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Jātaka Geschichten aus früheren Leben 1

Ekakanipāta Das Einerbuch

Apaṇṇakavagga Das Kapitel über eine sichere Wette

1. Apaṇṇakajātaka Eine sichere Wette: Geschichte aus einem früheren Leben

Namo tassa Bhagavato Arahato Sammāsambuddhassa. Ehre diesem Gesegneten, dem Vollendeten, dem vollkommen erwachten Buddha! Ja 1: Prosageschichte mit Strophe

“Apaṇṇakaṁ ṭhānameke, Manche stehen auf einer sicheren Wette, Apaṇṇaka („unfehlbar“) ist ein Begriff aus der Welt des Glücksspiels, wobei paṇṇa eine Form der Zahl fünf ist. Während eine Hand mit vier Würfeln „vollkommen“ (kaṭa) war, war der fünfte „Verlierer“würfel (kali) der allmächtige, da nur ein zusätzlicher Würfel bedeutete, dass man alles verlor (Rigveda 10.34.2, Śatapatha-Brāhmaṇa 5.4.4.6). Apaṇṇaka ist daher wörtlich ein „Satz ohne einen fünften“ und metaphorisch „unfehlbar“, eine „sichere Wette“. Siehe weitere Anmerkung zu MN 60:12.5. (Sujato)

Dutiyaṁ āhu takkikā; während Denker von einem zweiten Weg sprechen. In der Prosageschichte werden die „Denker“ (takkikā) mit einem Naturgeist (yakkha) verglichen, der versuchte, eine Karawane dazu zu bringen, in der Wüste ihren Wasservorrat aufzugeben. (Sujato)

Etadaññāya medhāvī, Ein verständiger Mensch, der das erkennt,

Taṁ gaṇhe yadapaṇṇakan”ti. würde nach der sicheren Wette greifen. Diese Zeile greift auf die Bildsprache des Glücksspiels zurück: Man „greift“ (gaṇhe) nach einer „sicheren Wette“, nämlich der „Gewinnerhand“ (kaṭaggāha). Im alten vedischen Glücksspiel wurde eine große Zahl von vibhītaka-Nüssen („bedda“) in eine Kuhle gelegt, von wo die Spieler eine Handvoll herausnahmen. Wenn die Zahl der Nüsse durch vier teilbar war, galt das als eine „perfekte“ (kaṭa) „Hand“ (gāha). (Sujato)

Apaṇṇakajātakaṁ paṭhamaṁ.
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