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Sutta NipÄta 3.5 Lehrreden-Sammelband 3.5
MÄghasutta Mit MÄgha
Evaį¹ me sutaį¹āSo habe ich es gehƶrt:
ekaį¹ samayaį¹ bhagavÄ rÄjagahe viharati gijjhakÅ«į¹e pabbate. Einmal hielt sich der Buddha bei RÄjagaha auf der Geierkuppe auf.
Atha kho mÄgho mÄį¹avo yena bhagavÄ tenupasaį¹
kami; upasaį¹
kamitvÄ bhagavatÄ saddhiį¹ sammodi. Da ging der Vedenstudent MÄgha zum Buddha und tauschte WillkommensgrüĆe mit ihm aus.
SammodanÄ«yaį¹ kathaį¹ sÄraį¹Ä«yaį¹ vÄ«tisÄretvÄ ekamantaį¹ nisÄ«di. Nach der BegrüĆung und dem Austausch von Hƶflichkeiten setzte er sich zur Seite hin
Ekamantaį¹ nisinno kho mÄgho mÄį¹avo bhagavantaį¹ etadavoca: und sagte zum Buddha:
āAhaƱhi, bho gotama, dÄyako dÄnapati vadaññū yÄcayogo; āIch bin ein Geber, werter Gotama, ein Spender; ich bin freigiebig und der WohltƤtigkeit verpflichtet.
dhammena bhoge pariyesÄmi; Ich trachte mit rechtmƤĆigen Mitteln nach Vermƶgen,
dhammena bhoge pariyesitvÄ dhammaladdhehi bhogehi dhammÄdhigatehi ekassapi dadÄmi dvinnampi tiį¹į¹ampi catunnampi paƱcannampi channampi sattannampi aį¹į¹hannampi navannampi dasannampi dadÄmi, vÄ«sÄyapi tiį¹sÄyapi cattÄlÄ«sÄyapi paƱƱÄsÄyapi dadÄmi, satassapi dadÄmi, bhiyyopi dadÄmi. und mit diesem rechtmƤĆig erworbenen Vermƶgen gebe ich einem Menschen, zwei Menschen, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn, zwanzig, dreiĆig, vierzig, fünfzig, hundert Menschen oder sogar noch mehr.
KaccÄhaį¹, bho gotama, evaį¹ dadanto evaį¹ yajanto bahuį¹ puƱƱaį¹ pasavÄmÄ«āti? FlieĆe ich, werter Gotama, indem ich so gebe und opfere, über von viel Verdienst?ā
āTaggha tvaį¹, mÄį¹ava, evaį¹ dadanto evaį¹ yajanto bahuį¹ puƱƱaį¹ pasavasi. āJa, das tust du, Vedenstudent.
Yo kho, mÄį¹ava, dÄyako dÄnapati vadaññū yÄcayogo; Ein Geber und Spender, der freigiebig und der WohltƤtigkeit verpflichtet ist,
dhammena bhoge pariyesati; der mit rechtmƤĆigen Mitteln nach Vermƶgen trachtet
dhammena bhoge pariyesitvÄ dhammaladdhehi bhogehi dhammÄdhigatehi ekassapi dadÄti ā¦pe⦠satassapi dadÄti, bhiyyopi dadÄti, bahuį¹ so puƱƱaį¹ pasavatÄ«āti. und mit diesem rechtmƤĆig erworbenen Vermƶgen einem Menschen, zwei Menschen, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn, zwanzig, dreiĆig, vierzig, fünfzig, hundert Menschen gibt oder sogar noch mehr, flieĆt über von viel Verdienst.ā
Atha kho mÄgho mÄį¹avo bhagavantaį¹ gÄthÄya ajjhabhÄsiāDa redete MÄgha den Buddha in Strophen an:
āPucchÄmahaį¹ gotamaį¹ vadaƱƱuį¹, āIch frage den freigiebigen Gotamaā,
(iti mÄgho mÄį¹avo) sagte MÄgha,
KÄsÄyavÄsiį¹ agahaį¹ carantaį¹; āder die ockerfarbene Robe trƤgt und heimatlos wandert:
Yo yÄcayogo dÄnapati gahaį¹į¹ho, Wenn ein Laienspender, der WohltƤtigkeit verpflichtet,
PuƱƱatthiko yajati puƱƱapekkho; auf der Suche und Ausschau nach Verdienst ein Opfer darbringt
Dadaį¹ paresaį¹ idha annapÄnaį¹, und anderen hier Speise und Trank gibt:
Kathaį¹ hutaį¹ yajamÄnassa sujjheā. Wie wird sein Opfer gelƤutert?ā
āYo yÄcayogo dÄnapati gahaį¹į¹ho, āWenn ein Laienspender, der WohltƤtigkeit verpflichtetā,
(mÄghÄti bhagavÄ) antwortete der Buddha,
PuƱƱatthiko yajati puƱƱapekkho; āauf der Suche und Ausschau nach Verdienst ein Opfer darbringt
Dadaį¹ paresaį¹ idha annapÄnaį¹, und anderen hier Speise und Trank gibt:
ÄrÄdhaye dakkhiį¹eyyebhi tÄdiā. Ein Solcher hƤtte Erfolg durch die, die der Gaben würdig sind.ā
āYo yÄcayogo dÄnapati gahaį¹į¹ho, āWenn ein Laienspender, der WohltƤtigkeit verpflichtetā,
(iti mÄgho mÄį¹avo) sagte MÄgha,
PuƱƱatthiko yajati puƱƱapekkho; āauf der Suche und Ausschau nach Verdienst ein Opfer darbringt
Dadaį¹ paresaį¹ idha annapÄnaį¹, und anderen hier Speise und Trank gibt:
AkkhÄhi me bhagavÄ dakkhiį¹eyyeā. ErklƤre mir, wer der Gaben würdig ist.ā
āYe ve asattÄ vicaranti loke, āDie ungebunden durch die Welt wandern,
AkiƱcanÄ kevalino yatattÄ; vollkommen, selbst-beherrscht, und nichts haben:
KÄlena tesu habyaį¹ pavecche, Hier soll ein Brahmane, der Verdienst sucht,
Yo brÄhmaį¹o puƱƱapekkho yajetha. zur rechten Zeit ein Speiseopfer als Gabe darbringen.
Ye sabbasaį¹yojanabandhanacchidÄ, Die alle Fesseln und Ketten durchtrennt haben,
DantÄ vimuttÄ anÄ«ghÄ nirÄsÄ; gezƤhmt, befreit, unbeschwert, die keine Hoffnung brauchen:
KÄlena tesu habyaį¹ pavecche, Hier soll ein Brahmane, der Verdienst sucht,
Yo brÄhmaį¹o puƱƱapekkho yajetha. zur rechten Zeit ein Speiseopfer als Gabe darbringen.
Ye sabbasaį¹yojanavippamuttÄ, Die von allen Fesseln befreit sind,
DantÄ vimuttÄ anÄ«ghÄ nirÄsÄ; gezƤhmt, befreit, unbeschwert, die keine Hoffnung brauchen:
KÄlena tesu habyaį¹ pavecche, Hier soll ein Brahmane, der Verdienst sucht,
Yo brÄhmaį¹o puƱƱapekkho yajetha. zur rechten Zeit ein Speiseopfer als Gabe darbringen.
RÄgaƱca dosaƱca pahÄya mohaį¹, Die Gier, Hass und TƤuschung aufgegeben haben,
KhÄ«į¹ÄsavÄ vÅ«sitabrahmacariyÄ; die Befleckungen aufgelƶst, das geistliche Leben erfüllt:
KÄlena tesu habyaį¹ pavecche, Hier soll ein Brahmane, der Verdienst sucht,
Yo brÄhmaį¹o puƱƱapekkho yajetha. zur rechten Zeit ein Speiseopfer als Gabe darbringen.
Yesu na mÄyÄ vasati na mÄno, In wem nicht Betrug noch Einbildung wohnen,
KhÄ«į¹ÄsavÄ vÅ«sitabrahmacariyÄ; die Befleckungen aufgelƶst, das geistliche Leben erfüllt:
KÄlena tesu habyaį¹ pavecche, Hier soll ein Brahmane, der Verdienst sucht,
Yo brÄhmaį¹o puƱƱapekkho yajetha. zur rechten Zeit ein Speiseopfer als Gabe darbringen.
Ye vÄ«talobhÄ amamÄ nirÄsÄ, Die frei von Gier sind, selbstlos, keine Hoffnung brauchen,
KhÄ«į¹ÄsavÄ vÅ«sitabrahmacariyÄ; die Befleckungen aufgelƶst, das geistliche Leben erfüllt:
KÄlena tesu habyaį¹ pavecche, Hier soll ein Brahmane, der Verdienst sucht,
Yo brÄhmaį¹o puƱƱapekkho yajetha. zur rechten Zeit ein Speiseopfer als Gabe darbringen.
Ye ve na taį¹hÄsu upÄtipannÄ, Die nicht dem Verlangen zum Opfer gefallen sind,
Vitareyya oghaį¹ amamÄ caranti; die Flut überquert haben, selbstlos leben:
KÄlena tesu habyaį¹ pavecche, Hier soll ein Brahmane, der Verdienst sucht,
Yo brÄhmaį¹o puƱƱapekkho yajetha. zur rechten Zeit ein Speiseopfer als Gabe darbringen.
Yesaį¹ taį¹hÄ natthi kuhiƱci loke, Die in der Welt kein Verlangen haben
BhavÄbhavÄya idha vÄ huraį¹ vÄ; nach einem Daseinszustand, hier oder im Jenseits:
KÄlena tesu habyaį¹ pavecche, Hier soll ein Brahmane, der Verdienst sucht,
Yo brÄhmaį¹o puƱƱapekkho yajetha. zur rechten Zeit ein Speiseopfer als Gabe darbringen.
Ye kÄme hitvÄ agahÄ caranti, Die die Sinnenfreuden hinter sich gelassen haben, heimatlos wandern,
SusaƱƱatattÄ tasaraį¹va ujjuį¹; selbst-beherrscht, gerade wie ein Weberschiffchen:
KÄlena tesu habyaį¹ pavecche, Hier soll ein Brahmane, der Verdienst sucht,
Yo brÄhmaį¹o puƱƱapekkho yajetha. zur rechten Zeit ein Speiseopfer als Gabe darbringen.
Ye vÄ«tarÄgÄ susamÄhitindriyÄ, Die von Begehren Freien, mit gestillten Sinnen,
Candova rÄhuggahaį¹Ä pamuttÄ; wie der Mond befreit vom Griff der Mondfinsternis:
KÄlena tesu habyaį¹ pavecche, Hier soll ein Brahmane, der Verdienst sucht,
Yo brÄhmaį¹o puƱƱapekkho yajetha. zur rechten Zeit ein Speiseopfer als Gabe darbringen.
SamitÄvino vÄ«tarÄgÄ akopÄ, Die Beruhigten, frei von Begehren und Zorn,
Yesaį¹ gatÄ« natthidha vippahÄya; ohne Bestimmungsorte, in diesem Leben davon frei:
KÄlena tesu habyaį¹ pavecche, Hier soll ein Brahmane, der Verdienst sucht,
Yo brÄhmaį¹o puƱƱapekkho yajetha. zur rechten Zeit ein Speiseopfer als Gabe darbringen.
JahitvÄ jÄtimaraį¹aį¹ asesaį¹, Die Geburt und Tod vollstƤndig aufgegeben,
Kathaį¹
kathiį¹ sabbamupÄtivattÄ; über jede Unschlüssigkeit hinausgegangen:
KÄlena tesu habyaį¹ pavecche, Hier soll ein Brahmane, der Verdienst sucht,
Yo brÄhmaį¹o puƱƱapekkho yajetha. zur rechten Zeit ein Speiseopfer als Gabe darbringen.
Ye attadÄ«pÄ vicaranti loke, Die in der Welt als ihre eigene Insel leben,
AkiƱcanÄ sabbadhi vippamuttÄ; in jeder Hinsicht frei, und nichts haben:
KÄlena tesu habyaį¹ pavecche, Hier soll ein Brahmane, der Verdienst sucht,
Yo brÄhmaį¹o puƱƱapekkho yajetha. zur rechten Zeit ein Speiseopfer als Gabe darbringen.
Ye hettha jÄnanti yathÄ tathÄ idaį¹, Die dieses hier als wahr erkennen:
AyamantimÄ natthi punabbhavoti; āDies ist mein letztes Leben, kein künftiges wird es mehr gebenā:
KÄlena tesu habyaį¹ pavecche, Hier soll ein Brahmane, der Verdienst sucht,
Yo brÄhmaį¹o puƱƱapekkho yajetha. zur rechten Zeit ein Speiseopfer als Gabe darbringen.
Yo vedagÅ« jhÄnarato satÄ«mÄ, Ein Wissensmeister, der Vertiefung liebt, achtsam,
Sambodhipatto saraį¹aį¹ bahÅ«naį¹; der das Erwachen erlangt hat und für Viele eine Zuflucht ist:
KÄlena tamhi habyaį¹ pavecche, Hier soll ein Brahmane, der Verdienst sucht,
Yo brÄhmaį¹o puƱƱapekkho yajethaā. zur rechten Zeit ein Speiseopfer als Gabe darbringen.ā
āAddhÄ amoghÄ mama pucchanÄ ahu, āSicherlich waren meine Fragen nicht vergebens!ā,
(iti mÄgho mÄį¹avo) sagte MÄgha,
AkkhÄsi me bhagavÄ dakkhiį¹eyye; āDer Buddha hat mir erklƤrt, wer der Gaben würdig ist.
TvaƱhettha jÄnÄsi yathÄ tathÄ idaį¹, Du bist der, der dieses als wahr erkannt hat,
TathÄ hi te vidito esa dhammo. denn du verstehst wahrhaftig diese Sache.
Yo yÄcayogo dÄnapati gahaį¹į¹ho, Wenn ein Laienspender, der WohltƤtigkeit verpflichtet,
PuƱƱatthiko yajati puƱƱapekkho; auf der Suche und Ausschau nach Verdienst ein Opfer darbringt
Dadaį¹ paresaį¹ idha annapÄnaį¹, und anderen hier Speise und Trank gibt:
AkkhÄhi me bhagavÄ yaƱƱasampadaį¹ā. ErklƤre mir, wie man das Opfer vollendet.ā
āYajassu yajamÄno, āOpfere, und sei dabeiā,
(mÄghÄti bhagavÄ) antwortete der Buddha,
Sabbattha ca vippasÄdehi cittaį¹; āin jeder Hinsicht klar und voller Vertrauen.
Ärammaį¹aį¹ yajamÄnassa yaƱƱo, Das Opfer ist die Stütze; wenn er darauf steht,
Ettha patiį¹į¹hÄya jahÄti dosaį¹. wirft der Opferer seine Fehler ab.
So vÄ«tarÄgo pavineyya dosaį¹, Einer, der frei von Begehren, frei von Hass,
Mettaį¹ cittaį¹ bhÄvayamappamÄį¹aį¹; der ein Herz voll grenzenloser Liebe entwickelt,
Rattindivaį¹ satatamappamatto, verbreitet diese Grenzenlosigkeit in alle Himmelsrichtungen,
SabbÄ disÄ pharati appamaƱƱaį¹ā. stets beflissen bei Tag und Nacht.ā
āKo sujjhati muccati bajjhatÄ« ca, āWer ist gelƤutert, befreit und wach?
KenattanÄ gacchati brahmalokaį¹; Wie kann man zur Welt von BrahmÄ selbst gelangen?
AjÄnato me muni brÅ«hi puį¹į¹ho, Ich weiĆ es nicht, drum bitte sagā es mir, wenn du gefragt wirst,
BhagavÄ hi me sakkhi brahmajjadiį¹į¹ho; denn der Buddha ist BrahmÄ, den ich heute persƶnlich sehe!
TuvaƱhi no brahmasamosi saccaį¹, Für uns bist du wahrhaft BrahmÄ gleich.
Kathaį¹ upapajjati brahmalokaį¹ jutimaā. GlƤnzender, wie wird man in der BrahmÄwelt wiedergeboren?ā
āYo yajati tividhaį¹ yaƱƱasampadaį¹, āWer das Opfer mit drei Modi vervollkommnetā,
(mÄghÄti bhagavÄ) antwortete der Buddha,
ÄrÄdhaye dakkhiį¹eyyebhi tÄdi; āein Solcher hƤtte Erfolg durch die, die der Gaben würdig sind.
Evaį¹ yajitvÄ sammÄ yÄcayogo, Wenn er so opfert, wird einer, der richtig der WohltƤtigkeit verpflichtet ist,
Upapajjati brahmalokanti brÅ«mÄ«āti. in der BrahmÄwelt wiedergeboren, sage ich.ā
Evaį¹ vutte, mÄgho mÄį¹avo bhagavantaį¹ etadavoca: Als der Buddha geendet hatte, sagte der Vedenstudent MÄgha zu ihm:
āabhikkantaį¹, bho gotama ā¦pe⦠āVortrefflich, werter Gotama! Vortrefflich! ā¦
ajjatagge pÄį¹upetaį¹ saraį¹aį¹ gatanāti. Von diesem Tag an soll der werte Gotama mich als Laienschüler in Erinnerung behalten, der für sein ganzes Leben Zuflucht genommen hat.ā
MÄghasuttaį¹ paƱcamaį¹.