ, na aññāsi papaṭikaṁ, na aññāsi sākhāpalāsaṁ. ‚Dieser Mensch weiß nicht, was Kernholz ist, was Weichholz ist, was Rinde ist, was Schösslinge sind oder was Zweige und Blätter sind.

Tathā hayaṁ bhavaṁ puriso sāratthiko sāragavesī sārapariyesanaṁ caramāno mahato rukkhassa tiṭṭhato sāravato atikkammeva sāraṁ, phegguṁ chetvā ādāya pakkanto “sāran”ti maññamāno. Deshalb überging er das Kernholz, schnitt das Weichholz heraus und ging damit fort in der Vorstellung, das sei Kernholz.

Yañcassa sārena sārakaraṇīyaṁ tañcassa atthaṁ nānubhavissatī’ti. Was er auch mit dem Kernholz zu machen hat, es wird ihm nicht gelingen.‘

Seyyathāpi vā pana, brāhmaṇa, puriso sāratthiko sāragavesī sārapariyesanaṁ caramāno mahato rukkhassa tiṭṭhato sāravato sāraññeva chetvā ādāya pakkameyya ‘sāran’ti jānamāno. Wie ein Mensch, der Kernholz bräuchte und auf der Suche nach Kernholz umherwandern würde. Er käme zu einem großen Baum, der mit Kernholz dastünde. Er schnitte nur das Kernholz heraus und ginge damit fort im Wissen, dass es Kernholz ist.

Tamenaṁ cakkhumā puriso disvā evaṁ vadeyya: Wenn ein Mensch mit klaren Augen ihn sähe, würde er sagen:

‘aññāsi vatāyaṁ bhavaṁ puriso sāraṁ, aññāsi phegguṁ, aññāsi tacaṁ, aññāsi papaṭikaṁ, aññāsi sākhāpalāsaṁ. ‚Dieser Mensch weiß, was Kernholz ist, was Weichholz ist, was Rinde ist, was Schösslinge sind und was Zweige und Blätter sind.

Tathā hayaṁ bhavaṁ puriso sāratthiko sāragavesī sārapariyesanaṁ caramāno mahato rukkhassa tiṭṭhato sāravato sāraññeva chetvā ādāya pakkanto “sāran”ti jānamāno. Deshalb schnitt er nur das Kernholz heraus und ging damit fort im Wissen, dass es Kernholz ist.

Yañcassa sārena sārakaraṇīyaṁ tañcassa atthaṁ anubhavissatī’ti. Was er auch mit dem Kernholz zu machen hat, es wird ihm gelingen.‘

Evameva kho, brāhmaṇa, idhekacco puggalo saddhā agārasmā anagāriyaṁ pabbajito hoti: Ebenso ist da eine gewisse Person aus Vertrauen aus dem Haus fortgezogen ins hauslose Leben:

‘otiṇṇomhi jātiyā jarāya maraṇena sokehi paridevehi dukkhehi domanassehi upāyāsehi, dukkhotiṇṇo dukkhapareto, ‚Ich bin in Wiedergeburt, Alter und Tod versunken, in Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und Bedrängnis. Ich bin im Leiden versunken, ins Leiden verstrickt.

appeva nāma imassa kevalassa dukkhakkhandhassa antakiriyā paññāyethā’ti. Hoffentlich kann ich ein Ende dieser ganzen Masse des Leidens finden.‘

So evaṁ pabbajito samāno lābhasakkārasilokaṁ abhinibbatteti. Nachdem sie fortgezogen ist, schafft sie Besitz, Ehre und Beliebtheit.

So tena lābhasakkārasilokena attamano hoti paripuṇṇasaṅkappo. Sie ist damit zufrieden und hat alles erreicht, was sie sich wünschte.

So tena lābhasakkārasilokena attānukkaṁseti, paraṁ vambheti: Sie verherrlicht sich deshalb selbst und setzt andere herab:

‘ahamasmi lābhasakkārasilokavā, ime panaññe bhikkhū appaññātā appesakkhā’ti. ‚Ich bin der mit Besitz, Ehre und Beliebtheit. Diese anderen Mönche und Nonnen sind unbekannt und unbedeutend.‘

Lābhasakkārasilokena ca ye aññe dhammā uttaritarā ca paṇītatarā ca tesaṁ dhammānaṁ sacchikiriyāya na chandaṁ janeti, na vāyamati, olīnavuttiko ca hoti sāthaliko. Sie wird wegen dieses Besitzes, dieser Ehre und dieser Beliebtheit behäbig und lasch, entwickelt keinen Enthusiasmus, setzt sich nicht ein, rüttelt ihre Energie nicht auf, um diese Dinge zu verwirklichen, die besser und erlesener sind.

Seyyathāpi so, brāhmaṇa, puriso sāratthiko sāragavesī sārapariyesanaṁ caramāno mahato rukkhassa tiṭṭhato sāravato atikkammeva sāraṁ atikkamma phegguṁ atikkamma tacaṁ atikkamma papaṭikaṁ, sākhāpalāsaṁ chetvā ādāya pakkanto ‘sāran’ti maññamāno. Wie ein Mensch, der Kernholz bräuchte und auf der Suche nach Kernholz umherwandern würde. Er käme zu einem großen Baum, der mit Kernholz dastünde. Doch er würde Kernholz, Weichholz, Rinde und Schösslinge übergehen, schnitte die Zweige und Blätter ab und ginge damit fort in der Vorstellung, das sei Kernholz.

Yañcassa sārena sārakaraṇīyaṁ tañcassa atthaṁ nānubhavissati. Was er auch mit dem Kernholz zu machen hat, es wird ihm nicht gelingen.

Tathūpamāhaṁ, brāhmaṇa, imaṁ puggalaṁ vadāmi. Diesem gleicht diese Person, sage ich.

Idha pana, brāhmaṇa, ekacco puggalo saddhā agārasmā anagāriyaṁ pabbajito hoti: Dann ist da eine gewisse Person aus Vertrauen aus dem Haus fortgezogen ins hauslose Leben:

‘otiṇṇomhi jātiyā jarāya maraṇena sokehi paridevehi dukkhehi domanassehi upāyāsehi, dukkhotiṇṇo dukkhapareto, ‚Ich bin in Wiedergeburt, Alter und Tod versunken, in Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und Bedrängnis. Ich bin im Leiden versunken, ins Leiden verstrickt.

appeva nāma imassa kevalassa dukkhakkhandhassa antakiriyā paññāyethā’ti. Hoffentlich kann ich ein Ende dieser ganzen Masse des Leidens finden.‘

So evaṁ pabbajito samāno lābhasakkārasilokaṁ abhinibbatteti. Nachdem sie fortgezogen ist, schafft sie Besitz, Ehre und Beliebtheit.

So tena lābhasakkārasilokena na attamano hoti na paripuṇṇasaṅkappo. Sie ist damit nicht zufrieden und hat nicht alles erreicht, was sie sich wünschte.

So tena lābhasakkārasilokena na attānukkaṁseti, na paraṁ vambheti. Sie verherrlicht sich deshalb nicht selbst oder setzt andere herab.

Lābhasakkārasilokena ca ye aññe dhammā uttaritarā ca paṇītatarā ca tesaṁ dhammānaṁ sacchikiriyāya chandaṁ janeti, vāyamati, anolīnavuttiko ca hoti asāthaliko. Sie wird wegen dieses Besitzes, dieser Ehre und dieser Beliebtheit nicht behäbig und lasch, sondern entwickelt Enthusiasmus, setzt sich ein und rüttelt ihre Energie auf, um diese Dinge zu verwirklichen, die besser und erlesener sind.

So sīlasampadaṁ ārādheti. So erlangt sie Vervollkommnung der Tugend.

So tāya sīlasampadāya attamano hoti, paripuṇṇasaṅkappo. Sie ist damit zufrieden und hat alles erreicht, was sie sich wünschte.

So tāya sīlasampadāya attānukkaṁseti, paraṁ vambheti: Sie verherrlicht sich deshalb selbst und setzt andere herab:

‘ahamasmi sīlavā kalyāṇadhammo, ime panaññe bhikkhū dussīlā pāpadhammā’ti. ‚Ich bin der, der tugendhaft ist, von gutem Charakter. Diese anderen Mönche und Nonnen sind tugendlos, von schlechtem Charakter.‘

Sīlasampadāya ca ye aññe dhammā uttaritarā ca paṇītatarā ca tesaṁ dhammānaṁ sacchikiriyāya na chandaṁ janeti, na vāyamati, olīnavuttiko ca hoti sāthaliko. Sie wird wegen der Vervollkommnung ihrer Tugend behäbig und lasch, entwickelt keinen Enthusiasmus, setzt sich nicht ein, rüttelt ihre Energie nicht auf, um diese Dinge zu verwirklichen, die besser und erlesener sind.

Seyyathāpi so, brāhmaṇa, puriso sāratthiko sāragavesī sārapariyesanaṁ caramāno mahato rukkhassa tiṭṭhato sāravato atikkammeva sāraṁ atikkamma phegguṁ atikkamma tacaṁ, papaṭikaṁ chetvā ādāya pakkanto ‘sāran’ti maññamāno. Wie ein Mensch, der Kernholz bräuchte und auf der Suche nach Kernholz umherwandern würde. Er käme zu einem großen Baum, der mit Kernholz dastünde. Doch er würde Kernholz, Weichholz und Rinde übergehen, schnitte die Schösslinge ab und ginge damit fort in der Vorstellung, das sei Kernholz.

Yañcassa sārena sārakaraṇīyaṁ, tañcassa atthaṁ nānubhavissati. Was er auch mit dem Kernholz zu machen hat, es wird ihm nicht gelingen.

Tathūpamāhaṁ, brāhmaṇa, imaṁ puggalaṁ vadāmi. Diesem gleicht diese Person, sage ich.

Idha pana, brāhmaṇa, ekacco puggalo saddhā agārasmā anagāriyaṁ pabbajito hoti: Dann ist da eine gewisse Person aus Vertrauen aus dem Haus fortgezogen ins hauslose Leben:

‘otiṇṇomhi jātiyā jarāya maraṇena sokehi paridevehi dukkhehi domanassehi upāyāsehi, dukkhotiṇṇo dukkhapareto, ‚Ich bin in Wiedergeburt, Alter und Tod versunken, in Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und Bedrängnis. Ich bin im Leiden versunken, ins Leiden verstrickt.

appeva nāma imassa kevalassa dukkhakkhandhassa antakiriyā paññāyethā’ti. Hoffentlich kann ich ein Ende dieser ganzen Masse des Leidens finden.‘

So evaṁ pabbajito samāno lābhasakkārasilokaṁ abhinibbatteti. Nachdem sie fortgezogen ist, schafft sie Besitz, Ehre und Beliebtheit.

So tena lābhasakkārasilokena na attamano hoti, na paripuṇṇasaṅkappo. Sie ist damit nicht zufrieden und hat nicht alles erreicht, was sie sich wünschte.

So tena lābhasakkārasilokena na attānukkaṁseti, na paraṁ vambheti. Sie verherrlicht sich deshalb nicht selbst oder setzt andere herab.

Lābhasakkārasilokena ca ye aññe dhammā uttaritarā ca paṇītatarā ca tesaṁ dhammānaṁ sacchikiriyāya chandaṁ janeti, vāyamati, anolīnavuttiko ca hoti asāthaliko. Sie wird wegen dieses Besitzes, dieser Ehre und dieser Beliebtheit nicht behäbig und lasch, sondern entwickelt Enthusiasmus, setzt sich ein und rüttelt ihre Energie auf, um diese Dinge zu verwirklichen, die besser und erlesener sind.

So sīlasampadaṁ ārādheti. So erlangt sie Vervollkommnung der Tugend.

So tāya sīlasampadāya attamano hoti no ca kho paripuṇṇasaṅkappo. Sie ist damit zufrieden, doch sie hat nicht alles erreicht, was sie sich wünschte.

So tāya sīlasampadāya na attānukkaṁseti, na paraṁ vambheti. Sie verherrlicht sich deshalb nicht selbst oder setzt andere herab.

Sīlasampadāya ca ye aññe dhammā uttaritarā ca paṇītatarā ca tesaṁ dhammānaṁ sacchikiriyāya chandaṁ janeti, vāyamati, anolīnavuttiko ca hoti asāthaliko. Sie wird wegen der Vervollkommnung ihrer Tugend nicht behäbig und lasch, sondern entwickelt Enthusiasmus, setzt sich ein und rüttelt ihre Energie auf, um diese Dinge zu verwirklichen, die besser und erlesener sind.

So samādhisampadaṁ ārādheti. So erlangt sie Vervollkommnung der Versenkung.

So tāya samādhisampadāya attamano hoti, paripuṇṇasaṅkappo. Sie ist damit zufrieden und hat alles erreicht, was sie sich wünschte.

So tāya samādhisampadāya attānukkaṁseti, paraṁ vambheti: Sie verherrlicht sich deshalb selbst und setzt andere herab:

‘ahamasmi samāhito ekaggacitto, ime panaññe bhikkhū asamāhitā vibbhantacittā’ti. ‚Ich bin der mit Versenkung und geeintem Geist. Diese anderen Mönche und Nonnen besitzen keine Versenkung, sie haben einen schweifenden Geist.‘

Samādhisampadāya ca ye aññe dhammā uttaritarā ca paṇītatarā ca, tesaṁ dhammānaṁ sacchikiriyāya na chandaṁ janeti, na vāyamati, olīnavuttiko ca hoti sāthaliko. Sie wird wegen der Vervollkommnung ihrer Versenkung behäbig und lasch, entwickelt keinen Enthusiasmus, setzt sich nicht ein, rüttelt ihre Energie nicht auf, um diese Dinge zu verwirklichen, die besser und erlesener sind.

Seyyathāpi so, brāhmaṇa, puriso sāratthiko sāragavesī sārapariyesanaṁ caramāno mahato rukkhassa tiṭṭhato sāravato atikkammeva sāraṁ atikkamma phegguṁ, tacaṁ chetvā ādāya pakkanto ‘sāran’ti maññamāno. Wie ein Mensch, der Kernholz bräuchte und auf der Suche nach Kernholz umherwandern würde. Er käme zu einem großen Baum, der mit Kernholz dastünde. Doch er würde Kernholz und Weichholz übergehen, schnitte die Rinde ab und ginge damit fort in der Vorstellung, das sei Kernholz.

Yañcassa sārena sārakaraṇīyaṁ tañcassa atthaṁ nānubhavissati. Was er auch mit dem Kernholz zu machen hat, es wird ihm nicht gelingen.

Tathūpamāhaṁ, brāhmaṇa, imaṁ puggalaṁ vadāmi. Diesem gleicht diese Person, sage ich.

Idha pana, brāhmaṇa, ekacco puggalo saddhā agārasmā anagāriyaṁ pabbajito hoti: Dann ist da eine gewisse Person aus Vertrauen aus dem Haus fortgezogen ins hauslose Leben:

‘otiṇṇomhi jātiyā jarāya maraṇena …pe… ‚Ich bin in Wiedergeburt, Alter und Tod versunken, in Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und Bedrängnis. Ich bin im Leiden versunken, ins Leiden verstrickt.

antakiriyā paññāyethā’ti. Hoffentlich kann ich ein Ende dieser ganzen Masse des Leidens finden.‘

So evaṁ pabbajito samāno lābhasakkārasilokaṁ abhinibbatteti. Nachdem sie fortgezogen ist, schafft sie Besitz, Ehre und Beliebtheit.

So tena lābhasakkārasilokena na attamano hoti na paripuṇṇasaṅkappo. Sie ist damit nicht zufrieden und hat nicht alles erreicht, was sie sich wünschte.

So tena lābhasakkārasilokena na attānukkaṁseti, na paraṁ vambheti. Sie verherrlicht sich deshalb nicht selbst oder setzt andere herab.

Lābhasakkārasilokena ca ye aññe dhammā uttaritarā ca paṇītatarā ca tesaṁ dhammānaṁ sacchikiriyāya chandaṁ janeti, vāyamati, anolīnavuttiko ca hoti asāthaliko. Sie wird wegen dieses Besitzes, dieser Ehre und dieser Beliebtheit nicht behäbig und lasch, sondern entwickelt Enthusiasmus, setzt sich ein und rüttelt ihre Energie auf, um diese Dinge zu verwirklichen, die besser und erlesener sind.

So sīlasampadaṁ ārādheti. So erlangt sie Vervollkommnung der Tugend.

So tāya sīlasampadāya attamano hoti, no ca kho paripuṇṇasaṅkappo. Sie ist damit zufrieden, doch sie hat nicht alles erreicht, was sie sich wünschte.

So tāya sīlasampadāya na attānukkaṁseti, na paraṁ vambheti. Sie verherrlicht sich deshalb nicht selbst oder setzt andere herab.

Sīlasampadāya ca ye aññe dhammā uttaritarā ca paṇītatarā ca tesaṁ dhammānaṁ sacchikiriyāya chandaṁ janeti, vāyamati, anolīnavuttiko ca hoti asāthaliko. Sie wird wegen der Vervollkommnung ihrer Tugend nicht behäbig und lasch, sondern entwickelt Enthusiasmus, setzt sich ein und rüttelt ihre Energie auf, um diese Dinge zu verwirklichen, die besser und erlesener sind.

So samādhisampadaṁ ārādheti. So erlangt sie Vervollkommnung der Versenkung.

So tāya samādhisampadāya attamano hoti, no ca kho paripuṇṇasaṅkappo. Sie ist damit zufrieden, doch sie hat nicht alles erreicht, was sie sich wünschte.

So tāya samādhisampadāya na attānukkaṁseti, na paraṁ vambheti. Sie verherrlicht sich deshalb nicht selbst oder setzt andere herab.

Samādhisampadāya ca ye aññe dhammā uttaritarā ca paṇītatarā ca tesaṁ dhammānaṁ sacchikiriyāya chandaṁ janeti, vāyamati, anolīnavuttiko ca hoti asāthaliko. Sie wird wegen der Vervollkommnung ihrer Versenkung nicht behäbig und lasch, sondern entwickelt Enthusiasmus, setzt sich ein und rüttelt ihre Energie auf, um diese Dinge zu verwirklichen, die besser und erlesener sind.

So ñāṇadassanaṁ ārādheti. So erlangt sie Erkennen und Sehen.

So tena ñāṇadassanena attamano hoti, paripuṇṇasaṅkappo. Sie ist damit zufrieden und hat alles erreicht, was sie sich wünschte.

So tena ñāṇadassanena attānukkaṁseti, paraṁ vambheti: Sie verherrlicht sich deshalb selbst und setzt andere herab:

‘ahamasmi jānaṁ passaṁ viharāmi, ime panaññe bhikkhū ajānaṁ apassaṁ viharantī’ti. ‚Ich bin der, der mit Erkennen und Sehen meditiert. Diese anderen Mönche und Nonnen sind ohne Erkennen und Sehen.‘

Ñāṇadassanena ca ye aññe dhammā uttaritarā ca paṇītatarā ca tesaṁ dhammānaṁ sacchikiriyāya na chandaṁ janeti, na vāyamati, olīnavuttiko ca hoti sāthaliko. Sie wird wegen ihres Erkennens und Sehens behäbig und lasch, entwickelt keinen Enthusiasmus, setzt sich nicht ein, rüttelt ihre Energie nicht auf, um diese Dinge zu verwirklichen, die besser und erlesener sind.

Seyyathāpi so, brāhmaṇa, puriso sāratthiko sāragavesī sārapariyesanaṁ caramāno mahato rukkhassa tiṭṭhato sāravato atikkammeva sāraṁ, phegguṁ chetvā ādāya pakkanto ‘sāran’ti maññamāno. Wie ein Mensch, der Kernholz bräuchte und auf der Suche nach Kernholz umherwandern würde. Er käme zu einem großen Baum, der mit Kernholz dastünde. Doch er würde das Kernholz übergehen, schnitte das Weichholz heraus und ginge damit fort in der Vorstellung, das sei Kernholz.

Yañcassa sārena sārakaraṇīyaṁ tañcassa atthaṁ nānubhavissati. Was er auch mit dem Kernholz zu machen hat, es wird ihm nicht gelingen.

Tathūpamāhaṁ, brāhmaṇa, imaṁ puggalaṁ vadāmi. Diesem gleicht diese Person, sage ich.

Idha pana, brāhmaṇa, ekacco puggalo saddhā agārasmā anagāriyaṁ pabbajito hoti: Dann ist da eine gewisse Person aus Vertrauen aus dem Haus fortgezogen ins hauslose Leben:

‘otiṇṇomhi jātiyā jarāya maraṇena sokehi paridevehi dukkhehi domanassehi upāyāsehi, dukkhotiṇṇo dukkhapareto, ‚Ich bin in Wiedergeburt, Alter und Tod versunken, in Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und Bedrängnis. Ich bin im Leiden versunken, ins Leiden verstrickt.

appeva nāma imassa kevalassa dukkhakkhandhassa antakiriyā paññāyethā’ti. Hoffentlich kann ich ein Ende dieser ganzen Masse des Leidens finden.‘

So evaṁ pabbajito samāno lābhasakkārasilokaṁ abhinibbatteti. Nachdem sie fortgezogen ist, schafft sie Besitz, Ehre und Beliebtheit.

So tena lābhasakkārasilokena na attamano hoti, na paripuṇṇasaṅkappo. Sie ist damit nicht zufrieden und hat nicht alles erreicht, was sie sich wünschte.

So tena lābhasakkārasilokena na attānukkaṁseti, na paraṁ vambheti. Sie verherrlicht sich deshalb nicht selbst oder setzt andere herab.

Lābhasakkārasilokena ca ye aññe dhammā uttaritarā ca paṇītatarā ca tesaṁ dhammānaṁ sacchikiriyāya chandaṁ janeti, vāyamati, anolīnavuttiko ca hoti asāthaliko. Sie wird wegen dieses Besitzes, dieser Ehre und dieser Beliebtheit nicht behäbig und lasch, sondern entwickelt Enthusiasmus, setzt sich ein und rüttelt ihre Energie auf, um diese Dinge zu verwirklichen, die besser und erlesener sind.

So sīlasampadaṁ ārādheti. So erlangt sie Vervollkommnung der Tugend.

So tāya sīlasampadāya attamano hoti, no ca kho paripuṇṇasaṅkappo. Sie ist damit zufrieden, doch sie hat nicht alles erreicht, was sie sich wünschte.

So tāya sīlasampadāya na attānukkaṁseti, na paraṁ vambheti. Sie verherrlicht sich deshalb nicht selbst oder setzt andere herab.

Sīlasampadāya ca ye aññe dhammā uttaritarā ca paṇītatarā ca tesaṁ dhammānaṁ sacchikiriyāya chandaṁ janeti, vāyamati, anolīnavuttiko ca hoti asāthaliko. Sie wird wegen der Vervollkommnung ihrer Tugend nicht behäbig und lasch, sondern entwickelt Enthusiasmus, setzt sich ein und rüttelt ihre Energie auf, um diese Dinge zu verwirklichen, die besser und erlesener sind.

So samādhisampadaṁ ārādheti. So erlangt sie Vervollkommnung der Versenkung.

So tāya samādhisampadāya attamano hoti, no ca kho paripuṇṇasaṅkappo. Sie ist damit zufrieden, doch sie hat nicht alles erreicht, was sie sich wünschte.

So tāya samādhisampadāya na attānukkaṁseti, na paraṁ vambheti. Sie verherrlicht sich deshalb nicht selbst oder setzt andere herab.

Samādhisampadāya ca ye aññe dhammā uttaritarā ca paṇītatarā ca tesaṁ dhammānaṁ sacchikiriyāya chandaṁ janeti, vāyamati, anolīnavuttiko ca hoti asāthaliko. Sie wird wegen der Vervollkommnung ihrer Versenkung nicht behäbig und lasch, sondern entwickelt Enthusiasmus, setzt sich ein und rüttelt ihre Energie auf, um diese Dinge zu verwirklichen, die besser und erlesener sind.

So ñāṇadassanaṁ ārādheti. So erlangt sie Erkennen und Sehen.

So tena ñāṇadassanena attamano hoti, no ca kho paripuṇṇasaṅkappo. Sie ist damit zufrieden, doch sie hat nicht alles erreicht, was sie sich wünschte.

So tena ñāṇadassanena na attānukkaṁseti, na paraṁ vambheti. Sie verherrlicht sich deshalb nicht selbst oder setzt andere herab.

Ñāṇadassanena ca ye aññe dhammā uttaritarā ca paṇītatarā ca tesaṁ dhammānaṁ sacchikiriyāya chandaṁ janeti, vāyamati, anolīnavuttiko ca hoti asāthaliko. Sie wird wegen ihres Erkennens und Sehens nicht behäbig und lasch, sondern entwickelt Enthusiasmus, setzt sich ein und rüttelt ihre Energie auf, um diese Dinge zu verwirklichen, die besser und erlesener sind.

Katame ca, brāhmaṇa, dhammā ñāṇadassanena uttaritarā ca paṇītatarā ca? Und was sind diese Dinge, die besser und erlesener sind als Erkennen und Sehen?

Idha, brāhmaṇa, bhikkhu vivicceva kāmehi vivicca akusalehi dhammehi savitakkaṁ savicāraṁ vivekajaṁ pītisukhaṁ paṭhamaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. Da tritt ein Mönch, ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, in die erste Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es aus Abgeschiedenheit geborene Ekstase und Seligkeit, während er den Geist ausrichtet und hält.

Ayampi kho, brāhmaṇa, dhammo ñāṇadassanena uttaritaro ca paṇītataro ca. Das ist ein Ding, das besser und erlesener ist als Erkennen und Sehen.

Puna caparaṁ, brāhmaṇa, bhikkhu vitakkavicārānaṁ vūpasamā ajjhattaṁ sampasādanaṁ cetaso ekodibhāvaṁ avitakkaṁ avicāraṁ samādhijaṁ pītisukhaṁ dutiyaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. Wenn dann das Ausrichten und Halten des Geistes sich beruhigt, tritt ein Mönch in die zweite Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es aus Versenkung geborene Ekstase und Seligkeit, mit innerer Klarheit und geeintem Geist, ohne Ausrichten und Halten.

Ayampi kho, brāhmaṇa, dhammo ñāṇadassanena uttaritaro ca paṇītataro ca. Auch das ist ein Ding, das besser und erlesener ist als Erkennen und Sehen.

Puna caparaṁ, brāhmaṇa, bhikkhu pītiyā ca virāgā upekkhako ca viharati, sato ca sampajāno sukhañca kāyena paṭisaṁvedeti, yaṁ taṁ ariyā ācikkhanti: ‘upekkhako satimā sukhavihārī’ti tatiyaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. Mit dem Schwinden der Ekstase tritt ein Mönch dann in die dritte Vertiefung ein und verweilt darin; da meditiert er mit Gleichmut, achtsam und bewusst, und erfährt persönlich die Seligkeit, von der die Edlen erklären: ‚Gleichmütig und achtsam meditiert man in Seligkeit.‘

Ayampi kho, brāhmaṇa, dhammo ñāṇadassanena uttaritaro ca paṇītataro ca. Auch das ist ein Ding, das besser und erlesener ist als Erkennen und Sehen.

Puna caparaṁ, brāhmaṇa, bhikkhu sukhassa ca pahānā dukkhassa ca pahānā pubbeva somanassadomanassānaṁ atthaṅgamā adukkhamasukhaṁ upekkhāsatipārisuddhiṁ catutthaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. Indem er Glück und Schmerz aufgibt, und mit dem Vergehen früherer Fröhlichkeit und Traurigkeit, tritt ein Mönch dann in die vierte Vertiefung ein und verweilt darin, ohne Glück oder Schmerz, mit reinem Gleichmut und reiner Achtsamkeit.

Ayampi kho, brāhmaṇa, dhammo ñāṇadassanena uttaritaro ca paṇītataro ca. Auch das ist ein Ding, das besser und erlesener ist als Erkennen und Sehen.

Puna caparaṁ, brāhmaṇa, bhikkhu sabbaso rūpasaññānaṁ samatikkamā paṭighasaññānaṁ atthaṅgamā nānattasaññānaṁ amanasikārā ‘ananto ākāso’ti ākāsānañcāyatanaṁ upasampajja viharati. Dann übersteigt da ein Mönch jegliche Formwahrnehmung, und mit dem Vergehen der Wahrnehmung von Eindrücken, und indem er den Geist nicht auf die Wahrnehmung von Vielfalt richtet, tritt er im Wissen: ‚Raum ist unendlich‘, in die Dimension des unendlichen Raumes ein und verweilt darin.

Ayampi kho, brāhmaṇa, dhammo ñāṇadassanena uttaritaro ca paṇītataro ca. Auch das ist ein Ding, das besser und erlesener ist als Erkennen und Sehen.

Puna caparaṁ, brāhmaṇa, bhikkhu sabbaso ākāsānañcāyatanaṁ samatikkamma ‘anantaṁ viññāṇan’ti viññāṇañcāyatanaṁ upasampajja viharati. Dann übersteigt da ein Mönch vollständig die Dimension des unendlichen Raumes, tritt im Wissen: ‚Bewusstsein ist unendlich‘, in die Dimension des unendlichen Bewusstseins ein und verweilt darin.

Ayampi kho, brāhmaṇa, dhammo ñāṇadassanena uttaritaro ca paṇītataro ca. Auch das ist ein Ding, das besser und erlesener ist als Erkennen und Sehen.

Puna caparaṁ, brāhmaṇa, bhikkhu sabbaso viññāṇañcāyatanaṁ samatikkamma ‘natthi kiñcī’ti ākiñcaññāyatanaṁ upasampajja viharati. Dann übersteigt da ein Mönch vollständig die Dimension des unendlichen Bewusstseins, tritt im Wissen: ‚Da ist überhaupt nichts‘, in die Dimension des Nichts ein und verweilt darin.

Ayampi kho, brāhmaṇa, dhammo ñāṇadassanena uttaritaro ca paṇītataro ca. Auch das ist ein Ding, das besser und erlesener ist als Erkennen und Sehen.

Puna caparaṁ, brāhmaṇa, bhikkhu sabbaso ākiñcaññāyatanaṁ samatikkamma nevasaññānāsaññāyatanaṁ upasampajja viharati. Dann übersteigt da ein Mönch vollständig die Dimension des Nichts, tritt in die Dimension ein, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, und verweilt darin.

Ayampi kho, brāhmaṇa, dhammo ñāṇadassanena uttaritaro ca paṇītataro ca. Auch das ist ein Ding, das besser und erlesener ist als Erkennen und Sehen.

Puna caparaṁ, brāhmaṇa, bhikkhu sabbaso nevasaññānāsaññāyatanaṁ samatikkamma saññāvedayitanirodhaṁ upasampajja viharati, paññāya cassa disvā āsavā parikkhīṇā honti. Dann übersteigt da ein Mönch vollständig die Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, tritt in das Aufhören von Wahrnehmung und Gefühl ein und verweilt darin. Und wenn er mit Weisheit gesehen hat, lösen sich seine Befleckungen auf.

Ayampi kho, brāhmaṇa, dhammo ñāṇadassanena uttaritaro ca paṇītataro ca. Auch das ist ein Ding, das besser und erlesener ist als Erkennen und Sehen.

Ime kho, brāhmaṇa, dhammā ñāṇadassanena uttaritarā ca paṇītatarā ca. Das sind diese Dinge, die besser und erlesener sind als Erkennen und Sehen.

Seyyathāpi so, brāhmaṇa, puriso sāratthiko sāragavesī sārapariyesanaṁ caramāno mahato rukkhassa tiṭṭhato sāravato sāraṁyeva chetvā ādāya pakkanto ‘sāran’ti jānamāno. Wie ein Mensch, der Kernholz bräuchte und auf der Suche nach Kernholz umherwandern würde. Er käme zu einem großen Baum, der mit Kernholz dastünde. Er schnitte nur das Kernholz heraus und ginge damit fort im Wissen, dass es Kernholz ist.

Yañcassa sārena sārakaraṇīyaṁ tañcassa atthaṁ anubhavissati. Was er auch mit dem Kernholz zu machen hat, es wird ihm gelingen.

Tathūpamāhaṁ, brāhmaṇa, imaṁ puggalaṁ vadāmi. Diesem gleicht diese Person, sage ich.

Iti kho, brāhmaṇa, nayidaṁ brahmacariyaṁ lābhasakkārasilokānisaṁsaṁ, na sīlasampadānisaṁsaṁ, na samādhisampadānisaṁsaṁ, na ñāṇadassanānisaṁsaṁ. Und so, Brahmane, führt man dieses geistliche Leben nicht für Besitz, Ehre und Beliebtheit, nicht für die Vervollkommnung der Tugend, nicht für die Vervollkommnung der Versenkung oder für das Erkennen und Sehen.

Yā ca kho ayaṁ, brāhmaṇa, akuppā cetovimutti—Es ist vielmehr diese unerschütterliche Freiheit des Herzens:

etadatthamidaṁ, brāhmaṇa, brahmacariyaṁ, etaṁ sāraṁ etaṁ pariyosānan”ti. Sie ist das Ziel des geistlichen Lebens, das Kernholz und der endgültige Schlusspunkt.“

Evaṁ vutte, piṅgalakoccho brāhmaṇo bhagavantaṁ etadavoca: Auf diese Worte sagte der Brahmane Piṅgalakoccha zum Buddha:

“abhikkantaṁ, bho gotama, abhikkantaṁ, bho gotama …pe… „Vortrefflich, werter Gotama! Vortrefflich! …

upāsakaṁ maṁ bhavaṁ gotamo dhāretu ajjatagge pāṇupetaṁ saraṇaṁ gatan”ti. Von diesem Tag an soll der werte Gotama mich als Laienschüler in Erinnerung behalten, der für sein ganzes Leben Zuflucht genommen hat.“

Cūḷasāropamasuttaṁ niṭṭhitaṁ dasamaṁ.

Opammavaggo niṭṭhito tatiyo.

Tassuddānaṁ

Moḷiyaphaggunariṭṭhañca nāmo,

Andhavane kathipuṇṇaṁ nivāpo;

Rāsikaṇerumahāgajanāmo,

Sārūpamo puna piṅgalakoccho.
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