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Aṅguttara Nikāya 7.16 Nummerierte Lehrreden 7.16

2. Anusayavagga 2. Das Kapitel über Neigungen

Aniccānupassīsutta Die Unbeständigkeit beobachten

“Sattime, bhikkhave, puggalā āhuneyyā pāhuneyyā dakkhiṇeyyā añjalikaraṇīyā anuttaraṁ puññakkhettaṁ lokassa. „Mönche und Nonnen, diese sieben Personen sind einer den Göttern gewidmeten Gabe würdig, der Gastfreundschaft würdig, einer religiösen Gabe würdig, des Grußes mit zusammengelegten Händen würdig, das unübertreffliche Feld für Verdienst für die Welt.

Katame satta? Welche sieben?

Idha, bhikkhave, ekacco puggalo sabbasaṅkhāresu aniccānupassī viharati, aniccasaññī, aniccapaṭisaṁvedī satataṁ samitaṁ abbokiṇṇaṁ cetasā adhimuccamāno paññāya pariyogāhamāno. Da meditiert eine Person, indem sie die Unbeständigkeit bei allen Bedingungen beobachtet, wahrnimmt und erfährt. Stetig, beständig, ohne Unterbrechung gebraucht sie ihren Verstand und ergründet das mit Weisheit.

So āsavānaṁ khayā …pe… sacchikatvā upasampajja viharati. Sie erlangt mit der Auflösung der Befleckungen in eben diesem Leben die fleckenlose Freiheit des Herzens, die fleckenlose Freiheit durch Weisheit, erkennt sie durch eigene Einsicht und lebt darin.

Ayaṁ, bhikkhave, paṭhamo puggalo āhuneyyo pāhuneyyo dakkhiṇeyyo añjalikaraṇīyo anuttaraṁ puññakkhettaṁ lokassa. Das ist die erste Person, die der Gaben würdig ist.

Puna caparaṁ, bhikkhave, idhekacco puggalo sabbasaṅkhāresu aniccānupassī viharati, aniccasaññī, aniccapaṭisaṁvedī satataṁ samitaṁ abbokiṇṇaṁ cetasā adhimuccamāno paññāya pariyogāhamāno. Dann meditiert da eine Person, indem sie die Unbeständigkeit bei allen Bedingungen beobachtet, wahrnimmt und erfährt. …

Tassa apubbaṁ acarimaṁ āsavapariyādānañca hoti jīvitapariyādānañca. Ihre Befleckungen und ihr Leben gehen genau zur gleichen Zeit zu Ende.

Ayaṁ, bhikkhave, dutiyo puggalo āhuneyyo …pe… anuttaraṁ puññakkhettaṁ lokassa. Das ist die zweite Person, die der Gaben würdig ist.

Puna caparaṁ, bhikkhave, idhekacco puggalo sabbasaṅkhāresu aniccānupassī viharati, aniccasaññī, aniccapaṭisaṁvedī satataṁ samitaṁ abbokiṇṇaṁ cetasā adhimuccamāno paññāya pariyogāhamāno. Dann meditiert da eine Person, indem sie die Unbeständigkeit bei allen Bedingungen beobachtet, wahrnimmt und erfährt. …

So pañcannaṁ orambhāgiyānaṁ saṁyojanānaṁ parikkhayā antarāparinibbāyī hoti …pe… Mit dem Auflösen der fünf niederen Fesseln erlischt sie zwischen zwei Leben. …

upahaccaparinibbāyī hoti …pe… Mit dem Auflösen der fünf niederen Fesseln erlischt sie beim Auftreffen. …

asaṅkhāraparinibbāyī hoti …pe… Mit dem Auflösen der fünf niederen Fesseln erlischt sie ohne zusätzliche Anstrengung. …

sasaṅkhāraparinibbāyī hoti …pe… Mit dem Auflösen der fünf niederen Fesseln erlischt sie mit zusätzlicher Anstrengung. …

uddhaṁsoto hoti akaniṭṭhagāmī. Mit dem Auflösen der fünf niederen Fesseln geht sie stromaufwärts zum Akaniṭṭha-Bereich.

Ayaṁ, bhikkhave, sattamo puggalo āhuneyyo pāhuneyyo dakkhiṇeyyo añjalikaraṇīyo anuttaraṁ puññakkhettaṁ lokassa. Das ist die siebte Person, die der Gaben würdig ist.

Ime kho, bhikkhave, satta puggalā āhuneyyā pāhuneyyā dakkhiṇeyyā añjalikaraṇīyā anuttaraṁ puññakkhettaṁ lokassā”ti. Das sind die sieben Personen, die einer den Göttern gewidmeten Gabe würdig sind, der Gastfreundschaft würdig, einer religiösen Gabe würdig, des Grußes mit zusammengelegten Händen würdig, das unübertreffliche Feld für Verdienst für die Welt.“

Chaṭṭhaṁ.
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