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Sutta NipÄta 4.4 Lehrreden-Sammelband 4.4
Suddhaį¹į¹hakasutta Acht über den Reinen
PassÄmi suddhaį¹ paramaį¹ arogaį¹, āIch sehe einen Reinen, vollkommen heil;
Diį¹į¹hena saį¹suddhi narassa hoti; das Sehen gewƤhrt einem Menschen Reinheit.ā
EvÄbhijÄnaį¹ paramanti ƱatvÄ, Indem er sich diese Auffassung des Hƶchsten in Erinnerung ruft,
SuddhÄnupassÄ«ti pacceti ƱÄį¹aį¹. glaubt er an die Auffassung, dass es einen gibt, der Reinheit beobachtet.
Diį¹į¹hena ce suddhi narassa hoti, Wenn einem Menschen durch das Gesehene Reinheit gewƤhrt würde,
ĆÄį¹ena vÄ so pajahÄti dukkhaį¹; oder wenn man durch eine Auffassung das Leiden aufgeben kƶnnte,
Aññena so sujjhati sopadhīko, dann würde jemand mit Bindungen durch einen anderen geläutert:
Diį¹į¹hÄ« hi naį¹ pÄva tathÄ vadÄnaį¹. Seine Ansicht verrƤt ihn als einen, der so spricht.
Na brÄhmaį¹o aƱƱato suddhimÄha, Ein Brahmane spricht nicht von Reinheit durch einen anderen
Diį¹į¹he sute sÄ«lavate mute vÄ; in Begriffen von Gesehenem, Gehƶrtem oder Gedachtem oder durch Regeln und Gelübde.
PuƱƱe ca pÄpe ca anÅ«palitto, Er ist unbefleckt inmitten von Gut und Bƶse
AttaƱjaho nayidha pakubbamÄno. und lƤsst los, was aufgenommen wurde, ohne hier etwas Neues zu schaffen.
Purimaį¹ pahÄya aparaį¹ sitÄse, Das Letzte hat er losgelassen und hƤngt sich an das NƤchste;
EjÄnugÄ te na taranti saį¹
gaį¹; indem er seinem Drang nachgibt, kommt er nicht über die Kette hinweg.
Te uggahÄyanti nirassajanti, Er greift zu und lƤsst los wie ein Affe,
KapÄ«va sÄkhaį¹ pamuƱcaį¹ gahÄyaį¹. der einen Zweig greift und gehen lƤsst.
Sayaį¹ samÄdÄya vatÄni jantu, Ein Geborener, der seine eigenen Gelübde aufgenommen hat,
UccÄvacaį¹ gacchati saƱƱasatto; sucht verschiedene Lehrer auf, an Wahrnehmung hƤngend.
VidvÄ ca vedehi samecca dhammaį¹, Ein Wissender, der durch Wissen die Wahrheit erfasst hat,
Na uccÄvacaį¹ gacchati bhÅ«ripaƱƱo. von ausgedehnter Weisheit, sucht nicht verschiedene Lehrer auf.
Sa sabbadhammesu visenibhūto, Er ist entfernt von allen Dingen,
Yaį¹ kiƱci diį¹į¹haį¹ va sutaį¹ mutaį¹ vÄ; die gesehen, gehƶrt oder gedacht werden.
Tameva dassiį¹ vivaį¹aį¹ carantaį¹, Da man ihn unverhüllt leben sieht,
Kenīdha lokasmi vikappayeyya. wie kƶnnte irgendjemand in der Welt ihn verurteilen?
Na kappayanti na purekkharonti, Er denkt sich nichts aus, wirbt für nichts,
AccantasuddhÄ«ti na te vadanti; spricht nicht von ƤuĆerster Reinheit.
ÄdÄnaganthaį¹ gathitaį¹ visajja, Den festen Knoten des Ergreifens hat er aufgebunden
Äsaį¹ na kubbanti kuhiƱci loke. und sehnt sich nach nichts in der Welt.
SÄ«mÄtigo brÄhmaį¹o tassa natthi, Der Brahmane ist über die Eingrenzung getreten;
ĆatvÄ va disvÄ va samuggahÄ«taį¹; da er erkennt und sieht, nimmt er nichts an.
Na rÄgarÄgÄ« na virÄgaratto, Nicht in Leidenschaft verliebt noch von Ernüchterung besessen:
Tassīdha natthi paramuggahītanti. Nichts gibt es hier, das er als als das Hƶchste annimmt.
Suddhaį¹į¹hakasuttaį¹ catutthaį¹.