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Sutta NipÄta 4.10 Lehrreden-Sammelband 4.10
PurÄbhedasutta Vor dem Bruch
āKathaį¹dassÄ« kathaį¹sÄ«lo, āWenn man wie sieht, sich wie verhƤlt,
upasantoti vuccati; heiĆt es, man sei im Frieden?
TaṠme gotama pabrūhi, Wenn du gefragt wirst, Gotama, bitte sprich zu mir
pucchito uttamaį¹ naraį¹ā. über den hƶchsten Menschen.ā
āVÄ«tataį¹ho purÄ bhedÄ, āOhne Verlangen vor dem Bruchā,
(iti bhagavÄ) sagte der Buddha,
Pubbamantamanissito; ānicht abhƤngig vom ersten Anfang,
Vemajjhe nupasaį¹
kheyyo, unergründlich in der Mitte,
Tassa natthi purakkhataį¹. so wird er von nichts regiert.
Akkodhano asantÄsÄ«, Langmütig, furchtlos,
avikatthī akukkuco; nicht prahlsüchtig oder reuevoll,
MantabhÄį¹Ä« anuddhato, beim Ratgeben bedacht, nicht rastlos ā
sa ve vÄcÄyato muni. die Rede dieses AbgeklƤrten ist wahrhaft beherrscht.
NirÄsatti anÄgate, Er hƤngt sich nicht an die Zukunft
atÄ«taį¹ nÄnusocati; und trauert der Vergangenheit nicht nach.
Vivekadassī phassesu, Einer, der inmitten von Kontakten die Abgeschiedenheit im Blick hat,
diį¹į¹hÄ«su ca na nÄ«yati. wird zwischen Ansichten nicht fehlgeleitet.
Patilīno akuhako, Er ist zurückgezogen, nicht betrügerisch,
apihÄlu amaccharÄ«; nicht neidisch oder geizig
Appagabbho ajeguccho, noch unhƶflich oder ekelhaft
pesuį¹eyye ca no yuto. oder dem Verleumden ergeben.
SÄtiyesu anassÄvÄ«, Nicht von Freuden fortgerissen
atimÄne ca no yuto; oder der SelbstgefƤlligkeit ergeben,
Saį¹ho ca paį¹ibhÄnavÄ, sanft ist er und wortgewandt,
na saddho na virajjati. weder hungert er noch schwindet seine Leidenschaft.
LÄbhakamyÄ na sikkhati, Er schult sich nicht aus dem Wunsch nach Gewinn,
alÄbhe ca na kuppati; noch wird er bei fehlendem Gewinn verƤrgert;
Aviruddho ca taį¹hÄya, nicht feindselig ist er aufgrund von Verlangen,
rasesu nÄnugijjhati. denn er ist nicht gierig nach GeschmƤcken.
Upekkhako sadÄ sato, Gleichmütig, stets achtsam,
na loke maƱƱate samaį¹; nie denkt er in der Welt von sich
Na visesī na nīceyyo, als gleich, besonders oder geringer;
tassa no santi ussadÄ. nichts maĆt er sich an.
Yassa nissayanÄ natthi, Er hat keine AbhƤngigkeiten,
ƱatvÄ dhammaį¹ anissito; versteht die Lehre und ist unabhƤngig.
BhavÄya vibhavÄya vÄ, Man findet in ihm kein Verlangen
taį¹hÄ yassa na vijjati. nach Dasein oder Nicht-Dasein.
TaṠbrūmi upasantoti, Ihn erkläre ich für einen, der im Frieden ist,
KÄmesu anapekkhinaį¹; der Sinnenfreuden keine Beachtung schenkt.
GanthÄ tassa na vijjanti, Keine Knoten findet man in ihm,
AtarÄ« so visattikaį¹. er ist über das Klammern hinausgegangen.
Na tassa puttÄ pasavo, Er hat keine Kinder noch Vieh,
KhettaṠvatthuñca vijjati; noch besitzt er Felder und Grundstücke.
AttÄ vÄpi nirattÄ vÄ, Kein Aufnehmen und Ablegen
Na tasmiį¹ upalabbhati. ist bei ihm zu finden.
Yena naį¹ vajjuį¹ puthujjanÄ, Das, womit man einen gewƶhnlichen Menschen
Atho samaį¹abrÄhmaį¹Ä; oder Asketen und Brahmanen beschreiben kƶnnte,
Taį¹ tassa apurakkhataį¹, hat für ihn keine Bedeutung,
TasmÄ vÄdesu nejati. darum wird er durch Worte nicht bewegt.
Vītagedho amaccharī, Frei von Gier, nicht geizig,
Na ussesu vadate muni; ein AbgeklƤrter sagt nicht von sich selbst,
Na samesu na omesu, er sei unter Hƶheren, Geringeren oder Gleichen.
KappaṠneti akappiyo. Einer, der nicht zur Schöpfung neigt, kehrt nicht zur Schöpfung zurück.
Yassa loke sakaį¹ natthi, Wer nichts in der Welt als sein Eigen hat,
AsatÄ ca na socati; ist nicht bekümmert über das, was nicht ist,
Dhammesu ca na gacchati, und treibt nicht zwischen den Lehren umher;
Sa ve santoti vuccatÄ«āti. von ihm heiĆt es, er sei im Frieden.ā
PurÄbhedasuttaį¹ dasamaį¹.