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Sutta NipÄta 4.8 Lehrreden-Sammelband 4.8
Pasūrasutta Mit Pasūra
Idheva suddhÄ« iti vÄdayanti, āNur hier allein ist Reinheitā, sagen sie
NÄƱƱesu dhammesu visuddhimÄhu; und leugnen, dass es in anderen Lehren LƤuterung gibt.
Yaį¹ nissitÄ tattha subhaį¹ vadÄnÄ, Indem sie von der Schƶnheit dessen sprechen, auf das sie sich stützen,
Paccekasaccesu puthÅ« niviį¹į¹hÄ. ist jeder dogmatisch mit seiner eigenwilligen Deutung der Wahrheit.
Te vÄdakÄmÄ parisaį¹ vigayha, Im Verlangen nach Debatten stürzt er sich in eine Versammlung,
BÄlaį¹ dahantÄ« mithu aƱƱamaƱƱaį¹; wo jeder den anderen als Toren ansieht.
Vadanti te aƱƱasitÄ kathojjaį¹, Auf andere gestützt stellt er seine Behauptung auf;
Pasaį¹sakÄmÄ kusalÄ vadÄnÄ. er wünscht Lob, behauptet, bewandert zu sein.
Yutto kathÄyaį¹ parisÄya majjhe, Süchtig ist er nach Debatten inmitten der Versammlung,
Pasaį¹samicchaį¹ vinighÄti hoti; sein Wunsch nach Lob lƤsst ihm bange werden.
ApÄhatasmiį¹ pana maį¹
ku hoti, Doch wenn er zurückgewiesen wird, ist er beschämt;
NindÄya so kuppati randhamesÄ«. über Tadel verƤrgert, sucht er bei andern Fehler.
Yamassa vÄdaį¹ parihÄ«namÄhu, Wenn seine Doktrin für schwach befunden wird
ApÄhataį¹ paƱhavimaį¹sakÄse; und Ermittler sie für widerlegt erklƤren,
Paridevati socati hÄ«navÄdo, ist der Verlierer bekümmert und klagt,
UpaccagÄ manti anutthunÄti. er stƶhnt: āSie haben mich geschlagen!ā
Ete vivÄdÄ samaį¹esu jÄtÄ, Wenn diese Streitigkeiten unter Asketen aufkommen,
Etesu ugghÄtinighÄti hoti; werden sie erhoben oder bedrückt.
Etampi disvÄ virame kathojjaį¹, Wenn du das siehst, meide das Aufstellen von Behauptungen,
Na haƱƱadatthatthi pasaį¹salÄbhÄ. denn ihr einziger Zweck ist Lob oder Gewinn.
Pasaį¹sito vÄ pana tattha hoti, Doch wenn er seine Doktrin erklƤrt hat
AkkhÄya vÄdaį¹ parisÄya majjhe; und inmitten der Versammlung gepriesen wird,
So hassatī unnamatī ca tena, lacht er deshalb und brüstet sich,
Pappuyya tamatthaį¹ yathÄ mano ahu. da er bekommen hat, was er wollte.
YÄ unnatÄ« sÄssa vighÄtabhÅ«mi, Sein Stolz ist sein Untergang,
MÄnÄtimÄnaį¹ vadate paneso; doch er spricht aus Einbildung und SelbstgefƤlligkeit.
Etampi disvÄ na vivÄdayetha, Wenn man das sieht, soll man nicht streiten,
Na hi tena suddhiį¹ kusalÄ vadanti. denn die, die bewandert sind, sagen, dies sei kein Weg zur Reinheit.
SÅ«ro yathÄ rÄjakhÄdÄya puį¹į¹ho, Wie ein Krieger nach kƶniglichem Festschmaus
Abhigajjameti paį¹isÅ«ramicchaį¹; herumbrüllt und jemanden zum KƤmpfen sucht,
Yeneva so tena palehi sūra, so gehe los, Sūra, und finde einen Gegner,
Pubbeva natthi yadidaį¹ yudhÄya. denn wie zuvor gibt es hier niemanden zu besiegen.
Ye diį¹į¹himuggayha vivÄdayanti, Wenn jemand über eine Ansicht streitet, die er angenommen hat:
Idameva saccanti ca vÄdayanti; āDas allein ist die Wahrheit, alles andere ist unnützā,
Te tvaį¹ vadassÅ« na hi tedha atthi, sage ihm: āHier hast du keinen Widersacher,
VÄdamhi jÄte paį¹isenikattÄ. wenn ein Streit aufgekommen ist.ā
VisenikatvÄ pana ye caranti, Es gibt die, die fern von der Menge leben
Diį¹į¹hÄ«hi diį¹į¹hiį¹ avirujjhamÄnÄ; und einer Ansicht keine Ansicht entgegenstellen.
Tesu tvaṠkiṠlabhetho pasūra, Wer hier könnte mit dir streiten, Pasūra,
YesÄ«dha natthÄ« paramuggahÄ«taį¹. unter denen, die nichts als das Hƶchste ergreifen?
Atha tvaį¹ pavitakkamÄgamÄ, Und so kommst du daher und denkst dir etwas aus,
ManasÄ diį¹į¹higatÄni cintayanto; stellst im Geist Theorien auf.
Dhonena yugaį¹ samÄgamÄ, Jetzt, da du einen GelƤuterten herausgefordert hast,
Na hi tvaį¹ sakkhasi sampayÄtaveti. wirst du nicht in der Lage sein, zu antworten.
PasÅ«rasuttaį¹ aį¹į¹hamaį¹.