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Therīgāthā 8.1 Strophen der altehrwürdigen Nonnen 8.1 Lieder der Therī 8.1

Aṭṭhakanipāta Das Achterbuch Das Achterbuch

Sīsūpacālātherīgāthā Sīsūpacālā Das Lied der Therī Sīsūpacālā

“Bhikkhunī sīlasampannā, „Eine Nonne, die die Tugend vervollkommnet hat, „Eine Bhikkhunī, die tugendhaft ist,

indriyesu susaṁvutā; die Sinne wohl beherrscht, in den Sinnesfähigkeiten gut beherrscht,

Adhigacche padaṁ santaṁ, kann zum friedvollen Zustand gelangen, kann den beruhigten Zustand realisieren,

asecanakamojavaṁ”. der so köstlich und nahrhaft ist.“ den unverfälschten und belebenden.“

“Tāvatiṁsā ca yāmā ca, „Es gibt die Götter der Dreiunddreißig und die Yama-Götter, „Es gibt die Devas der Dreiunddreißig und die Yāma-Devas

tusitā cāpi devatā; auch die Freudvollen Gottheiten, und auch die Tusita-Devas,

Nimmānaratino devā, die Götter, die das Erschaffen lieben, Devas, die sich des Schöpfens freuen,

ye devā vasavattino; und die Götter, die über das herrschen, was andere erschaffen. und solche Devas, die die Schöpfungen anderer genießen.

Tattha cittaṁ paṇīdhehi, Richte dein Herz auf solche Orte, Dorthin richte den Geist,

yattha te vusitaṁ pure”. an denen du gelebt hast.“ wo du vormals geweilt hast.“

“Tāvatiṁsā ca yāmā ca, „Die Götter der Dreiunddreißig und die Yama-Götter, „Es gibt die Devas der Dreiunddreißig und die Yāma-Devas

tusitā cāpi devatā; auch die Freudvollen Gottheiten, und auch die Tusita-Devas,

Nimmānaratino devā, die Götter, die das Erschaffen lieben, Devas, die sich des Schöpfens freuen,

ye devā vasavattino. und die Götter, die über das herrschen, was andere erschaffen – und solche Devas, die die Schöpfungen anderer genießen,

Kālaṁ kālaṁ bhavābhavaṁ, ein ums andere Mal, Leben um Leben die immer wieder, von einer Existenz zur anderen,

sakkāyasmiṁ purakkhatā; werden sie von substanzieller Wirklichkeit regiert. von der Vorstellung des eigenen Selbst geführt,

Avītivattā sakkāyaṁ, Über substanzielle Wirklichkeit sind sie nicht hinausgelangt, der Vorstellung des eigenen Selbst nicht entkommend,

jātimaraṇasārino. die, die umherwandern durch Geburt und Tod. durch Geburt und Tod wandern.

Sabbo ādīpito loko, Die ganze Welt steht in Flammen, Die ganze Welt steht in Flammen,

sabbo loko padīpito; die ganze Welt ist in Brand gesetzt, die ganze Welt brennt,

Sabbo pajjalito loko, die ganze Welt brennt lichterloh, die ganze Welt brennt lichterloh,

sabbo loko pakampito. die ganze Welt ist erschüttert. die ganze Welt bebt.

Akampiyaṁ atuliyaṁ, Der Buddha hat mich den Dhamma gelehrt, Den unterschütterlichen, unvergleichlichen,

aputhujjanasevitaṁ; den unerschütterlichen, unvergleichlichen, Weltlingen nicht zugänglichen Dhamma

Buddho dhammamadesesi, zu dem gewöhnliche Menschen nicht kommen; lehrte der Buddha.

tattha me nirato mano. diesen Ort liebt mein Geist über alles. Darin erfreut sich mein Geist.

Tassāhaṁ vacanaṁ sutvā, Als ich seine Worte gehört hatte, Nachdem ich seine Worte gehört hatte,

vihariṁ sāsane ratā; befolgte ich freudig sein Geheiß. verweilte ich freudig in der Lehre.

Tisso vijjā anuppattā, Das dreifache Wissen habe ich verwirklicht Die drei Wissen habe ich erreicht,

kataṁ buddhassa sāsanaṁ. und die Anleitung des Buddha erfüllt. gemeistert ist die Lehre des Buddha!

Sabbattha vihatā nandī, Genießen ist in jeder Hinsicht vertrieben, Vollständig vernichtet sind die seichten Freuden,

tamokhandho padālito; und die Masse der Dunkelheit ist zerschmettert. die Masse der Finsternis ist zerschlagen.

Evaṁ jānāhi pāpima, Das sollst du wissen, Böser: So wisse denn, Übeltäter,

nihato tvamasi antaka”. Geschlagen bist du, Zerstörer!“ geschlagen bist du, Tod!“

… Sīsūpacālā therī ….

Aṭṭhakanipāto niṭṭhito.
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