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Sutta NipÄta 2.13 Lehrreden-Sammelband 2.13
SammÄparibbÄjanÄ«yasutta Die richtige Art, zu wandern
āPucchÄmi muniį¹ pahÅ«tapaƱƱaį¹, āIch frage den AbgeklƤrten von groĆer Weisheit,
Tiį¹į¹aį¹ pÄraį¹
gataį¹ parinibbutaį¹ į¹hitattaį¹; hinübergelangt, darüber hinausgegangen, vollkommen verloschen, standhaft:
Nikkhamma gharÄ panujja kÄme, Wenn ein Mƶnch das Haus verlassen hat und Sinnlichkeit vertreibt,
Kathaį¹ bhikkhu sammÄ so loke paribbajeyyaā. wie würde er richtig durch die Welt wandern?ā
āYassa maį¹
galÄ samÅ«hatÄ, āAberglauben über himmlische Omenā,
(iti bhagavÄ) sagte der Buddha,
UppÄtÄ supinÄ ca lakkhaį¹Ä ca; āüber Traumdeutung und Kƶrpermerkmale hat er ausgerottet,
So maį¹
galadosavippahīno, den Fleck des Aberglaubens zurückgelassen:
SammÄ so loke paribbajeyya. Er würde richtig durch die Welt wandern.
RÄgaį¹ vinayetha mÄnusesu, Ein Mƶnch soll Gier nach menschlichen
Dibbesu kÄmesu cÄpi bhikkhu; oder himmlischen Freuden vertreiben;
Atikkamma bhavaį¹ samecca dhammaį¹, über Wiedergeburt hinausgegangen, die Wahrheit erfasst:
SammÄ so loke paribbajeyya. Er würde richtig durch die Welt wandern.
Vipiį¹į¹hikatvÄna pesuį¹Äni, Indem er dem Entzweien den Rücken kehrt,
KodhaṠkadarīyaṠjaheyya bhikkhu; gibt ein Mönch Zorn und Knauserigkeit auf;
Anurodhavirodhavippahīno, Bevorzugen und Zurückweisen hat er aufgegeben:
SammÄ so loke paribbajeyya. Er würde richtig durch die Welt wandern.
HitvÄna piyaƱca appiyaƱca, Wenn Liebes und Unliebes zurückgelassen sind,
AnupÄdÄya anissito kuhiƱci; ohne etwas zu ergreifen oder davon abhƤngig zu sein;
Saį¹yojaniyehi vippamutto, befreit von allem, was fesselt:
SammÄ so loke paribbajeyya. Er würde richtig durch die Welt wandern.
Na so upadhÄ«su sÄrameti, In Bindungen findet er keinen Kern,
ÄdÄnesu vineyya chandarÄgaį¹; ist frei von Verlangen nach Dingen, die er erlangt hat,
So anissito anaññaneyyo, unabhängig, braucht niemanden, der ihn führt:
SammÄ so loke paribbajeyya. Er würde richtig durch die Welt wandern.
VacasÄ manasÄ ca kammunÄ ca, In Rede, Geist und Tat nicht feindselig,
Aviruddho sammÄ viditvÄ dhammaį¹; die Lehre hat er richtig verstanden;
NibbÄnapadÄbhipatthayÄno, er strebt nach dem Zustand des Erlƶschens:
SammÄ so loke paribbajeyya. Er würde richtig durch die Welt wandern.
Yo vandati manti nunnameyya, Er brüstet sich nicht: āSie verbeugen sich vor mirā;
Akkuį¹į¹hopi na sandhiyetha bhikkhu; auch wenn er geschmƤht wird, bleibt er in Verbindung;
LaddhÄ parabhojanaį¹ na majje, er ist nicht berauscht, wenn er von anderen Essen erhƤlt:
SammÄ so loke paribbajeyya. Er würde richtig durch die Welt wandern.
LobhaƱca bhavaƱca vippahÄya, Wenn Gier und Wunsch nach neuem Leben abgeschüttelt sind,
Virato chedanabandhanÄ ca bhikkhu; meidet ein Mƶnch Gewalt und Entführung;
So tiį¹į¹akathaį¹
katho visallo, frei von Unschlüssigkeit, ohne Dornen:
SammÄ so loke paribbajeyya. Er würde richtig durch die Welt wandern.
SÄruppaį¹ attano viditvÄ, Ein Mƶnch, der weiĆ, was ihm selbst ansteht,
No ca bhikkhu hiį¹seyya kaƱci loke; würde niemandem in der Welt schaden;
YathÄtathiyaį¹ viditvÄ dhammaį¹, er versteht die Lehre im Einklang mit der Wahrheit:
SammÄ so loke paribbajeyya. Er würde richtig durch die Welt wandern.
YassÄnusayÄ na santi keci, Er hat keinerlei zugrunde liegende Neigungen
MÅ«lÄ ca akusalÄ samÅ«hatÄse; und ist frei von untauglichen Wurzeln;
So nirÄso anÄsisÄno, frei von Hoffnung, Hoffnung braucht er nicht:
SammÄ so loke paribbajeyya. Er würde richtig durch die Welt wandern.
ÄsavakhÄ«į¹o pahÄ«namÄno, Befleckungen aufgelƶst, Einbildung aufgegeben,
Sabbaį¹ rÄgapathaį¹ upÄtivatto; über alles Begehren hinausgegangen,
Danto parinibbuto į¹hitatto, gezƤhmt und standhaft, vollkommen verloschen:
SammÄ so loke paribbajeyya. Er würde richtig durch die Welt wandern.
Saddho sutavÄ niyÄmadassÄ«, Vertrauensvoll, gelehrt, sieht den sicheren Pfad,
Vaggagatesu na vaggasÄri dhÄ«ro; ein BedƤchtiger schlieĆt sich keiner Splittergruppe unter Sekten an;
Lobhaį¹ dosaį¹ vineyya paį¹ighaį¹, ohne Gier, Hass und Abwehr:
SammÄ so loke paribbajeyya. Er würde richtig durch die Welt wandern.
Saį¹suddhajino vivaį¹į¹acchado, Ein gelƤuterter Sieger, der den Schleier abgestreift hat,
Dhammesu vasÄ« pÄragÅ« anejo; Meister weltlicher Dinge, darüber hinausgegangen, unbewegt;
Saį¹
khÄranirodhaƱÄį¹akusalo, vertraut mit dem Wissen um das Aufhƶren der Bedingungen:
SammÄ so loke paribbajeyya. Er würde richtig durch die Welt wandern.
AtÄ«tesu anÄgatesu cÄpi, Spekulieren über Früher und SpƤter liegt hinter ihm,
KappÄtÄ«to aticcasuddhipaƱƱo; was es heiĆt, rein zu sein, versteht er;
SabbÄyatanehi vippamutto, befreit von allen Sinnesfeldern:
SammÄ so loke paribbajeyya. Er würde richtig durch die Welt wandern.
AƱƱÄya padaį¹ samecca dhammaį¹, Den Zustand des Friedens verstanden, die Wahrheit erfasst,
Vivaį¹aį¹ disvÄna pahÄnamÄsavÄnaį¹; aufgelƶste Befleckungen hat er unverhüllt gesehen;
SabbupadhÄ«naį¹ parikkhayÄno, alle Bindungen beendet:
SammÄ so loke paribbajeyyaā. Er würde richtig durch die Welt wandern.ā
āAddhÄ hi bhagavÄ tatheva etaį¹, āSicher, Gesegneter, ist es genauso, wie du sagst.
Yo so evaį¹vihÄrÄ« danto bhikkhu; Wer so lebt, ist ein gezƤhmter Mƶnch,
Sabbasaį¹yojanayogavÄ«tivatto, über alle Ketten und Fesseln hinausgegangen:
SammÄ so loke paribbajeyyÄāti. Er würde richtig durch die Welt wandern.ā
SammÄparibbÄjanÄ«yasuttaį¹ terasamaį¹.