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Sutta Nipāta 3.12 Lehrreden-Sammelband 3.12

Dvayatānupassanāsutta Betrachtung von Paaren

Evaṁ me sutaṁ—So habe ich es gehört:

ekaṁ samayaṁ bhagavā sāvatthiyaṁ viharati pubbārāme migāramātupāsāde. Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī im Ostkloster auf, im Pfahlbau-Langhaus der Mutter Migāras.

Tena kho pana samayena bhagavā tadahuposathe pannarase puṇṇāya puṇṇamāya rattiyā bhikkhusaṅghaparivuto abbhokāse nisinno hoti. Zu der Zeit, es war der Besinnungstag, der Vollmond am fünfzehnten Tag, saß der Buddha inmitten eines Saṅgha von Mönchen unter freiem Himmel.

Atha kho bhagavā tuṇhībhūtaṁ tuṇhībhūtaṁ bhikkhusaṅghaṁ anuviloketvā bhikkhū āmantesi: Da blickte der Buddha über den Saṅgha der Mönche und Nonnen, die so völlig still waren, und redete sie an:

“‘Ye te, bhikkhave, kusalā dhammā ariyā niyyānikā sambodhagāmino, tesaṁ vo, bhikkhave, kusalānaṁ dhammānaṁ ariyānaṁ niyyānikānaṁ sambodhagāmīnaṁ kā upanisā savanāyā’ti, iti ce, bhikkhave, pucchitāro assu, te evamassu vacanīyā: „Angenommen, Mönche und Nonnen, sie würden euch fragen: ‚Es gibt taugliche Lehren, die edel sind, mündig machen und zum Erwachen führen. Was ist der wahre Grund, dass man solche Lehren hören soll?‘, dann sollt ihr antworten:

‘yāvadeva dvayatānaṁ dhammānaṁ yathābhūtaṁ ñāṇāyā’ti. ‚Nur, um die Paare von Lehren wahrhaftig zu erkennen.‘

Kiñca dvayataṁ vadetha? Und von welchen Paaren ist die Rede?

Idaṁ dukkhaṁ, ayaṁ dukkhasamudayoti ayamekānupassanā. ‚Das ist das Leiden; das ist der Ursprung des Leidens‘: Das ist die erste Betrachtung.

Ayaṁ dukkhanirodho, ayaṁ dukkhanirodhagāminī paṭipadāti, ayaṁ dutiyānupassanā. ‚Das ist das Aufhören des Leidens; das ist die Übung, die zum Aufhören des Leidens führt‘: Das ist die zweite Betrachtung.

Evaṁ sammā dvayatānupassino kho, bhikkhave, bhikkhuno appamattassa ātāpino pahitattassa viharato dvinnaṁ phalānaṁ aññataraṁ phalaṁ pāṭikaṅkhaṁ—Wenn ein Mönch meditiert, indem er ein Paar von Lehren auf diese Art richtig betrachtet – beflissen, eifrig und entschlossen –, kann er eins von zwei Ergebnissen erwarten:

diṭṭheva dhamme aññā, sati vā upādisese anāgāmitā”ti. Erleuchtung in eben diesem Leben oder, wenn ein Rest da ist, Nichtwiederkehr.“

Idamavoca bhagavā. Das sagte der Buddha.

Idaṁ vatvāna sugato athāparaṁ etadavoca satthā: Und der Heilige, der Lehrer, fuhr fort:

“Ye dukkhaṁ nappajānanti, „Es gibt die, die das Leiden nicht verstehen,

atho dukkhassa sambhavaṁ; noch des Leidens Grund

Yattha ca sabbaso dukkhaṁ, und auch nicht, wo alles Leiden

asesaṁ uparujjhati; restlos aufhört.

Tañca maggaṁ na jānanti, Sie kennen auch nicht den Weg,

dukkhūpasamagāminaṁ. der zum Stillen des Leidens führt.

Cetovimuttihīnā te, Die Erlösung des Herzens haben sie nicht,

Atho paññāvimuttiyā; noch die Erlösung durch Weisheit.

Abhabbā te antakiriyāya, Unfähig, ein Ende zu machen,

Te ve jātijarūpagā. werden sie weiter geboren und altern.

Ye ca dukkhaṁ pajānanti, Doch es gibt die, die das Leiden verstehen,

atho dukkhassa sambhavaṁ; und auch des Leidens Grund

Yattha ca sabbaso dukkhaṁ, und wo alles Leiden

asesaṁ uparujjhati; restlos aufhört.

Tañca maggaṁ pajānanti, Sie kennen auch den Weg,

dukkhūpasamagāminaṁ. der zum Stillen des Leidens führt.

Cetovimuttisampannā, Die Erlösung des Herzens besitzen sie,

Atho paññāvimuttiyā; wie auch die Erlösung durch Weisheit.

Bhabbā te antakiriyāya, In der Lage, ein Ende zu machen,

Na te jātijarūpagāti. werden sie nicht weiter geboren und altern.“

‘Siyā aññenapi pariyāyena sammā dvayatānupassanā’ti, iti ce, bhikkhave, pucchitāro assu; „Angenommen, Mönche und Nonnen, sie würden euch fragen: ‚Könnte es noch eine andere Art geben, die Paare zu betrachten?‘,

‘siyā’tissu vacanīyā. dann sollt ihr antworten: ‚Das könnte es.‘

Kathañca siyā? Und wie könnte das sein?

Yaṁ kiñci dukkhaṁ sambhoti sabbaṁ upadhipaccayāti, ayamekānupassanā. ‚Alles Leiden, das entsteht, ist durch Bindungen bedingt‘: Das ist die erste Betrachtung.

Upadhīnaṁ tveva asesavirāganirodhā natthi dukkhassa sambhavoti, ayaṁ dutiyānupassanā. ‚Wenn Bindungen schwinden und restlos aufhören, kommt Leiden nicht zustande‘: Das ist die zweite Betrachtung.

Evaṁ sammā …pe… Wenn ein Mönch meditiert, indem er ein Paar von Lehren auf diese Art richtig betrachtet, kann er Erleuchtung oder Nichtwiederkehr erwarten.“

athāparaṁ etadavoca satthā: Und der Heilige, der Lehrer, fuhr fort:

“Upadhinidānā pabhavanti dukkhā, „Bindungen sind die Quelle des Leidens

Ye keci lokasmimanekarūpā; in all seinen zahllosen Formen in der Welt.

Yo ve avidvā upadhiṁ karoti, Wenn ein unwissender Mensch Bindungen aufbaut,

Punappunaṁ dukkhamupeti mando; kehrt dieser Einfaltspinsel wieder und wieder zum Leiden zurück.

Tasmā pajānaṁ upadhiṁ na kayirā, Daher soll jemand, der versteht, keine Bindungen aufbauen

Dukkhassa jātippabhavānupassīti. und das Zustandekommen von Leiden und Wiedergeburt betrachten.“

‘Siyā aññenapi pariyāyena sammā dvayatānupassanā’ti, iti ce, bhikkhave, pucchitāro assu; „Angenommen, Mönche und Nonnen, sie würden euch fragen: ‚Könnte es noch eine andere Art geben, die Paare zu betrachten?‘,

‘siyā’tissu vacanīyā. dann sollt ihr antworten: ‚Das könnte es.‘

Kathañca siyā? Und wie könnte das sein?

Yaṁ kiñci dukkhaṁ sambhoti sabbaṁ avijjāpaccayāti, ayamekānupassanā. ‚Alles Leiden, das entsteht, ist durch Unwissenheit bedingt‘: Das ist die erste Betrachtung.

Avijjāya tveva asesavirāganirodhā natthi dukkhassa sambhavoti, ayaṁ dutiyānupassanā. ‚Wenn Unwissenheit schwindet und restlos aufhört, kommt Leiden nicht zustande‘: Das ist die zweite Betrachtung.

Evaṁ sammā …pe… Wenn ein Mönch meditiert, indem er ein Paar von Lehren auf diese Art richtig betrachtet, kann er Erleuchtung oder Nichtwiederkehr erwarten.“

athāparaṁ etadavoca satthā: Und der Heilige, der Lehrer, fuhr fort:

“Jātimaraṇasaṁsāraṁ, „Durch Geburt und Tod wandern sie umher,

ye vajanti punappunaṁ; reisen wieder und wieder;

Itthabhāvaññathābhāvaṁ, von dieser Daseinsform gehen sie zu einer anderen,

avijjāyeva sā gati. zu jenem Ort, nur aufgrund von Unwissenheit.

Avijjā hāyaṁ mahāmoho, Denn Unwissenheit ist die große Täuschung,

Yenidaṁ saṁsitaṁ ciraṁ; wegen der wir lange umhergewandert sind.

Vijjāgatā ca ye sattā, Diese Wesen, die Erkenntnis besitzen,

Na te gacchanti punabbhavanti. gehen nicht zu einem künftigen Leben.“

‘Siyā aññenapi …pe… „‚Könnte es noch eine andere Art geben, die Paare zu betrachten?‘ …

kathañca siyā? Und wie könnte das sein?

Yaṁ kiñci dukkhaṁ sambhoti sabbaṁ saṅkhārapaccayāti, ayamekānupassanā. ‚Alles Leiden, das entsteht, ist durch Willensbildungsprozesse bedingt‘: Das ist die erste Betrachtung.

Saṅkhārānaṁ tveva asesavirāganirodhā natthi dukkhassa sambhavoti, ayaṁ dutiyānupassanā. ‚Wenn Willensbildungsprozesse schwinden und restlos aufhören, kommt Leiden nicht zustande‘: Das ist die zweite Betrachtung.

Evaṁ sammā …pe… Wenn ein Mönch meditiert, indem er ein Paar von Lehren auf diese Art richtig betrachtet, kann er Erleuchtung oder Nichtwiederkehr erwarten.“

athāparaṁ etadavoca satthā: Und der Heilige, der Lehrer, fuhr fort:

“Yaṁ kiñci dukkhaṁ sambhoti, „Alles Leiden, das entsteht,

sabbaṁ saṅkhārapaccayā; ist durch Willensbildungsprozesse bedingt.

Saṅkhārānaṁ nirodhena, Mit dem Aufhören der Willensbildungsprozesse

natthi dukkhassa sambhavo. kommt Leiden nicht zustande.

Etamādīnavaṁ ñatvā, Er erkennt diese Gefahr,

dukkhaṁ saṅkhārapaccayā; dass Leiden durch Willensbildungsprozesse bedingt ist,

Sabbasaṅkhārasamathā, und durch das Stillen aller Willensbildungsprozesse

saññānaṁ uparodhanā; und das Anhalten der Wahrnehmungen

Evaṁ dukkhakkhayo hoti, wird bei denen, die das richtig erkennen,

etaṁ ñatvā yathātathaṁ. so das Leiden aufgelöst.

Sammaddasā vedaguno, Die, die richtig sehen, die Wissensmeister,

Sammadaññāya paṇḍitā; die Klugen, die richtig verstehen,

Abhibhuyya mārasaṁyogaṁ, sie schütteln Māras Joch ab

Na gacchanti punabbhavanti. und gehen nicht zu einem künftigen Leben.“

‘Siyā aññenapi …pe… „‚Könnte es noch eine andere Art geben, die Paare zu betrachten?‘ …

kathañca siyā? Und wie könnte das sein?

Yaṁ kiñci dukkhaṁ sambhoti sabbaṁ viññāṇapaccayāti, ayamekānupassanā. ‚Alles Leiden, das entsteht, ist durch Bewusstsein bedingt‘: Das ist die erste Betrachtung.

Viññāṇassa tveva asesavirāganirodhā natthi dukkhassa sambhavoti, ayaṁ dutiyānupassanā. ‚Wenn Bewusstsein schwindet und restlos aufhört, kommt Leiden nicht zustande‘: Das ist die zweite Betrachtung.

Evaṁ sammā …pe… Wenn ein Mönch meditiert, indem er ein Paar von Lehren auf diese Art richtig betrachtet, kann er Erleuchtung oder Nichtwiederkehr erwarten.“

athāparaṁ etadavoca satthā: Und der Heilige, der Lehrer, fuhr fort:

“Yaṁ kiñci dukkhaṁ sambhoti, „Alles Leiden, das entsteht,

Sabbaṁ viññāṇapaccayā; ist durch Bewusstsein bedingt.

Viññāṇassa nirodhena, Mit dem Aufhören des Bewusstseins

Natthi dukkhassa sambhavo. kommt Leiden nicht zustande.

Etamādīnavaṁ ñatvā, Wenn er diese Gefahr erkennt,

Dukkhaṁ viññāṇapaccayā; dass Leiden durch Bewusstsein bedingt ist,

Viññāṇūpasamā bhikkhu, ist ein Mönch mit dem Stillen des Bewusstseins

Nicchāto parinibbutoti. frei von Hunger, vollkommen verloschen.“

‘Siyā aññenapi …pe… „‚Könnte es noch eine andere Art geben, die Paare zu betrachten?‘ …

kathañca siyā? Und wie könnte das sein?

Yaṁ kiñci dukkhaṁ sambhoti sabbaṁ phassapaccayāti, ayamekānupassanā. ‚Alles Leiden, das entsteht, ist durch Kontakt bedingt‘: Das ist die erste Betrachtung.

Phassassa tveva asesavirāganirodhā natthi dukkhassa sambhavoti, ayaṁ dutiyānupassanā. ‚Wenn Kontakt schwindet und restlos aufhört, kommt Leiden nicht zustande‘: Das ist die zweite Betrachtung.

Evaṁ sammā …pe… Wenn ein Mönch meditiert, indem er ein Paar von Lehren auf diese Art richtig betrachtet, kann er Erleuchtung oder Nichtwiederkehr erwarten.“

athāparaṁ etadavoca satthā: Und der Heilige, der Lehrer, fuhr fort:

“Tesaṁ phassaparetānaṁ, „Die in Kontakt verstrickt sind,

Bhavasotānusārinaṁ; die mit dem Strom des Daseins fließen

Kummaggapaṭipannānaṁ, und nach dem falschen Weg üben,

Ārā saṁyojanakkhayo. sind von der Auflösung der Fesseln weit entfernt.

Ye ca phassaṁ pariññāya, Doch die, die Kontakt vollständig verstehen,

Aññāyupasame ratā; die, da sie verstehen, Frieden genießen,

Te ve phassābhisamayā, sie sind, indem sie Kontakt erfassen,

Nicchātā parinibbutāti. frei von Hunger, vollkommen verloschen.“

‘Siyā aññenapi …pe… „‚Könnte es noch eine andere Art geben, die Paare zu betrachten?‘ …

kathañca siyā? Und wie könnte das sein?

Yaṁ kiñci dukkhaṁ sambhoti sabbaṁ vedanāpaccayāti, ayamekānupassanā. ‚Alles Leiden, das entsteht, ist durch Gefühl bedingt‘: Das ist die erste Betrachtung.

Vedanānaṁ tveva asesavirāganirodhā natthi dukkhassa sambhavoti, ayaṁ dutiyānupassanā. ‚Wenn Gefühl schwindet und restlos aufhört, kommt Leiden nicht zustande‘: Das ist die zweite Betrachtung.

Evaṁ sammā …pe… Wenn ein Mönch meditiert, indem er ein Paar von Lehren auf diese Art richtig betrachtet, kann er Erleuchtung oder Nichtwiederkehr erwarten.“

athāparaṁ etadavoca satthā: Und der Heilige, der Lehrer, fuhr fort:

“Sukhaṁ vā yadi vā dukkhaṁ, „Was man auch fühlt,

Adukkhamasukhaṁ saha; Glück, Schmerz

Ajjhattañca bahiddhā ca, oder etwas Neutrales,

Yaṁ kiñci atthi veditaṁ. innerlich und äußerlich –

Etaṁ dukkhanti ñatvāna, wenn man das als Leiden erkannt hat,

Mosadhammaṁ palokinaṁ; als trügerisch, zerfallend,

Phussa phussa vayaṁ passaṁ, sieht man es verschwinden mit jeder Berührung:

Evaṁ tattha vijānati; So versteht man es.

Vedanānaṁ khayā bhikkhu, Mit der Auflösung der Gefühle ist ein Mönch

Nicchāto parinibbutoti. frei von Hunger, vollkommen verloschen.“

‘Siyā aññenapi …pe… „‚Könnte es noch eine andere Art geben, die Paare zu betrachten?‘ …

kathañca siyā? Und wie könnte das sein?

Yaṁ kiñci dukkhaṁ sambhoti sabbaṁ taṇhāpaccayāti, ayamekānupassanā. ‚Alles Leiden, das entsteht, ist durch Verlangen bedingt‘: Das ist die erste Betrachtung.

Taṇhāya tveva asesavirāganirodhā natthi dukkhassa sambhavoti, ayaṁ dutiyānupassanā. ‚Wenn Verlangen schwindet und restlos aufhört, kommt Leiden nicht zustande‘: Das ist die zweite Betrachtung.

Evaṁ sammā …pe… Wenn ein Mönch meditiert, indem er ein Paar von Lehren auf diese Art richtig betrachtet, kann er Erleuchtung oder Nichtwiederkehr erwarten.“

athāparaṁ etadavoca satthā: Und der Heilige, der Lehrer, fuhr fort:

“Taṇhādutiyo puriso, „Verlangen ist eines Menschen Begleiter

Dīghamaddhāna saṁsaraṁ; bei diesem langen Umherwandern.

Itthabhāvaññathābhāvaṁ, Von dieser Daseinsform geht er zu einer anderen,

Saṁsāraṁ nātivattati. doch entkommt er dem Umherwandern nicht.

Etamādīnavaṁ ñatvā, Wenn er diese Gefahr erkennt,

Taṇhaṁ dukkhassa sambhavaṁ; dass Leiden durch Verlangen zustande kommt,

Vītataṇho anādāno, wandert ein Mönch achtsam,

Sato bhikkhu paribbajeti. ohne Verlangen, von Ergreifen frei.“

‘Siyā aññenapi …pe… „‚Könnte es noch eine andere Art geben, die Paare zu betrachten?‘ …

kathañca siyā? Und wie könnte das sein?

Yaṁ kiñci dukkhaṁ sambhoti sabbaṁ upādānapaccayāti, ayamekānupassanā. ‚Alles Leiden, das entsteht, ist durch Ergreifen bedingt‘: Das ist die erste Betrachtung.

Upādānānaṁ tveva asesavirāganirodhā natthi dukkhassa sambhavoti, ayaṁ dutiyānupassanā. ‚Wenn Ergreifen schwindet und restlos aufhört, kommt Leiden nicht zustande‘: Das ist die zweite Betrachtung.

Evaṁ sammā …pe… Wenn ein Mönch meditiert, indem er ein Paar von Lehren auf diese Art richtig betrachtet, kann er Erleuchtung oder Nichtwiederkehr erwarten.“

athāparaṁ etadavoca satthā: Und der Heilige, der Lehrer, fuhr fort:

“Upādānapaccayā bhavo, „Ergreifen ist die Bedingung für fortgesetztes Dasein;

Bhūto dukkhaṁ nigacchati; wer da ist, stürzt in Leiden.

Jātassa maraṇaṁ hoti, Der Tod kommt zu denen, die geboren sind –

Eso dukkhassa sambhavo. so kommt Leiden zustande.

Tasmā upādānakkhayā, Mit der Auflösung des Ergreifens

Sammadaññāya paṇḍitā; erkennen daher die Klugen, die richtig verstehen,

Jātikkhayaṁ abhiññāya, unmittelbar das Ende der Wiedergeburt

Na gacchanti punabbhavanti. und gehen nicht zu einem künftigen Leben.“

‘Siyā aññenapi …pe… „‚Könnte es noch eine andere Art geben, die Paare zu betrachten?‘ …

kathañca siyā? Und wie könnte das sein?

Yaṁ kiñci dukkhaṁ sambhoti sabbaṁ ārambhapaccayāti, ayamekānupassanā. ‚Alles Leiden, das entsteht, ist durch das Anstoßen einer Handlung bedingt‘: Das ist die erste Betrachtung.

Ārambhānaṁ tveva asesavirāganirodhā natthi dukkhassa sambhavoti, ayaṁ dutiyānupassanā. ‚Wenn Anstoßen von Handlungen schwindet und restlos aufhört, kommt Leiden nicht zustande‘: Das ist die zweite Betrachtung.

Evaṁ sammā …pe… Wenn ein Mönch meditiert, indem er ein Paar von Lehren auf diese Art richtig betrachtet, kann er Erleuchtung oder Nichtwiederkehr erwarten.“

athāparaṁ etadavoca satthā: Und der Heilige, der Lehrer, fuhr fort:

“Yaṁ kiñci dukkhaṁ sambhoti, „Alles Leiden, das entsteht,

Sabbaṁ ārambhapaccayā; ist durch das Anstoßen einer Handlung bedingt.

Ārambhānaṁ nirodhena, Mit dem Aufhören des Anstoßens

Natthi dukkhassa sambhavo. kommt Leiden nicht zustande.

Etamādīnavaṁ ñatvā, Wenn er diese Gefahr erkennt,

Dukkhaṁ ārambhapaccayā; dass Leiden durch Anstoßen zustande kommt,

Sabbārambhaṁ paṭinissajja, und indem er alles Anstoßen aufgibt,

Anārambhe vimuttino. ist er im Hinblick auf Anstoßen befreit.

Ucchinnabhavataṇhassa, Für einen Mönch mit friedvollem Geist,

Santacittassa bhikkhuno; der Verlangen nach fortgesetztem Dasein abgeschnitten hat,

Vikkhīṇo jātisaṁsāro, ist das Umherwandern durch Geburten beendet,

Natthi tassa punabbhavoti. künftige Leben wird es für ihn nicht mehr geben.“

‘Siyā aññenapi …pe… „‚Könnte es noch eine andere Art geben, die Paare zu betrachten?‘ …

kathañca siyā? Und wie könnte das sein?

Yaṁ kiñci dukkhaṁ sambhoti sabbaṁ āhārapaccayāti, ayamekānupassanā. ‚Alles Leiden, das entsteht, ist durch Nahrung bedingt‘: Das ist die erste Betrachtung.

Āhārānaṁ tveva asesavirāganirodhā natthi dukkhassa sambhavoti, ayaṁ dutiyānupassanā. ‚Wenn Nahrung schwindet und restlos aufhört, kommt Leiden nicht zustande‘: Das ist die zweite Betrachtung.

Evaṁ sammā …pe… Wenn ein Mönch meditiert, indem er ein Paar von Lehren auf diese Art richtig betrachtet, kann er Erleuchtung oder Nichtwiederkehr erwarten.“

athāparaṁ etadavoca satthā: Und der Heilige, der Lehrer, fuhr fort:

“Yaṁ kiñci dukkhaṁ sambhoti, „Alles Leiden, das entsteht,

Sabbaṁ āhārapaccayā; ist durch Nahrung bedingt.

Āhārānaṁ nirodhena, Mit dem Aufhören der Nahrung

Natthi dukkhassa sambhavo. kommt Leiden nicht zustande.

Etamādīnavaṁ ñatvā, Wenn er diese Gefahr erkennt,

Dukkhaṁ āhārapaccayā; dass Leiden durch Nahrung zustande kommt,

Sabbāhāraṁ pariññāya, und indem er alle Nahrung vollständig versteht,

Sabbāhāramanissito. ist er von jeder Nahrung unabhängig.

Ārogyaṁ sammadaññāya, Wenn er den Gesundheitszustand richtig verstanden hat

Āsavānaṁ parikkhayā; und nach Abschätzung Gebrauch macht, standhaft in Grundsätzen,

Saṅkhāya sevī dhammaṭṭho, ist ein Wissensmeister, indem er die Befleckungen auflöst,

Saṅkhyaṁ nopeti vedagūti. nicht zu berechnen.“

‘Siyā aññenapi …pe… „‚Könnte es noch eine andere Art geben, die Paare zu betrachten?‘ …

kathañca siyā? Und wie könnte das sein?

Yaṁ kiñci dukkhaṁ sambhoti sabbaṁ iñjitapaccayāti, ayamekānupassanā. ‚Alles Leiden, das entsteht, ist durch Bewegung bedingt‘: Das ist die erste Betrachtung.

Iñjitānaṁ tveva asesavirāganirodhā natthi dukkhassa sambhavoti, ayaṁ dutiyānupassanā. ‚Wenn Bewegung schwindet und restlos aufhört, kommt Leiden nicht zustande‘: Das ist die zweite Betrachtung.

Evaṁ sammā …pe… Wenn ein Mönch meditiert, indem er ein Paar von Lehren auf diese Art richtig betrachtet, kann er Erleuchtung oder Nichtwiederkehr erwarten.“

athāparaṁ etadavoca satthā: Und der Heilige, der Lehrer, fuhr fort:

“Yaṁ kiñci dukkhaṁ sambhoti, „Alles Leiden, das entsteht,

Sabbaṁ iñjitapaccayā; ist durch Bewegung bedingt.

Iñjitānaṁ nirodhena, Mit dem Aufhören der Bewegung

Natthi dukkhassa sambhavo. kommt Leiden nicht zustande.

Etamādīnavaṁ ñatvā, Wenn er diese Gefahr erkennt,

Dukkhaṁ iñjitapaccayā; dass Leiden durch Bewegung zustande kommt,

Tasmā hi ejaṁ vossajja, würde daher ein Mönch achtsam wandern,

Saṅkhāre uparundhiya; nachdem er Bewegung aufgegeben

Anejo anupādāno, und Willensbildungsprozesse angehalten hat,

Sato bhikkhu paribbajeti. unbewegt, von Ergreifen frei.“

‘Siyā aññenapi …pe… „‚Könnte es noch eine andere Art geben, die Paare zu betrachten?‘ …

kathañca siyā? Und wie könnte das sein?

Nissitassa calitaṁ hotīti, ayamekānupassanā. ‚Für den Abhängigen gibt es Regung‘: Das ist die erste Betrachtung.

Anissito na calatīti, ayaṁ dutiyānupassanā. ‚Für den Unabhängigen gibt es keine Regung‘: Das ist die zweite Betrachtung.

Evaṁ sammā …pe… Wenn ein Mönch meditiert, indem er ein Paar von Lehren auf diese Art richtig betrachtet, kann er Erleuchtung oder Nichtwiederkehr erwarten.“

athāparaṁ etadavoca satthā: Und der Heilige, der Lehrer, fuhr fort:

“Anissito na calati, „Für den Unabhängigen gibt es keine Regung.

Nissito ca upādiyaṁ; Der Abhängige ergreift,

Itthabhāvaññathābhāvaṁ, von dieser Daseinsform geht er zu einer anderen,

Saṁsāraṁ nātivattati. aber entkommt dem Umherwandern nicht.

Etamādīnavaṁ ñatvā, Wenn er diese Gefahr erkennt,

Nissayesu mahabbhayaṁ; die große Furcht durch Abhängigkeiten,

Anissito anupādāno, würde ein Mönch achtsam wandern,

Sato bhikkhu paribbajeti. unabhängig, von Ergreifen frei.“

‘Siyā aññenapi …pe… „‚Könnte es noch eine andere Art geben, die Paare zu betrachten?‘ …

kathañca siyā? Und wie könnte das sein?

Rūpehi, bhikkhave, arūpā santatarāti, ayamekānupassanā. ‚Formlose Zustände sind friedvoller als Formen‘: Das ist die erste Betrachtung.

Arūpehi nirodho santataroti, ayaṁ dutiyānupassanā. ‚Das Aufhören ist friedvoller als formlose Zustände‘: Das ist die zweite Betrachtung.

Evaṁ sammā …pe… Wenn ein Mönch meditiert, indem er ein Paar von Lehren auf diese Art richtig betrachtet, kann er Erleuchtung oder Nichtwiederkehr erwarten.“

athāparaṁ etadavoca satthā: Und der Heilige, der Lehrer, fuhr fort:

“Ye ca rūpūpagā sattā, „Es gibt Wesen im Reich der leuchtenden Form,

Ye ca arūpaṭṭhāyino; andere stecken im Formlosen fest.

Nirodhaṁ appajānantā, Wenn sie das Aufhören nicht verstehen,

Āgantāro punabbhavaṁ. kehren sie zu künftigen Leben zurück.

Ye ca rūpe pariññāya, Doch die, die Form vollständig verstanden haben

Arūpesu asaṇṭhitā; und nicht im Formlosen stecken bleiben,

Nirodhe ye vimuccanti, die im Aufhören befreit sind,

Te janā maccuhāyinoti. sie haben den Tod bezwungen.“

‘Siyā aññenapi …pe… „‚Könnte es noch eine andere Art geben, die Paare zu betrachten?‘ …

kathañca siyā? Und wie könnte das sein?

Yaṁ, bhikkhave, sadevakassa lokassa samārakassa sabrahmakassa sassamaṇabrāhmaṇiyā pajāya sadevamanussāya idaṁ saccanti upanijjhāyitaṁ tadamariyānaṁ etaṁ musāti yathābhūtaṁ sammappaññāya sudiṭṭhaṁ, ayamekānupassanā. ‚Worauf diese Welt mit ihren Göttern, Māras und Brahmās, unter dieser Bevölkerung mit ihren Asketen und Brahmanen, Göttern und Menschen – worauf sie den Geist als wahr richtet, von dem haben die Edlen mit rechter Weisheit klar gesehen, dass es falsch ist‘: Das ist die erste Betrachtung.

Yaṁ, bhikkhave, sadevakassa …pe… sadevamanussāya idaṁ musāti upanijjhāyitaṁ, tadamariyānaṁ etaṁ saccanti yathābhūtaṁ sammappaññāya sudiṭṭhaṁ, ayaṁ dutiyānupassanā. ‚Worauf diese Welt den Geist als falsch richtet, von dem haben die Edlen mit rechter Weisheit klar gesehen, dass es wahr ist‘: Das ist die zweite Betrachtung.

Evaṁ sammā …pe… Wenn ein Mönch meditiert, indem er ein Paar von Lehren auf diese Art richtig betrachtet, kann er Erleuchtung oder Nichtwiederkehr erwarten.“

athāparaṁ etadavoca satthā: Und der Heilige, der Lehrer, fuhr fort:

“Anattani attamāniṁ, „Sieh’ wie die Welt mit ihren Göttern

Passa lokaṁ sadevakaṁ; was ohne Selbst ist, sich als Selbst vorstellt;

Niviṭṭhaṁ nāmarūpasmiṁ, an Namen und Form gewöhnt,

Idaṁ saccanti maññati. denkt sie, das sei die Wahrheit.

Yena yena hi maññanti, Denn was man sich auch darunter vorstellt,

Tato taṁ hoti aññathā; es stellt sich als etwas anderes heraus.

Tañhi tassa musā hoti, Das ist es, was daran falsch ist,

Mosadhammañhi ittaraṁ. das Kurzlebige ist von trügerischer Natur.

Amosadhammaṁ nibbānaṁ, Das, was eine untrügliche Natur hat, das Erlöschen,

Tadariyā saccato vidū; kennen die Edlen als Wahrheit.

Te ve saccābhisamayā, Da sie die Wahrheit erfasst haben,

Nicchātā parinibbutāti. sind sie frei von Hunger, vollkommen verloschen.“

‘Siyā aññenapi pariyāyena sammā dvayatānupassanā’ti, iti ce, bhikkhave, pucchitāro assu; „Angenommen, Mönche und Nonnen, sie würden euch fragen: ‚Könnte es noch eine andere Art geben, die Paare zu betrachten?‘,

‘siyā’tissu vacanīyā. dann sollt ihr antworten: ‚Das könnte es.‘

Kathañca siyā? Und wie könnte das sein?

Yaṁ, bhikkhave, sadevakassa lokassa samārakassa sabrahmakassa sassamaṇabrāhmaṇiyā pajāya sadevamanussāya idaṁ sukhanti upanijjhāyitaṁ, tadamariyānaṁ etaṁ dukkhanti yathābhūtaṁ sammappaññāya sudiṭṭhaṁ, ayamekānupassanā. ‚Worauf diese Welt mit ihren Göttern, Māras und Brahmās, unter dieser Bevölkerung mit ihren Asketen und Brahmanen, Göttern und Menschen – worauf sie den Geist als Glück richtet, von dem haben die Edlen mit rechter Weisheit klar gesehen, dass es Leiden ist‘: Das ist die erste Betrachtung.

Yaṁ, bhikkhave, sadevakassa …pe… sadevamanussāya idaṁ dukkhanti upanijjhāyitaṁ tadamariyānaṁ etaṁ sukhanti yathābhūtaṁ sammappaññāya sudiṭṭhaṁ, ayaṁ dutiyānupassanā. ‚Worauf diese Welt den Geist als Leiden richtet, von dem haben die Edlen mit rechter Weisheit klar gesehen, dass es Glück ist‘: Das ist die zweite Betrachtung.

Evaṁ sammā dvayatānupassino kho, bhikkhave, bhikkhuno appamattassa ātāpino pahitattassa viharato dvinnaṁ phalānaṁ aññataraṁ phalaṁ pāṭikaṅkhaṁ—Wenn ein Mönch meditiert, indem er ein Paar von Lehren auf diese Art richtig betrachtet – beflissen, eifrig und entschlossen –, kann er eins von zwei Ergebnissen erwarten:

diṭṭheva dhamme aññā, sati vā upādisese anāgāmitāti. Erleuchtung in diesem Leben, oder, wenn ein Rest da ist, Nichtwiederkehr.“

Idamavoca bhagavā. Das sagte der Buddha.

Idaṁ vatvāna sugato athāparaṁ etadavoca satthā: Und der Heilige, der Lehrer, fuhr fort:

“Rūpā saddā rasā gandhā, „Bilder, Töne, Gerüche, Geschmäcke

Phassā dhammā ca kevalā; Berührungen und Vorstellungen – sie alle –

Iṭṭhā kantā manāpā ca, sind erwünscht, willkommen und angenehm,

Yāvatatthīti vuccati. solange man sagen kann, sie bestehen.

Sadevakassa lokassa, Denn in der ganzen Welt mit ihren Göttern

Ete vo sukhasammatā; erachten sie das als Glück.

Yattha cete nirujjhanti, Und wenn sie aufhören,

Taṁ nesaṁ dukkhasammataṁ. erachten sie das als Leiden.

Sukhanti diṭṭhamariyehi, Das Anhalten substanzieller Wirklichkeit

Sakkāyassuparodhanaṁ; haben die Edlen als Glück erkannt.

Paccanīkamidaṁ hoti, Diese Einsicht, die die Sehenden haben,

Sabbalokena passataṁ. widerspricht der ganzen Welt.

Yaṁ pare sukhato āhu, Was andere als Glück bezeichnen,

Tadariyā āhu dukkhato; bezeichnen die Edlen als Leiden.

Yaṁ pare dukkhato āhu, Was andere als Leiden bezeichnen,

Tadariyā sukhato vidū. bezeichnen die Edlen als Glück.

Passa dhammaṁ durājānaṁ, Sieh’, diese Lehre ist schwer zu verstehen,

Sampamūḷhetthaviddasu; sie verwirrt die Unwissenden.

Nivutānaṁ tamo hoti, Dunkelheit herrscht für die, die ummantelt sind;

Andhakāro apassataṁ. Schwärze herrscht für die, die nicht sehen.

Satañca vivaṭaṁ hoti, Doch die Guten sind unbedeckt

Āloko passatāmiva; wie das Licht für die Sehenden.

Santike na vijānanti, Auch wenn sie nahe sind, verstehen sie nicht,

Magā dhammassa kovidā. diese Toren, in der Lehre nicht bewandert.

Bhavarāgaparetehi, In den Wunsch nach fortgesetztem Dasein sind sie verstrickt,

Bhavasotānusāribhi; fließen im Strom des Daseins;

Māradheyyānupannehi, in Māras Machtbereich sind sie verstrickt:

Nāyaṁ dhammo susambudho. Sie können diese Lehre nicht wirklich verstehen.

Ko nu aññatra mariyehi, Wer außer den Edlen

Padaṁ sambuddhumarahati; ist in der Lage, diesen Zustand zu verstehen?

Yaṁ padaṁ sammadaññāya, Wenn sie diesen Zustand richtig verstanden haben,

Parinibbanti anāsavā”ti. erlöschen die Unbefleckten vollkommen.“

Idamavoca bhagavā. Das sagte der Buddha.

Attamanā te bhikkhū bhagavato bhāsitaṁ abhinandunti. Zufrieden begrüßten die Mönche und Nonnen die Worte des Buddha.

Imasmiñca pana veyyākaraṇasmiṁ bhaññamāne saṭṭhimattānaṁ bhikkhūnaṁ anupādāya āsavehi cittāni vimucciṁsūti. Und während diese Lehrrede gesprochen wurde, wurde der Geist von sechzig Mönchen und Nonnen durch Nicht-Ergreifen von den Befleckungen befreit.

Dvayatānupassanāsuttaṁ dvādasamaṁ.

Tassuddānaṁ

Saccaṁ upadhi avijjā ca,

saṅkhāre viññāṇapañcamaṁ;

Phassavedaniyā taṇhā,

upādānārambhaāhārā;

Iñjitaṁ calitaṁ rūpaṁ,

saccaṁ dukkhena soḷasāti.

Mahāvaggo tatiyo.

Tassuddānaṁ

Pabbajjā ca padhānañca,

subhāsitañca sundari;

Māghasuttaṁ sabhiyo ca,

selo sallañca vuccati.

Vāseṭṭho cāpi kokāli,

Nālako dvayatānupassanā;

Dvādasetāni suttāni,

Mahāvaggoti vuccatīti.
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